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Impressionen der Werkschau: Mode

Fotos: Harald Koch

Film: Bruno Mayer (demnächst online)

1. Semester "Blue"

Sehe ich oder fühle ich Farben? Die Mode hat eine innigere Beziehung zu Farben als die meisten Designdisziplinen. In dieser Projektarbeit setzten sich die Studierenden mit der Farbsymbolik und der Bedeutung der Farbe in der Modegeschichte auseinander. 

2. Semester "wo?man"

...it´s all about tayloring and shaping... eine Auseinandersetzung mit den Begriffen Mann-Frau, Männlichkeit-Weiblichkeit oder Femininität-Maskulinität und vor allem damit, ob, wie und wie stark das klassische Gender Bild in der Zukunft in der Mode überhaupt noch eine Rolle spielen wird. Tayloring – die Schneiderkunst – bildet als Basis unserer westlichen Modekultur dafür die technische Grundlage.

3. Semester "Pavilion"

Die Serpentine Gallery in London beauftragt jeden Sommer einen internationalen Architekten/Architektin, neue visionäre Ideen  für ein temporäres Gebäude – den Serpentine Pavilion – zu entwickeln und zu realisieren. Dabei werden Konzepte umgesetzt, die weit über ein konventionelles Architekturverständnis hinaus gehen. Inspiriert von diesen Arbeiten entwickeln die Studierenden des 3. Semesters eine Kollektionsvision, die die Begriffe Bekleidung und Mode neu befragt.

4. Semester "FADING COUTURE" und "SportsWHO?"

FADING COUTURE – über Vergänglichkeit und Wert – Inspiriert von der ästhetischen und strukturellen Vielfalt der Pflanzenwelt und unter besonderer Berücksichtigung ihrer natürlichen Kreisläufe entwickelten die Studierenden des 4. Smesters ein Kollektionskonzept, welches den Premium- bzw. Luxusbegriff auf zeitgemäße und nachhaltige Art und Weise neu interpretiert. 

„SportsWHO?“ – Ziel dieses Projekts ist die intensive Auseinandersetzung der Studierenden mit den technischen Aspekten von Sportswear – wie Funktionalität, Ergonomie und Bewegung des Körpers, Konstruktion und Verarbeitung. Jedoch ist der kulturelle und soziale Kontext ebenso wichtig, wie die Bedeutung von Sportswear in der Mode und der Zeitgeist. Durch die Verknüpfung beider Komponenten entstanden verschiedene Kollektionen,  welche einen Ausblick darauf geben, wie Sportswear neu und zielgruppenorientiert interpretiert werden kann.

6. Semester "don’t mind the gap" und ".A NEW FASHION QUALITY."

don’t mind the gap – neues Design zwischen Improvisation und Perfektion. Nach Zeiten des Überflusses stehen wir als Gesellschaft, aber auch als Gestalter vor einer Wende. Wachstum und Konsum können nicht mehr als uneingeschränkte Triebfedern gesellschaftlicher Entwicklung gesehen werden. Ressourcenknappheit, Klimawandel, Umweltprobleme und nicht zuletzt daraus resultierende Migrationsbewegungen zwingen zum Umdenken. Die zentrale Frage an die Studierenden des 6. Semesters lautete: Wie können wir als Designer die Transformation der Gesellschaft mitgestalten? Wieviel Perfektion ist noch möglich und wieviel Improvisation ist in Zeiten des Wandels nötig? 

.A NEW FASHION QUALITY.… Mode Marken brauchen neue Inhalte, neue Wege, neue Geschichten, und vor allem Neue Qualität. Der Kunde will dies erleben und spüren. Dabei sind Begriffe wie Sinnlichkeit, Sehnsucht, Stabilität, Sicherheit, Bestand, Wertigkeit, Wertschätzung die Basis, neue Modekonzepte zu denken. Studierende sind dabei aufgefordert, einen Perspektivenwechsel einzunehmen, und sich auf ein Rollenspiel einzulassen, neue Konzepte zu entwickeln. Wie würde ein Fotograf, ein Sportler, ein Handwerker, ein Architekt, etc. eine Mode-Kollektion entwickeln?  

Abschlusskollektionen

Bei den Modenschauen wurden die Kollektionen der Abschlusstudenten zu den Themen freier Wahl gezeigt. Mehr dazu hier.

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