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SOdA Laboratory. Salone del Mobile 2018. Fuorisalone Ventura Future

Ein bestimmter Zeitpunkt - 17.04.2018-22.04.2018 - und Ort - 45°28`46.577 9°13`2.586 - in der Zeit, die einen Einblick in die experimentelle Forschung am Fachbereich Schmuck der Hochschule Pforzheim geben. Bei den Forschungen im SOdA-Labor kamen weder Tiere noch Menschen zu Schaden. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen wurden einige Materialien und Maschinen, die sich freiwillig gemeldet hatten, im Namen des Fortschritts geopfert. Die Ergebnisse dieser Experimente sind ihrem selbstlosen Beitrag zum weltweiten Streben nach Wissen, Ästhetik und Glück gewidmet. Seit über 10 Jahren stellen wir während des Fuorisalone Milano Schmuck & Objekte der Alltagskultur (SOdA) aus. Im Jahr 2018 waren wir Teil von Ventura Future und stellten in verlassenen Gebäuden aus, die ursprünglich zur pharmazeutischen Abteilung des Politecnico di Milano gehörten. Von den Schmucklaboren der Universität Pforzheim bis zu den alten Mailänder Wissenschaftslaboren - ein gemeinsamer Geist der Neugier, der Erforschung und der ästhetischen Entwicklung.

Leitende Lehrkraft: Prof. Christine Lüdeke

Studierende: Franziska Vogt (Absolventin, Pushing Daisies), Julia Schultz (Absolventin, Letzte Nacht...), Jutta Roth (Absolventin, Das Mensch-Maschine-Experiment), Vanessa Ohlhausen (Absolventin, Samsara), Anina Löwe (3. Semester, Schamanismus - Inside&Outside), Bo Zhang (3. Semester, Haustiere), Helen Spiegelhalter (3. Semester, Instinkt), Janina Jing Au (6. Semester, Chimära), Lada Klats (3. Semester, Kontrollierte Wildheit), Laura Stachon (3. Semester, Abhängige Existenz), Tzu-Yun Hung (3. Semester, Tamagotchi), Valentina Michaelis (3. Semester, Domestiziert?)

Mit freundlicher Unterstützung der Radiologie am Schlössle, Pforzheim.

Order: susanne.schneider(at)hs-pforzheim(dot)de

 

 

 

Foto: Petra Jaschke

In Transit

In Transit beschreibt einen Zustand der Bewegung - den Moment oder den Raum in der Zeit, in dem man sich nicht mehr am Ausgangspunkt befindet, sondern noch nicht an einem (möglichen) Ziel angekommen ist. Ein Moment voller Zweideutigkeit, etwas Nostalgie, immer mit einem Gefühl von Potenzial, von Veränderung. Er tanzt zwischen Bewegung und Stillstand. Dies war die Inspiration für die Teams aus Schmuck- und Modestudenten - den Zustand der Veränderung und des Übergangs zu erforschen, zu nutzen und zu entwickeln als einen Akt der Anpassung, als einen Designprozess und als ein Designkonzept.

Gemeinsam entwickelten die Studierenden Schmuck- und Modestücke, inszenierten und fotografierten sie. Jedes Team profitierte von der Persönlichkeit, den Fähigkeiten und Interessen der einzelnen Mitglieder und den zusätzlichen unterschiedlichen Schwerpunkten der einzelnen Abteilungen. Die Modestudenten brachten Eindrücke von ihrer Exkursion nach Moskau und St. Petersburg und dem sich radikal verändernden russischen Frauenbild mit, während die Schmuckstudenten die Idee des Transits in Bezug auf Materialität, den Ist-Zustand und die Auswirkungen auf unsere Wahrnehmung von Schmuck betrachteten. Je nach Schwerpunkt und Arbeitsweise der einzelnen Gruppen ergänzen sich die entstandenen Stücke gegenseitig, bilden gegenseitige Kontraste zwischen Schmuck und Mode oder verwischen die Grenzen zwischen solchen Definitionen. (Wintersemester 2019/2020)

Anleitende Lehrkräfte:
Prof. Christine Lüdeke (Schmuck), Prof. Claudia Throm (Mode), Antonia Leslie

Studierende:
Aus dem Studiengang Mode: Ivona Andrlon, Eleonore Brive, Marlene El Otmani, Elisa Wenzel, Tugba Topcu, Adriano Schaich, Daria Krasnykh.
​​​​​​​Aus dem Studiengang Schmuck: Cécile Garcia, Julius Norz, Louison Varigny, Svenja Kissmer (ID / Schmuck), Regina Hähnel, Nora Kirschmeier, Sophia Mohr, Jinye Wang, Zoé Pfortner.

Order: susanne.schneider(at)hs-pforzheim(dot)de