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DESIGN PF - Fakultät für Gestaltung

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Kampagnen für das Autonome Fahren: Wettbewerb mit der Agentur Serviceplan

Das autonome Fahren ist eines der wichtigsten Zukunftsthemen für die Gesellschaft des 21. Jahrhunderts. Hochautomatisiertes Fahren wird Alltag werden. Bis es aber soweit ist, ist es noch ein langer Weg, sowohl aus technischer, als auch aus Verbrauchersicht. Daher stellt sich die Frage: Sind Autofahrer in ausreichender Zahl bereit, das Fahren aufzugeben? Und wie kann man das Thema heute schon visuell so konkretisieren, damit ein Denkanstoß gegeben wird? Das vierte Semester Visuelle Kommunikation hat sich im Fach Werbung & Text bei Prof. Sebastian Hackelsperger mit dieser Fragestellung beschäftigt und in Kooperation mit der Agentur Serviceplan eine Kampagne zum Thema „Automated Driving“ entwickelt. Absender der Kampagne ist die Internetplattform 2025AD von Continental. Ziel der Kampagne ist es, Aufmerksamkeit für das gesellschaftlich hochrelevante Zukunftsthema im Allgemeinen zu generieren. Die Kommunikationsmaßnahmen sollen ebenfalls dazu anregen, am Dialog rund um das autonome Fahren teilzunehmen. Alle Arbeiten wurden am Semesterende im Februar 2017 von den Studierenden in München im Haus der Kommunikation bei Serviceplan präsentiert. Die Jury waren Stephan Giesler (Head of Digital Innovation Dialogue and Global Process Development bei Continental), Mais Sundermann (Creative Director bei Serviceplan) und Prof. Sebastian Hackelsperger. 

Den 1. Platz (1.000 €) machten Melanie Wagner und Julia Senn für ihre Kampagne "Fahrspaß 2.0": Der neue Fahrspaß kann Essen oder Schlafen sein, also all die Dinge, die bislang beim Autofahren verboten und gar nicht möglich waren. Auf dem 2. Platz (500 €) landeten Daniela Siebrecht, Hannah Hänle und Christina Tran mit "Vom Aussterben bedroht". Typische Reaktionen, in das Lenkrad beißen oder der Stinkefinger - all das wird es nicht mehr geben, wenn wir autonom fahren. Die Plakatkampagne "Vom Aussterben bedroht" macht diese "Wutausbrüche" zum Thema. Mit dem 3. Platz ausgezeichnet wurden Nadja Maßmann und Janine Kempf. Ihre Kampagnen-Idee "Message" greift die Bildsprache von Nachrichten-Chats auf. Die kurzen Dialoge auf den Plakaten machen neugierig, denn während der Fahrt würden Menschen laut einer Umfrage am liebsten mit dem Handy spielen.

Die Serviceplan Gruppe für innovative Kommunikation ist die größte inhabergeführten Werbeagenturgruppen in Europa mit Hauptsitz in München. Sie umfasst mehr als 40 Spezialagenturen, beschäftigt mehr als 2.800 Mitarbeiter und hatte 2015 einen Jahresumsatz von 250 Millionen Euro. Im Kreativ-Ranking (Deutschland) lag sie 2016 auf Platz 2. Das Agenturnetzwerk der Serviceplan Gruppe hat weltweit 29 Standorte.

 

Pressekontakt: birgit.meyer(at)hs-pforzheim(dot)de, Tel: +49 (7231) 28-6718