Labore und Werkstätten

In allen Werkstätten des Studienganges finden die fachlichen Unterweisungen durch hoch qualifizierte MitarbeiterInnen statt, welche den Studierenden, zu den Öffnungszeiten, auch fachlich beratend zur Seite stehen. Eine Grundausstattung an eigenem Goldschmiedewerkzeug wird bei jedem Studenten vorausgesetzt. 

Goldschmiede

Die Goldschmiedewerkstätten sind mit einem umfangreichen Angebot an hochwertigen Spezialwerkzeugen, neuartigen sowie traditionellen Maschinen ausgestattet. Unter fachlicher Anleitung wird Grundlagenwissen verfestigt und ergänzt. Die Vermittlung und Unterstützung von anspruchsvollen, innovativen Spezialtechniken ermöglichen projektorientiertes Arbeiten. Es werden Modelle gefertigt für die Klein- und Großserie, Unikatschmuck, neu entwickelte Funktionsteile und künstlerisch-experimentelle Schmuckobjekte realisiert in Metallen kombiniert mit herkömmlichen und neuen Materialien. 

Silberschmiedewerkstatt

In der Silberschmiedewerkstatt stehen 8 Arbeitsplätze zur Verfügung. Eine große Auswahl an Werkzeugen für Silberschmiedearbeiten ist vorhanden. Unter fachlicher Anleitung erlernen unsere Studenten Grundtechniken und erfahren Unterstützung bei der Realisation ihrer Arbeiten. Der Studiengang verfügt über ein Buntmetalllager mit einer großen Auswahl an Material wie Platten und Drähten.

Galvanik

Der Studiengang Schmuck an der Hochschule Pforzheim ist eine der wenigen Institutionen die ein eigenes galvanisches Labor besitzt. Mit Unterstützung durch unsere Lehrkräfte können unsere Studenten selbst galvanoplastische Arbeiten entwickeln und mit Oberflächenmanipulationen experimentieren.

Keramik

In der sehr gut ausgestatteten Keramikwerkstatt bietet sich die Möglichkeit, traditionelle und neue Techniken zu erlernen, sowie experimentell, vielfältig zu arbeiten. Vom Formenbau bis hin zu fertigen Gefäßkeramiken, Dekorstücken und skulpturalen Objekten wird plastisch formgebend gearbeitet. Lösungskonzepte werden mit den Lehrpersonen erarbeitet.

Emaille

In der Emaille Werkstatt können eine Vielzahl an Techniken des Emaillierens gearbeitet werden wie Zellenschmelzemaille, Grubenschmelzemaille, freie Emaillemalerei etc., verbunden mit einer großen Farbenvielfalt.

Produktionswerkstatt

Die Produktionswerkstatt ist ausgestattet mit einer Schleudergussanlage, Arbeitsplätzen für Formbau und Wachsmodellen und einer CNC Maschine für Wachs und Zirconium. Des weiteren beherbergen unsere Werkstätten eine Sammlung von historischen Maschinen zur manufakturellen Schmuckgestaltung die in Kooperation mit den Technischen Museen Pforzheim und Berlin gepflegt und betrieben werden.

CAD Labor

An reichlichen Rechenstationen findet im CAD Labor der Hochschule Pforzheim Unterricht in 2D und 3D basierten Programmen wie Adobe Suite, Rhino, Maya usw. statt. Auch außerhalb der Unterrichtszeiten kann an den vorhandenen Stationen gearbeitet werden.

Werkstatt für neue Materialien

Für das Arbeiten mit Kunststoffen steht unseren Studenten eine eigene Werkstatt zur Verfügung. Hier finden Materialexperimente unterstützt durch unsere Lehrbeauftragten statt. 

Steinschleifen

An den spezialisierten Arbeitsplätzen in unserer Steinschleife lassen sich unterschiedlichste Materialien wie Edelsteine, Glas und Keramik bearbeiten.

Fotowerkstatt

Klassische analoge Herstellungsverfahren stehen hier zur Verfügung. Zur Durchführung von Fotoarbeiten stehen im Fotolabor Vergrößerer und Chemie zur Schwarz-Weiß-Fotoentwicklung bereit.

Medienlabor

Hier stehen leistungsfähige Apple Macintosh Rechner sowie Arbeitsplätze zur Nutzung von eigenen Laptops zur Verfügung. Hochwertige Peripherie-Scanner, A3-Farbdrucker, Großformatplotter und Schneideplotter – sowie ein Hochgeschwindigkeits-Internetzugang sind für alle Studierenden nutzbar. In einem separaten, modern ausgestatteten Schulungsraum wird der Unterricht in den Medien-Fächern durchgeführt.

Filmstudio

Hier erlernen die Studierenden technische und gestalterische Grundlagen zur Erstellung einer künstlerischen medienbasierten Arbeit. Acht MacPro-Arbeitsplätze mit professioneller Video- und Compositing-Software für die Postproduktion stehen dazu zur Verfügung.

Fotos: Sophie Bernauer