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Tim Labenda

Creative Director // CEO - TIM LABENDA

Menswear Designer bei HessNatur, Seniordesigner bei Missoni (Mailand)

Abschlussjahr 2012

 

 

Die Qualität der Ausbildung...

...an der Hochschule schätze ich sehr hoch ein und empfehle diese auch immer gerne weiter. Sie überzeugt mich auch bei der Auswahl von Praktikanten, da ich von Pforzheimer Studenten seit Jahren nur Gutes gewöhnt bin. Die Studierenden sind bereits im 4.Semester sowohl technisch als auch in dem kreativen Prozess bestens ausgebildet. Es ist dieser Einklang, der sie zu tollen Designern und wertvollen Mitarbeitern macht.

  

Besonders wichtig war mir...

... dass ich mir durch selbstbestimmtes Handeln, mein Studium so gestalten konnte, wie ich es für mich persönlich gebraucht habe. Durch die familiäre Atmosphäre und die kleinen individuellen Kurse habe ich mich immer bestens aufgehoben gefühlt und hatte eine gute Zeit. Ich denke, der intensive Austausch mit den Professoren sowie die Reibereien mit den selbigen, haben mich geschliffen und den Grundstein dafür gelegt, was ich heute mache. Außerdem gefiel mir, dass Pforzheim Wert auf Verarbeitung, technische Fähigkeiten und den kreativen Prozess als Solches legt und nicht nur auf das Design.

  

Die Lage von Pforzheim...

...ist eine Schwäche und gleichzeitig auch ihre Stärke. Man ist doch sehr darauf angewiesen eigeninitiativ zu handeln um mehr von der Modewelt mit zu bekommen. Das fördert und treibt an! So bin ich zum Beispiel im Praktikum zu Ute Ploier nach Wien gegangen. Ich konnte dort dann während meines Rest-Studiums weiterarbeiten und bin geblieben, bis ich mich selbstständig gemacht hatte. Der Übergang von Studium in den Beruf war für mich somit ein fließender.

  

Internationalität ist sehr wichtig...

... und wird im Studiengang Mode gelebt und gefördert. Prägend und inspirierend war für mich die mehrwöchige Japan-Studienreise. Außerdem konnte ich sowohl einen Austauschsemester in Halifax Kanada machen,  als auch für ein halbes Jahr ein zusätzliches Praktikum in New York bei Kenneth Cole. Beides war für mich persönlich sehr wichtig um heraus zu finden, was ich wirklich möchte. New York hat mir gezeigt, dass ich besser im kleinen Team funktioniere; Kanada wiederum, wie toll Textildesign doch eigentlich ist und wie wichtig die Materialen sind, mit denen man arbeitet.

  

Foto: Markus Jans