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Abschlusskollektionen ACCESSOIRE DESIGN WS2015/16

Abschlusskollektionen im Studiengang ACCESSOIRE DESIGN / Wintersemester 2015/16

Kolloquium Accessoire Design WS2015/16

Marie Luise Claus – STAttTRADITION

Betreuer: Prof. Johann Stockhammer, Prof. Andreas Gut

Für ihre Abschlussarbeit hat Marie Luise Claus sich auf eine Recherchereise durch Österreich begeben und dort alte Handwerkstechniken kennengelernt und sich von diesen inspirieren lassen.

Die entstandene Kollektion STAttTRADITION macht auf den besonderen Schatz aufmerksam und zeigt auf, was die alten Handwerkstechniken bieten und wie vielfältig diese einsetzbar sind.

Traditionelle Techniken tauchen umgewandelt an unterschiedlichen Stellen in der gesamten Kollektion auf. Die besonderen Stickereien der Goldhauben entdeckt man in der Kollektion bei den Schals. Die alten filigranen Muster der Federkielstickerei wurden stark vergrößert und dann auf den Loden und den Leinen mit der Siebdrucktechnik aufgedruckt. Um die Haptik der Federkiele anzudeuten wurden vereinzelte Elemente des Drucks mit Baumwollgarn bestickt. Auch im Innenfutter ist das Leinen bedruckt, allerdings durch einen selbst gefrästen Model – inspiriert vom Blaudruck.

STAttTRADITION stellt eine Verbindung zwischen dem modernen Großstadtleben und den traditionellen Handwerkstechniken her.

"STAttTradition" von Marie Luise Claus. Foto: Klaus Wolter. Models: Lena Stetter, Victor Hahner

Anna Dann – Konzeptuelles Zeichnen

Betreuer: Prof. Alexandra Schwarz, Prof. Isabel Zuber

Der Zeichnung wird meist die skizzenhafte Vorläufigkeit, das Prozesshafte, Spontane und die Brisanz des direkten Ausdrucks zugeschrieben. Sie geht gerne eine Verbindung von systematischem Vorgehen und Offenheit gegenüber dem Zufall ein.? Die Funktionen der Zeichnungen können sehr unterschiedlich sein: die Zeichnung als Festlegung, die Zeichnung als Erläuterung, die Zeichnung als Ritual, die Zeichnung als Untersuchung. Diese Linien sind der Inhalt und die Erzählung.

Das für die Accessoires verwendete Hauptmaterial Kunstglas hat sozusagen eine künstlerische Vorgeschichte, bevor es zum eigentlichen Designprozess kommt. In meiner Kollektion wollte ich die Ästhetik meiner vorangegangenen, entstandenen Zeichnungen aufgreifen, das fragile und zugleich statischen. Im Plexiglas hatte ich das Material gefunden, das in seiner Eigenschaft eine statische und fragile Ästhetik aufzeigt.

"Konzeptuelles Zeichnen" von Anna Dann

Michaela Hahn – sui generis

Betreuer: Prof. Johann Stockhammer, Dipl.-Des. Madeleine Häse

Die Herren-Accessoires Kollektion „sui generis“ von Michaela Hahn beschäftigt sich mit der philosophischen Fragestellung des lateinischen Begriffs sui generis: nur durch sich selbst eine Klasse bildend; einzig, besonders, [von] eigener Art.

Die Kollektion ist inspiriert von der Thematik des Sammelns, von der eigenen Art der Dinge, die eigene Art mit ihnen umzugehen, der eigenen Art, mit der wir sie verändern.

Diese Sportswear-Accessoires sind nicht nur Mode, sie sind individueller Ausdruck von Persönlichkeit und werden zu Begleitern eines Stück Wegs, den der Träger mit ihnen gehen wird. Nachdem ein Accessoire getragen wurde, wird es zu einem Einzelstück, weil es der Besitzer geprägt und mit der Zeit verändert hat.

Die Wertbezüge, die zu dieser Kollektion hergestellt werden, sind emotional und an persönliche Erinnerungen geknüpft: jede Sammlung ist einzigartig und gibt es so nur einmal auf der Welt.

"sui generis" von Michaela Hahn. Foto: Regina Hahn, Model: Florian Mayer

Sophie-Marie Hahner – eConstructed!

Betreuer: Prof. Johann Stockhammer, Dipl.-Des. Manuela Joosten

Der heutige Alltag unserer Gesellschaft ist geprägt von vernetzten Medien, seien es Smartphones, Computer oder Navigationssysteme.?Doch die Entwicklung dieser Technologien schreitet stetig voran und wir können nur erahnen was uns langfristig erwartet. Bisherige Einsatzgebiete werden sich ausweiten und darüber hinaus gehend – alles wird fließend und es wird wohl kaum mehr möglich sein, klare Grenzen zwischen electronic Devices, den Dingen und deren Funktion festzulegen. Speziell für den Materialumfang eines Autos ist es interessant, sogenannte technische Kreisläufe zu schaffen. Diese bergen vor allem Vorteile für Unternehmen, indem wertvolle und begrenzt vorhandene Rohstoffe in den Produktionszyklus zurück geführt, Rohstoffquellen und Kosten reduziert werden.

Ob dies ein Zukunftsszenario ist, welches eines Tages Realität werden könnte oder doch nur eine idealisierte Utopie ist, wird sich zeigen. Einen Gedanken ist es jedoch alle mal wert. Deshalb ist es Ziel dieser Arbeit sowohl die Thematik als auch deren mögliche Ästhetik zu behandeln und an Hand eines Color & Trim Konzepts und einer Accessoire Kollektion zu veranschaulichen.

"eConstructed!" von Sophie-Marie Hahner

Melanie Hannappel – IDentity

Betreuer: Prof. Johann Stockhammer, Dipl.-Des. Madeleine Häse

Die Tatsache, dass die Handtasche den wohl beste und treuste Begleiter der Frau darstellt, ist keine Neuentdeckung. Doch warum ist es dennoch so schwer die perfekte Tasche zu finden? Liegt es am mangelnden Angebot oder den eigenen Ansprüchen? Wie sieht die für mich perfekte Tasche eigentlich aus?? Vielleicht ist es deshalb so schwer weil sie viel mehr als nur ein schmückender, Gebrauchsgegenstand ist. Ihr Design erweckt Emotionen, mit ihr setzt man Statements – sie repräsentiert einen Status, den Sinn für Moden und guten Geschmack. Die Tasche ist Teil des Ausdrucks der eigenen Persönlichkeit und Individualität.

Der Mensch sucht nach vorgegeben und erprobten Mustern, um sich daran zu orientieren – sich die „Qual der Wahl“ zu ersparen und sich dann individuell abzuheben. Dabei spielen sozialökonomische Faktoren sowie Werte eine wichtige Rolle. Er ordnet sich einer Gruppe von gleichgesinnten zu. Diese Gruppen bilden auf der Grundlage ihrer Lebensbedingungen, Werteorientierungen und ihren Lebensstilen eine gemeinsame Ästhetik (Gruppenidentität) aus. Die Kleidung dient dabei als wichtiges Kommunikationsmittel und wird als „Hypocode“ bezeichnet.

„Die für mich perfekte Handtasche ist in erster Linie leicht und weich, sie schmiegt sich dem Körper an – wie eine Jogginghose für die Schulter.“ So entstand eine Kollektion, welche in Tragekomfort, Qualität, sowie Design und Statement überzeugen sollte.

"IDentity" von Melanie Hannappel

Annabelle Heckl – out of (b)order

Betreuer: Prof. Johann Stockhammer, Prof. Matthias Kohlmann

Hip Hop ist heute längst Teil unserer Gesellschaft geworden.

Ursprünglich als Form der Rebellion entstanden, gab er den Menschen Hoffnung und Mut, sich gegen soziale Ungerechtigkeiten zu wehren und Stimme zu erheben. In den vergangenen 40 Jahren hat sich der Hip Hop zu einer riesigen Komponente der Unterhaltungsindustrie gewandelt, die die Verbindung zum eigentlichen Ursprungsgedanken oft verloren hat.

„oo(b)o – out of (b)order“ soll den Grundgedanken dieser Kultur wiederbeleben und die Jugend dazu ermutigen, Stimme zu erheben. Inspiriert durch stylistische und philosophische Elemente des Hip Hop schlägt die Kollektion über die Stränge, unterstreicht den Hang zur Übertreibung und lehnt sich gegen das System auf. Sie lässt Grenzen, egal ob persönliche, politische oder soziale, verschwinden – Grenzen zwischen Mann und Frau, Schwarz und Weiß. Die treibende Kraft dabei lautet Equality – die Gleichstellung aller Menschen, unabhängig von deren Eigenschaften, äußerer Erscheinung und Ansichten. Die Accessoires agieren als Ausdrucksform und Sprachrohr der heutigen Jugend. Dies geschieht mittels extremer Farb- und Materialkombinationen, außergewöhnlichen Formen, entstanden durch Achsenverlagerung wie im Breakdance und polarisierenden „messages“, inspiriert durch das Graffiti – „oo(b)o“ schafft eine neue Symbiose aus Sprache, Bild, Musik und Tanz.

"out of (b)order" von Annabelle Heckl. Foto: Christian Metzler

Cécile Hoggenmüller – crossroads

Betreuer:?Prof. Alexandra Schwarz , Dipl. – Des. (FH) Sarah-Rebecca Zimmer

C r o s s r o a d s ist eine Kollektion, die mit den vermeintlichen Gegensätzen von Natürlichkeit und Künstlichkeit spielt und so Neues entstehen lässt.?Die verwendeten Materialien sorgen in neuem Kontext für Vertrautheit und Irritation zugleich.

Das Materialkonzept basiert auf Experimenten, die für uns als künstlich geltende Materialien mit Natürlichen vermischen oder durch Prozesse verändern.?Den unterschiedlichen Materialien gemein ist, dass sie sich in die klare, minimalistische Formensprache aus organischen und geradlinigen Elementen einfügen.?Der Gesamtrahmen wird durch detaillierte Verschluss- und Verbindungslösungen ergänzt. Grenzen werden aufgelöst, Übergänge fließend gemacht.?Ob und welche Elemente als natürlich oder künstlich wahrgenommen werden, steht jedem selbst offen.

"crossroads" von Cécile Hoggenmüller

Eun-Song Joo – HYPERCULTURE

Betreuer: Prof. Johann Stockhammer, Prof. Matthias Kohlmann

Der Fokus er Arbeit HYPERCULTURE liegt auf eine zu beobachtende Strömung von Veränderungen unseres Selbstverständnis, bedingt durch Veränderungen unseres Lebensstils.? Der Globalisierungsprozess beschleunigt sich durch neue Technologien, und schafft die heutige Kultur, welche Raum und Zeit überwindet, völlig auflöst, und sich über „Links und Vernetzungen“ organisiert. Der Lebensstil hat sich drastisch verändert, sodass wir in einer computer-gestützen Hyperrealität leben, welche ein deckungsgleiches Abbild der Realität zu seinen scheint.

Die Abschlusskollektion beschäftigt sich mit dem Twist zwischen dem Kult des Glatten, einem perfekten Über-Ichs, einer hyperrealen Darstellung des Unseren, und dem Gradwandel zu einem verstörenden eigenproduzierten Selbstbild. Daher ist der menschliche Körper als Extrem das menschliche Schaffen besonders interessant. ?Es ist die Ästhetik des Glatten, die durch Modifizierungen rein auf das Wohlgefallen zielt, und die neuzeitliche Ästhetik des Schönen wieder spiegelt. So wird jeder scheinbare Makel optimiert, so dass kein Platz für Negativität gelassen wird. Es werden keine direkten Motive übertragen, sondern die Arbeiten greifen Nahaufnahmen des menschlichen Körpers auf. Nahaufnahmen entfremden die einzelnen Körperteile und werden aus ihrem Kontext gerissen, so dass sie zu einem konsumierbaren Objekt werden.

"HYPERCULTURE" von Eun-Song Joo

Gloria Karcher – still.LIFE

Betreuer: Prof. Johann Stockhammer, Sandra Volz

Mit der Kollektion still.LIFE wurde sich kritisch mit der heutigen Konsum- und Überflussgesellschaft auseinandergesetzt. Der Titel still.LIFE stellt in diesem Fall nicht den Bezug zu einem Stillleben dar, sondern unterteilt den Begriff in die beiden Worte NOCH und LEBEN.? Umgesetzt in die Accessoire Kollektion, die in Kooperation mit dem Streetwear Label bleed erarbeitet wurden, entstanden Taschen, Schuhe und Rucksäcke die zum einen durch die Formsprache, aber auch die verwendeten Materialien die Themen aus der Theorie wiedergeben. Bei der Verwendung von Recyclingvliesstoff wurde somit nicht nur der Gedanke des Überflüssigen fortgeführt, sondern auch auf das „noch Lebendige“ ein Augenmerk gelegt. Als Kontrastmaterial kommt Kork zum Einsatz welcher den Bezug zur Natur darstellt. Inspirierend für die Formen war die Plastiktüte. Sie ist das Symbol der Überflussgesellschaft und bekommt umgesetzt in langlebige Accessoires einen neuen Sinn.

"still.LIFE" von Gloria Karcher. Foto: Christian Metzler, Models: Arianne Schwarz und Heiko Schobinger

Kyungmi Lee – Giwajip

Betreuer: Prof. Alexandra Schwarz, Dipl.-Des. Lena Schröder

Der Begriff „Giwajip“ ist koreanisch und bedeutet „Haus mit Ziegeldach“ – der Titel beschreibt die Inspirationsquelle für die Abschlussarbeit und Taschenkollektion von Kyungmi Lee.

Die Designinspiration der Kollektion ist das Ziegeldach des Haupttempels in T’ongdosa. Das Ziegeldach spielt eine wichtige Rolle neben der Transformation der traditionell koreanisch, asiatischen Ästhetik und Philosophie. Das Dach symbolisiert den Himmel, der in der koreanischen Philosophie eines der wichtigen drei Bestandteile des Weltraums (Himmel, Erde, Mensch) ist. Es zeigt, wie ein Raum den Himmel trifft und spielt unter den Formelementen der koreanischen Architektur eine wichtige Rolle.

Diese Arbeit behandelt die Schönheit und Philosophie, die die traditionell koreanische Architektur enthält. Sie soll zeigen, wie sich aus Traditionen zukunftsweisende Trends entwickeln können auf Basis einer freien Interpretation über die Prinzipien traditioneller Ästhetik und nicht über die Erbschaft von traditionellen Stilen.

Die Kollektion steht für ausgezeichnetes Design, handwerkliches Können und eine starke Ästhetik. Die architektonische Konstruktion wird in jeder Tasche der Kollektion gespiegelt und damit wird die Tasche zum Objekt, das wie ein kleines Gebäude anmutet.

"Giwajip" von Kyungmi Lee. Foto: Sunghyun Noh

Aline Ritter – bipolar-zwischen Licht und Schatten

Betreuer: Prof. Johann Stockhammer, Prof. Christine Lüdeke

Kann man Krankheitszustände visualisieren?? Diese Abschlussarbeit setzt sich mit der bipolaren Störung auseinander. Analysiert werden ihre zwei Zustände Manie und Depression. Ziel dieser Arbeit ist es, ein Bewusstsein für bipolare Störungen zu schaffen und zu visualisieren, was in der Krankheit steckt, um diese verstehen zu können. Die Serie hat keinen funktionalen, dekorativen oder kommerziellen Hintergrund. Die zwei Zustände Depression und Manie stehen in enger Verbindung zueinander und bedingen sich gegenseitig. Es ist ein stetiger Kreislauf. Die Stimmung der Kollektion fängt diese zwei Zustände ein und visualisiert sie durch Objekte. Der menschliche Körper ist für die entstandene Serie essentiell. Die Objekte funktionieren nicht ohne ihn. Befinden sich die Objekte am menschlichen Körper, sorgen sie dafür, dass sich die Haltung, das Empfinden und das Erscheinungsbild des Körpers ändern.

"bipolar" von Aline Ritter

Theresa Schewe – heimat

Betreuer: Prof. Alexandra Schwarz, Dipl.Des. (FH) Sarah-Rebecca Zimmer

Die Accessoires der Winterkollektion „rosenheimat“ sind so konzipiert, dass der Träger durch Form und Material vor Wind und Kälte geschützt wird. Dadurch werden die Gefühle, wie Geborgenheit, Sicherheit und Wohlfühlen über das Tragen der Accessoires vermittelt und transportieren den Heimat-Gedanken auf die Objekte.

Auch der Zugehörigkeitsaspekt zeigt sich darin, dass z.B. durch Spiegelung der Schnitte aus den Einzelteilen Partner-Accessoires werden. Durch die für Oberbayern typischen Materialien Walkstoff und Hirschhorn bekommt die Kollektion einen authentischen Charakter. Traditionelle Elemente werden mit modernen kombiniert und dadurch neu interpretiert, wodurch ein spannender Stil entsteht.

"heimat" von Theresa Schewe. Foto: Amon Seidl, Models: Sonja Gintenreiter, Wolfgang Niedermayer

Eva Schubert – Backpflaumenallee 17

Betreuer: Prof. Alexandra Schwarz, Prof. Silke Helmerdig

Eigentlich fing alles ganz harmlos an:?Ein paar Gedanken, die sich lieber Nichtigkeiten widmeten, anstatt sich auf Wichtiges zu fokussieren.?Eine Welt aus meiner Kindheit, die mich seither gefesselt und begeistert hat.?Und die Chance, daraus etwas Innovatives zu kreieren.

Ist der Mensch der Realität überdrüssig, neigt er dazu, sich vor ihr zu flüchten. Eine Möglichkeit besteht darin, sich in imaginäre Universen zu fliehen.?Doch treten Wirklichkeit und Fiktion meist getrennt voneinander auf.

Die Accessoires Kollektion BACKPFLAUMENALLEE 17 schlägt eine Brücke zwischen diesen konträren Welten, indem sie Elemente der imaginären Welt der „Katze mit Hut“ in die Realität einbringt.

"Backpflaumenallee 17" von Eva Schubert. Foto: Dominik Ultes

Annika Mette Sorg – HIBERNATE

Betreuer: Prof. Johann Stockhammer, Prof. Christine Lüdeke

Als grundlegende Inspiration der Kollektion „Hibernate“ von Annika Mette Sorg dienen die Aspekte des Winterschlafes.? Wie Nester sind sie nach innen weich gefüttert und grenzen den Körper durch den Einsatz von Latex gegenüber der Umgebung ab. Starke Wattierungen und dreidimensionaler Strick verstärken den polsternden und schützenden Charakter. Manche Accessoires können durch Modifizierung auch als Wohnaccessoires genutzt werden. Die Trägerin erfährt Momente der Entschleunigung und Bewusstwerdung des Selbst. Durch das Tragen der Accessoires wird eine bewusste Entscheidung über Bewegung und Nichtbewegung überlassen.

„Hibernate“ überträgt den Prozess des menschlichen Winterschlafes auf den Körper.

"HIBERNATE" von Annika Mette Sorg. Foto: Christian Metzler Photography, Model: Charlotte Schröck

Stefanie Vollmar – Flexival

Betreuer: Prof. Alexandra Schwarz, Prof. Thomas Gerlach

Flexival ist eine Reisekollektion für Festivals, deren Rucksäcke durch verschiedene Accessoires ergänzt und geformt werden können.

Die Informationen für die Gestaltung der Accessoires habe ich, einer selbst angefertigten Umfrage entnommen. Sie gibt Aufschluss über das Festivalverhalten der Teilnehmer. Unter Anderem wurde nach der Packliste für Festivals gefragt, was ihre Gründe für den Besuch eines Festivals sind, wie viele Tage sie in der Regel auf einem Festival verbringen und weitere Dinge, die bei der Entwicklung einer Accessoire-Kollektion von Bedeutung sein können.

Die Umfrage ergab, dass es sehr viele unterschiedliche Festivaltypen gibt, die unterschiedliche Bedürfnisse haben und somit auch andere Vorstellungen an das Produkt stellen. Als Lösung bot sich zum Einen die genaue Definition eines ganz bestimmten Festivalgängers oder zum Anderen eine Kollektion die auf verschiedene Festivaltypen eingeht. Ich habe mich für den zweiten Lösungsansatz entschieden und ein Baukastenprinzip für Festivals entwickelt.

"Flexival" von Stefanie Vollmar