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"Mein Deutschland" erhält WERKBUND LABEL 2016

„Ein außergewöhnliches Lehrmittel, das mit einer vorbildlichen Bildsprache und Gestaltung großen Wert auf Nützlichkeit legt“, urteilte Yvonne Endes in ihrer Laudatio für Amelie Kim Weinert. Das Lob gilt der Absolventin der Hochschule Pforzheim, die für ihre Kommunikationshilfe für Flüchtlinge das werkbund label 2016, erhielt. Überreicht wurde die Auszeichnung am vergangenen Freitag, 16. September 2016, vom Ersten Vorsitzenden, Alexander Grünenwald, und der Geschäftsführerin Yvonne Endes des Deutschen Werkbundes Baden-Württemberg in Offenburg. 

Der Ordner „Mein Deutschland“ ermöglicht mit Bildern, Stickern und Grafiken eine schnelle Kommunikation zwischen Flüchtlingen und Helfern. Die Designerin entwickelt die Lernmethode in ihrer Abschlussarbeit im Studiengang Visuelle Kommunikation an der Hochschule Pforzheim. Die Absolventin aus Mühlacker arbeitet ehrenamtlich in der Flüchtlingsbetreuung und konzipierte auf Grund ihrer dortigen Erfahrungen diese Orientierungshilfe, die im Februar 2016 im Langenscheidt-Verlag erschienen ist. Der Ordner vereinfacht den ersten Kontakt zwischen Flüchtlingen und Ehrenamtlichen und bietet eine schnelle Hilfe zum Erlernen der deutschen Sprache

Der Deutsche Werkbund wurde 1907 als Vereinigung von Architekten, Künstlern, Kunsthandwerkern und Unternehmern gegründet. Zusammen mit dem Bauhaus zählt der Werkbund zu den Institutionen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die die Grundlagen des modernen Designs schufen. Der Bund setzte sich für die Entwicklung eines eigenständigen Form- und Qualitätsbewusstsein ein.

Der Werkbund Baden-Württemberg zeichnet alle zwei Jahre Projekte und Konzepte mit dem werbund label aus, die prototypisch, innovativ und gesellschaftlich wichtig sind sowie für eine gute Gestaltung stehen.

Amelie Weinert ist mit ihrer Arbeit "Mein Deutschland" ebenfalls für den "German Design Award 2017" nominiert. 

Mehr Informationen zu "Mein Deutschland" erhalten Sie unter bit.ly/2aKJ9OI

 

Pressekontakt: birgit.meyer(at)hs-pforzheim(dot)de, Tel. +49 (7231) 28-6718