Abschlussarbeiten

 

 

Künstliche Intelligenz als Lösung für Sprachentwicklungsstörungen bei Kindern

Stefanie Moser, Bachelorthesis im Wintersemester 2020/2021

 

Fotos: Stefanie Moser

 

Die Anzahl der in Deutschland lebender Kinder mit Sprach- und Sprechstörungen ist alarmierend hoch. Jedes zehnte Kind leidet demnach an einer Sprachstörung, damit zählt es zu der am häufigsten auftretenden und relevantesten psychischen Verhaltens- und Entwicklungsstörung unter Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Ohne einer Logopädischen Behandlung ist ein normaler zukünftiger Lebensalltag unmöglich, weshalb Sprachstörungen sogar zu den Behinderungen zählt.

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dieser Thematik und entwickelt ein Lösungskonzept mithilfe von Künstlicher Intelligenz. In einem positiven Umfeld werden Kinder im Vorschulalter beim Spracherwerb unterstützt: Sie erlernen mithilfe diverser Spiele neue Wörter, die korrekte Aussprache dieser, und die Grammatik - dadurch kann das Defizit zu Gleichaltrigen ausgeglichen werden und ein normales Schulleben ermöglicht werden. 

LIAI ist der Name der Künstlichen Intelligenz, die dies möglich macht. In der visuellen Gestaltung eines Frosches begleitet LIAI Kinder bei ihrer Lernreise, fokussiert hierbei auf der auditiven Ebene und generiert Bilder welche auf einem digitalen Endgerät, dem Tablet animiert zum Leben erweckt werden. LIAI passt sich den Themeninteressen des Kindes an, sowie seinem Sprachlevel und kann so auf niedriger Diskrepanz den größten und schnellsten Lernerfolg erzielen. Die Bachelorarbeit findet eine Lösung für ein unbestreitbar seriöses Problem, welches es in einem realisierbaren, positiven Lernumfeld Kindern und deren Eltern näher bringt und so den Logopäden bei seiner Arbeit unterstützen kann.

 

 

Träume - ein unterschätzter Teil unseres Bewusstseins

Dilara Kadayifci, Bachelorthesis im Wintersemester 2020/2021

 

Fotos: Dilara Kadayifci

 

In einer schnelllebigen und leistungsorientierten Konsumgesellschaft, für die der Tag kaum genug Stunden besitzt, liegt es auf der Hand, dass die Erfahrung in der Nacht kaum Gehör findet. Daher wird das Thema „Träume“ gegenwärtig häufig als unwichtig abgetan.
Dennoch ist es wichtig, dem Thema Gehör zu schenken, da Träume unter anderem für den Einzelnen großes kreatives Potenzial bieten, und diese uns bei der persönlichen Entwicklung Hilfe und Wegbegleiter sein können.

Um diese Thematik zu bearbeiten wurde folgende Forschungsfrage aufgestellt: Wie kann ich einen Raum für die individuelle Auseinandersetzung mit Träumen schaffen? Um diese Frage zu beantworten wurde die Bedeutung des Traums bis hin zur gegenwärtigen Zeit untersucht und die bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnisse betrachtet. Des Weiteren wurde beleuchtet, wie eine Plattform zum Austausch von Träumen im Raum erlebbar wird, und diese durch den Einzelnen beeinflusst werden kann. Hierfür wurde ein Konzept entworfen, welches sich in zwei Bereiche unterteilt: dem physischen Raum, in Form einer Installation und dem Digitalen Raum, in Form einer Webseite. Hierfür wurde ein passendes Corporate Design entwickelt, welches Form, Farbe, Duktus, Zeichen und Schrift umfasst.

Das Ergebnis der Arbeit führt auf, dass in dem Thema Träume sehr viel Potenzial steckt, und wenn sich der Mensch bereit erklärt sich diesem Thema zu öffnen, kann es ausschließlich bereichernd für ihn sein.

 

 

Die Kunst der Manipulation - eine visuelle Auseinandersetzung mit dem menschlichen Unterbewusstsein

Christina Schieß, Bachelorthesis im Wintersemester 2020/2021

 

Fotos: Christina Schiess

 

Mein Thema lautet "Die Kunst der Manipulation - eine visuelle Auseinandersetzung mit dem menschlichen Unterbewusstsein". In der Theorie habe ich mich damit auseinandergesetzt, wie wir unsere Umwelt und Mitmenschen wahrnehmen und wie unser Unterbewusstsein uns ständig manipuliert. Ich habe mich mit den zwei Denksystemen und kognitiven Verzerrungen in unserem Kopf befasst. Wie uns Sprache beeinflusst, auf welcher Grundlage wir uns eine Meinung bilden, und Urteile fällen, wie Algorithmen und Fake News zur politischen Meinungsbildung beitragen, wie wir mit kognitiver Dissonanz umgehen, wieso Verschwörungstheorien für manche Menschen attraktiv sind, und warum Menschen mit hoher Inkompetenz sich meist selbst überschätzen. Dabei ist ein Buch entstanden, welches durch den Aufbau und die Handhabung, unsere Denkweise und Wahrnehmung metaphorisch darstellt. Es beinhaltet Illustrationen, die unterschiedlich interpretiert werden können, provokativ oder ironisch sind, oder unsere Denkweise verbildlichen. Es wird von Werbemaßnahmen begleitet, die ebenfalls manipulieren. Unser Denken ist alles andere als rational und gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, ein Bewusstsein dafür zu bekommen.

 

 

Organspende

Wendi Buss, Bachelorthesis im Wintersemester 2020/2021

 

Fotos: Wendi Buss

 

In Deutschland warten bis zu 9.500 Menschen auf ein Spenderorgan. 2019 sind 756 Menschen auf der Warteliste gestorben. Ein Großteil der deutschen Bevölkerung befürwortet die Organspende zwar grundsätzlich, es mangelt jedoch an der Bereitschaft die Entscheidung zugunsten der Organspende schriftlich festzuhalten. Im Falle des Hirntodes einer Person, die Organspende zwar befürwortet, diesen Willen jedoch nicht dokumentiert hat, führt dieser Missstand dazu, dass die Angehörigen zurate gezogen werden. Diese müsse dann in einer von Trauer geprägten Situation und unter Zeitdruck eine Entscheidung im Sinne der verstorbenen Person treffen. Eine Vielzahl solcher Situationen und eine Vielzahl von Sterbefällen auf der Organspende-Warteliste könnten ganz einfach verhindert werden: Indem mehr Menschen ihren Willen in einem Organspendeausweis festhalten.   Auch der Gesetzgeber hat diesen Missstand bereits erkannt und Maßnahmen ergriffen. Am 16.01.2020 beschloss der Bundestag eine neue Regelung, künftig die Bereitschaft zur Organspende häufiger zu erfragen. Denn Deutschland hat keine Organspendekultur. „Die Kultur, die wir jetzt haben, führt dazu, dass Menschen, die unentschlossen sind, auch unentschlossen bleiben,“ erklärt der leitende Oberarzt Prof. Dr. med. Gregor Warnecke. Zusätzlich verursachen Ängste und Vorurteile eine Vermeidung der Auseinandersetzung mit dem Thema Organspende. Hinzu kommt die veraltete, analoge Form der Dokumentation in Form des Organspendeausweises. Dieser doch recht aufwändige Prozess wirkt sich negativ auf Personen aus, deren Bereitschaft zur Organspende grundsätzlich vorhanden wäre. Aus diesem Problemfeld leitet sich die Forschungsfrage dieser Arbeit ab: Wie kann die Entscheidungsfreude bezüglich der Organspende und damit die Spendenbereitschaft effektiv erhöht werden? Im Rahmen der Literaturrecherche bezüglich der Forschungsfrage konnten drei Kernprobleme identifiziert werden: Erstens gibt es große Bedenken innerhalb der Gesellschaft hinsichtlich der Organspende. Durch eine nicht hinreichende Sensibilisierung entstehen Vorurteile und Fehlinformationen zum Thema Hirntod und Organspende. Zweitens herrscht sehr viel Unkenntnis. Der Staat muss viel mehr in die Aufklärung investieren und nicht in Werbung. Den Bürgern sollte man zutrauen, dass sie sich mit derart komplexen, persönlichen und ethischen Fragen rund um das Thema Organspende auseinandersetzen können. Wer mehr Wissen besitzt, kann eine klare Entscheidung treffen und äußern, was er will. Drittens ist der Prozess Organspender zu werden sehr aufwändig. Studien beweisen, dass die Bereitschaft zur Organspende eher positiver Tendenz ist, jedoch setzen zu wenige diese um. Im digitalen Zeitalter müssen die Schritte vereinfacht und verkürzt werden. Um das Problem der mangelnden Auseinandersetzung mit dem Thema Organspende, das Problem des fehlenden Willens, die Entscheidung zu dokumentieren und das Problem des aufwändigen Prozesses zu lösen, wurde ein Konzept für eine Web-App entwickelt. Diese soll beim Nutzer Neugier wecken, wie real das Thema Organspende in seiner Umgebung ist. So besteht die Möglichkeit, in einer Karten-Funktion den Bedarf an aktuellen Organen zu sehen sowie die Verbreitung an Organspendern. Anhand eines Reglers lässt sich auch in die Vergangenheit sowie in die Zukunft reisen, um die Entwicklung der Spenderzahlen zu beobachten. Mit einer weiteren Funktion reist der Nutzer durch erlebbare Statistiken, die je nach Bewegung des Smartphones mit dem Nutzer interagieren. Der intelligente Chatbot beantwortet Fragen rund um das Thema Organspende und klärt den Nutzer mit kurzen Animationsvideos auf. Ebenso ist ein digitaler Organspendeausweis integriert, der nach dem Ausfüllen heruntergeladen werden kann und die Daten an das Online-Register sendet, eine Datenbank der Regierung, die 2022 erscheinen wird. Die konzipierte Web-App ermöglicht eine spannende Perspektive auf ein unangenehmes Thema und trägt dazu bei, dieses ein Stück weit erträglicher zu machen. Die Plattform klärt den Nutzer auf und erleichtert den Prozess, den Organspendeausweis auszufüllen und somit durch Verbindung mit dem Online Register, die Auflistung von freiwilligen Organspendern effektiv zu dokumentieren.

 

 

Adäquate Formen und Gestaltansätze zukünftiger Interfaces

Vincent Reichstein, Bachelorthesis im Wintersemester 2020/2021

 

Fotos: Vincent Reichstein

 

Das Thema „Adäquate Formen und Gestaltansätze zukünftiger Interfaces“ kann sich auf sehr viele verschiedene Bereiche erstrecken. Deshalb war es nötig ein bestimmtes Feld auszusuchen und es in diesem  Kontext genauer zu betrachten.

Ich nehme Bezug auf die Smartglasses (zu dt. Datenbrillen) und habe mich damit befasst, welche konkreten Formen die Interfaces dieser Wearables in Zukunft annehmen könnten. Weil es sehr schwierig ist die Zukunft akkurat vorauszusagen nehme ich wiederholt Bezug auf die Vergangenheit und die Entwicklung von vergleichbaren technischen Innovationen. Ich gehe davon aus, dass Smartglasses stark davon profitieren würden, eigene Benutzerorientierte Interfaces zu erhalten. Auch die Erfolge der Personal Computer und der Smartphones scheinen damit verbunden gewesen zu sein. Viele Hindernisse begleiten immer noch den Weg dieser Produkte, die nicht ignoriert, sondern auf kreative Weise gelöst werden sollten. Smarte Brillen haben ihre Idealform noch nicht erreicht. Es werden immer wieder neue und bessere Versionen erscheinen. Jedes neue Modell wird einige der Probleme seiner Vorgänger lösen.

Diese Geräte werden enorm von adäquaten Interfaces und den Fortschritten unserer Mikroships profitieren.

 

 

Digitaler Service mit künstlicher Intelligenz zur Optimierung von Patientenakten und Managementsystemen in Arztpraxen

Seyran Kurt, Bachelorthesis im Wintersemester 2020/2021

 

Fotos: Seyran Kurt

 

Das Ausfallen von Ärzte und medizinisches Fachpersonal hat brachiale Folgen auf unser Gesundheitssystem. DAISY ist eine digitale cloudbasierte Plattform welche mit künstlicher Intelligenz den Praxisalltag effizient erleichtert. Gesteuert wird der digitale Service mit der Sprache. Für Nutzer, welche taub oder stumm sind auszuschließen, bietet DAISY eine integrierte Tastatur an. In diesem Fall ist der Dialog chatbasiert. Mithilfe einer KI-basierten Lösung könnte nicht nur der Praxisalltag umgestaltet und somit die Ärzteschaft und das Fachpersonal entlasten. Durch einen digitalen Service wie DAISY könnte den Patienten auch die Angst vor dem Ungewissen genommen werden. Mit der Zeit kann sich DAISY als eine Art digitale Vertrauensperson entwickeln. Dies würde ein großes Potenzial für Patienten bieten, da diese ohne Scheu sich dem Service anvertrauen können und somit auch unangenehme Beschwerden nennen können. Ein Service wie DAISY kann Patienten Falschdiagnosen ersparen. Mithilfe einer schnellen Diagnose können gesundheitsschädliche Folgen der falschen Therapien ausgeschlossen werden. Stattdessen kann frühzeitig bei einem Verdacht gehandelt werden um Krankheiten vorzubeugen.

 

 

Essen als Weg

Rebekka Trunz, Bachelorthesis im Wintersemester 2020/2021

 

Fotos: Rebekka Trunz

 

Essen ist viel mehr als nur „essen“. Es umfasst viele Bereiche unseres Lebens und hat nicht nur körperliche, sondern auch geistige, soziale und kulturelle Dimension. Was wir tagtäglich essen und wie, bedeutet immer auch eine Auseinandersetzung mit der eigenen Person – mit Gefühlen, Gedanken, Überzeugungen und Gewohnheiten. Heutzutage sind Essensentscheidungen nicht mehr nur Privatsache, sondern ein politischer Akt ebenso wie ein Stellung beziehen zu relevanten Themen unserer Zeit. Wie sehr wir uns dabei vom Strom der konsumorientierten Gesellschaft mitreißen lassen, zeigen die vielen Missstände in der Welt: Anstatt in Harmonie und Einklang mit der Natur zu leben, entfremden wir uns zunehmend von ihr und verlieren dabei immer mehr auch den Zugang zu uns selbst.

Die vorliegende Arbeit hinterfragt unser fragmentiertes Verhältnis zum Essen und zeigt Möglichkeiten und Wege, wie wir durch eine entsprechende Haltung zum Essen in eine tiefere Verbindung zu uns selbst und unserer Umwelt treten können. Ziel ist es, durch eine ganzheitliche Annäherung an den Aspekt des Essen im Alltag neu für die Thematik zu sensibilisieren, Bewusstsein für den Wert der Lebensmittel zu schaffen und zu einem Umdenken der eigenen Lebens- und Konsumgewohnheiten anzuregen.

 

 

Innovationsbereiche der personalisierten Medizin

Alexandra Maxim, Bachelorthesis im Wintersemester 2020/2021

 

Fotos: Alexandra Maxim

 

Die Medizin von heute behandelt Patienten erst bei Symptomen oder Erkrankungen in Praxen und Krankenhäusern, und dies in strikten Zeitfenstern. Die Medizin von morgen sollte bereits in den eigenen vier Wänden beginnen und die Digitalisierung sollte eine Schnittstelle zwischen Arzt und Patient bilden. Anhand von Studien ist erkennbar, dass Darmkrebs geschlechterübergreifend zu den zweithäufigsten Krebserkrankungen in ganz Deutschland zählt. Erschreckend war allerdings, dass ein mangelhafter Lebensstil, welche mit schlechter Ernährung und Bewegungsmangel ein her geht, der Hauptgrund dafür sind. Wir sind zu einem Großteil selbst verantwortlich. Meine Motivation war es, präventiv gegen Darmkrebs zu agieren und mit meinem Projekt das Thema Darm zu sensibilisieren. Dieses Themengebiet betrifft uns alle - nicht jeder kann über Ernährung, Stuhlgang und Bewegung umfassend aufgeklärt sein und vielen fehlt desgleichen die Motivation, sich hiermit ausgiebig zu beschäftigen. Zudem kommt, dass Ernährungsexperten und Ärzte nicht allgegenwärtig sind, sowie eine begrenzte Sprechzeit besteht. Ich habe mir zum Ziel gesetzt, einen KI-Service mit einer nutzerfreundlichen Oberfläche zu gestalten, der als virtueller medizinischer Assistent Aufklärung über die jeweiligen Bereiche schafft, als auch personalisierte Gesundheitsvorkehrungen vornimmt. Prävention sollte im Zusammenhang mit Krankheiten relevanter werden als Nachsorge. 

Die Idee war es, einen Service mit Voice User Interface zu gestalten, der auf dem Smartphone wie auch anderen Devices wie Smartwatch verfügbar ist. Der Service wird in Form einer App im App-Store erhältlich sein. Vorerst aber nur für Apple Nutzer, da MAI den Vorteil nutzt, sich mit der AppleHealth zu koppeln, um bereits bestehende Daten verwenden zu können. Zusätzlich wird der KI-Service aufgrund von historischen Statistiken und Daten eine gezielte Prognose stellen können. MAI ist allgegenwärtig und immer abrufbar. Wichtig ist zu erwähnen, dass der Service keinen Arzt ersetzt, sondern die medizinische Prävention unterstützt.

Zusammenfassend zu sagen ist, dass unsere Gesundheit im Leben alles ausmacht. Während die Gesunden nach Dingen streben, die sie nicht haben, streben die kranken Menschen nur nach dem einen – wieder gesund zu sein. Es war mir eine Ehre, mich mit so einem komplexen Thema auseinandersetzten zu dürfen. Ich weiß, ich bin kein Mediziner, ebenso wenig ein Wissenschaftler, aber ich bin Designer und bin mir dessen bewusst, wie wichtig es ist, Probleme zu lösen und sie in einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Mir ist ebenso bewusst, dass meine Lösung keine Garantie dafür ist, nicht doch an Darmkrebs zu erkranken. Ich bin mir aber absolut sicher, dass es einen großen Teil dazu beitragen kann, dass viele Erkrankungen nicht zustande kommen. MAI ersetzt keinen Arzt, hilft jedoch, Gesundheitsdaten für den Arzt zu dokumentieren und den Menschen mit der Prävention im eigenen Heim zu unterstützen.

 

 

Natur als Akteur

Martin Schaaf, Bachelorthesis im Wintersemester 2020/2021

 

Fotos: Martin Schaaf

 

Die Natur verändert sich, seit Beginn der industriellen Revolution wächst unser Einfluss auf das globale Ökosystem. Wollen wir unsere Umwelt schützen und für folgende Generationen erhalten, reichen heutige Umweltschutzmaßnahmen nicht aus. Doch was wäre wenn die Natur selbst die Möglichkeit hätte sich uns mitzuteilen? 
Die entstandene, interaktive Graphic Novel "Planet A“ verleiht verschiedenen Akteuren rund um die Erde die Fähigkeit zu sprechen. Sie eröffnet einen fiktiven Dialog zwischen Mensch und Natur. In einzelnen Kurzgeschichten werden die unterschiedlichen Bewohner des Planeten zu Stellvertretern ihrer Ökosysteme und berichten dem Leser über die Auswirkungen des Menschen auf die Umwelt. Über eine digitale Erweiterung wird der Leser zu einem Teil der Geschichte, und somit zum direkten Adressaten der Botschaft, die die Publikation vermittelt. Auf diese Weise wird die Distanz zu der Thematik aufgehoben und der Leser entwickelt Empathie für die Welt die ihn umgibt. 
Durch die vereinfachte Darstellung komplexer Probleme, die durch Illustration sowie Animation vermittelt werden, richtet sich die Botschaft der Publikation an eine junge Zielgruppe. Es ist wichtig, Menschen in der Kindheit für das Thema Umweltschutz zu sensibilisieren, denn nur so kann in unserer Gesellschaft ein neues Naturverständnis entstehen.

 

 

Input zu Output

Marco Karpowitsch, Bachelorthesis im Wintersemester 2020/2021

 

Fotos: Marco Karpowitsch

 

In dieser Arbeit wird analysiert wie sich die traditionelle und häufig angewandte lineare Arbeitsweise im Design und in der Gestaltung um eine bewusste, neugierige und kollaborative Arbeitsweise ergänzen lässt. Hierfür werden Pioniere der Medientechnik und Kunst untersucht und ihre Erkenntnisse werden im Kontext der heutigen Zeit auf Aktualität geprüft und in die Gestaltung einer modularen Installation und einer Website einbezogen. NutzerInnen können sowohl Tool, als auch Installation dafür verwenden, um kollaborativ und intuitiv mit verschiedenen Medieninputs visuelle Outputs zu gestalten. Der edukative Fokus ist zentral, wobei hier durch Erleben gelernt und Interesse geweckt werden soll.
Weiterführende Informationen stehen immer zur Verfügung, drängen sich aber nicht auf. Wichtig ist das Verständnis, dass nahezu alles als Input misbraucht werden kann.

 

 

 

Resilienz - Die mentale Widerstandskraft eines Menschen

Mahsad Durandish, Bachelorthesis im Wintersemester 2020/2021

 

Fotos: Mahsad Durandish

 

Die Krankenkasse KKH verzeichnete im ersten Halbjahr 2020 unter ihren 1,7 Millionen Versicherten rund 26 700 Krankmeldungen. Nicht wegen dem Verdacht einer Corona-Infektion, sondern auf Grund von psychischen Beschwerden. Das sind 80% mehr als im Jahr davor. In einer Online-Umfrage von Swiss-Life mit 2185 Probanden in einem Zeitraum von 04.08.2020 bis 18.08.2020 war der häufigste Grund für Berufsunfähigkeit die Psyche. So gaben 73 % der Männer und 84 % der Frauen an, dass sie sich gestresst fühlen. 32 % der Probanden unternahmen keine Maßnahmen gegen ihren Zustand.

Eindeutig fühlen wir uns alle gerade etwas gestresster. Unser Stresslevel ist sogar gestiegen. Das liegt aber nicht daran das wir heute mehr Stress haben als früher, so die Mainzer Stressforscher, eher werden die selben Stressfaktoren als belastender wahrgenommen.³
Eigenartig, wenn man bedeckt wie viel mehr Möglichkeiten zur Absicherung heute herrschen, als damals. Der Humanbiologe Kalisch meint, das Kinder inzwischen weniger resilient aufwachsen „... etwas verwöhnt, stärker beschützt, oft gibt es weniger Gelegenheit, sich zu bewähren.“ Inzwischen, weiß die Forschung, um die psychische Veränderung nach stressigen oder kritischen Lebenslagen. Dies wird bereits seit 1950 erforscht. Die Forschung unterscheidet die Menschen, die eine Widerstandskraft aufbauen und die, welche jeder Krise oder jeder stressigen Situation schutzlos ausgeliefert sind. Außerdem beschäftigt sie sich mit der Frage, warum das so ist, wo der Unterschied liegt und wie man präventiv handeln oder nachträglich helfen kann. 

Wenn man den Begriff Resilienz und Psychologie in Google eingibt, kommen einem erst einmal eine Bandbreite von Ratgebern und „Trainings“ entgegen. Sie alle sind gut und wichtig, jedoch verliert man sich schnell in einer gewissen Eintönigkeit. Daher habe ich für mich entschieden, eine Graphi Novel zu zeichnen. Hier soll auf humorvolle Art und Weiße das Thema Krisen und die daraus resultierende Resilienz zeichnerisch und typografisch verdeutlicht werden. Dieser Comic trägt den Titel „Liebe Krise“ und soll von einer personifizierten Krise dargestellt werden. Die Szenen sollen übertrieben und manchmal auch ein bisschen realitätsfern sein. Damit versuche ich Leichtigkeit zu erzeugen und trotzdem den Betrachter persönlich und vielleicht sogar emotional abzuholen. Zusätzlich dazu wird es noch einen klassisch-typografisch Teil geben. Dieser wird innerhalb des Comic zu finden sein und kann nur entdeckt werden, wenn man die perforierten Seiten öffnet. Wer Bücher liebt wird dieses Risiko unmöglich eingehen wollen ein Buch aufzuschneiden, jedoch liegt genau hier der Punkt. Man kann nur Resilienz aufbauen, wenn man auch wagt ein Risiko einzugehen. 

Es wird zwar eine Graphic Novel, trotzdem werde ich sie nicht den Comics  zuordnen, sondern ich positioniere sie in der positiven Psychologie.

 

 

Streitet euch! Auf dem weg in eine neue Debattenkultur

Lukas Springer, Bachelorthesis im Wintersemester 2020/2021

 

Fotos: Lukas Springer

 

Die Sprach- und Streitkultur in Deutschland scheint im Umbruch zu sein. Egal, ob derzeit Debatten im Bundestag, in Talkshows, am Stammtisch, bei der Familienfeier oder in den sozialen Medien verfolgt werden: der Ton wird rauer und die Fronten verhärten sich. Unstrittig ist: Die Auseinandersetzung zwischen verschiedenen Interessen, Ansichten, Weltanschauungen und Positionen ist das Kernelement liberaler Demokratien. Fehlt dieser Austausch, ist die Demokratie selbst in Gefahr. Entscheidend ist letztlich nicht die Quantität, sondern die Qualität von Debatten. Vor diesem Hintergrund ist das Ziel meiner Bachelorarbeit einen Beitrag zur Verbesserung der Qualität unserer Streitkultur zu leisten.

Hier setzt die Idee der Streitbox ein, eine Art Trainingsset für Streit. Diese beinhaltet ein Streitspiel, das politische Gespräche in einer Gruppe anregen und fördern soll. Zur Vertiefung enthält die Streitbox die Streitschrift mit Texten, Interviews und Essays. Strukturiert sind das Streitspiel und die Streitbox nach den zuvor erarbeiteten Phasen für konstruktiven Streit: Position, Aktion und Reflexion. Die dritte Komponente sind Poster und Sticker, die in der Umgebung verteilt werden können und ein Bewusstsein für die Relevanz von Streit schaffen.

 

 

Migräne mit Aura - eine visuelle Auseinandersetzung

Lisa Klatt, Bachelorthesis im Wintersemester 2020/2021

 

Fotos: Lisa Klatt

 

Das Thema meiner Bachelorarbeit ist Migräne mit Aura - eine visuelle Auseinandersetzung. Innerhalb dieses Themas habe ich mich genauer mit der Krankheit und ihren Eigenschaften auseinandergesetzt. Der Fokus liegt auf der Aura. Ich suchte typische Symptome heraus, welche eine Aura haben kann. Mit diesen Symptomen habe ich verschiedene Techniken, Methoden und Gestaltungen erarbeitet, die solch eine Aura annähernd darstellen können. Sowohl in der Fotografie, die einen großen Teil meiner Arbeit ausmacht, als auch in der Gestaltung meines Objektes, setzte ich diese um. Meine Arbeit wurde ein blätterbares Objekt, welches durch seine Gestaltung und durch Fotografien eine Migräne mit Aura verdeutlichen sollen. Der Inhalt (Textebene) des Objektes vermittelt dem Leser die Gefühle, welche ein Betroffener während einer Migräne empfindet.

Dieses Objekt ist zur Aufklärung und zur Visualisierung der Krankheit Migräne mit Aura. Ich möchte, dass sich mehr Menschen etwas darunter vorstellen können und die Personen, die unter Migräne mit Aura leiden, besser verstanden werden. Dadurch schaffe ich eine Empathie gegenüber der Krankheit und der darunter Leidenden und ich möchte das Image der Krankheit korrigieren. Zudem schaffe ich durch meine Untersuchung einen Vergleich für Migränepatienten untereinander.

 

 

Always On - The Fear of Missing Out

Laura Städter, Bachelorthesis im Wintersemester 2020/2021

 

Fotos: Laura Städter

 


FOMO, kurz für Fear of Missing Out, ist die zwanghafte Angst davor, etwas zu verpassen. Sie bezieht sich größtenteils auf soziale Situationen und entsteht dadurch, dass mehrere Optionen zur Auswahl stehen, zwischen denen eine Entscheidung getroffen werden muss. Wenn mindestens eine erstrebenswert scheinende Option nicht wahrgenommen wird oder werden kann, erleben Betroffene FOMO in Form von Frustration, Stress und/ oder Unzufriedenheit. 

Die Nutzung der sozialen Netzwerke kann verstärkend auf FOMO wirken. Diese zeigen Betroffenen, was andere Menschen gerade erleben und was man selbst vermeintlich verpasst. Durch diese extreme Vernetzung und den unbegrenzten Zugang zu Informationen kann es schwer fallen, das eigene Leben nicht mit dem anderer zu vergleichen. Aber auch die heutige Gesellschaft spielt eine wichtige Rolle, wenn es um die Angst geht, etwas zu verpassen. Sie schafft die Rahmenbedingungen für FOMO, indem Mehr haben oder Mehr erleben mit persönlichem Erfolg gleichgesetzt wird.

 

 

Mach mal Pause! - Der Rhythmus zwischen Arbeit und Erholung

Kristina Chudzik, Bachelorthesis im Wintersemester 2020/2021

 

Fotos: Kristina Chudzik

 

Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es zu untersuchen, wie sich die Zeitstrukturen und das Bild der Zeit verändern und wie sich diese Veränderungen auf die Gesellschaft auswirken.

Um die Fragestellung zu beantworten, wurde die Rolle der Zeit in historischen Ereignissen zusammengefasst. Darüber hinaus wurden Studien und Umfragen zu der Pausenkultur in Deutschland ausgewertet und Forschungen über eine erholsame Pausengestaltung untersucht. Das Bild der Zeit wandelte sich mit jeder Epoche und Kultur. Die Erfindung der mechanischen Uhr veränderte das Zeitverständnis der Gesellschaft maßgebend. Mit dem Ziel der Umsatzsteigerung wird die Zeit immer weiter verdichtet und die Arbeitsprozesse werden immer schneller und effizienter gestaltet. Dieses Phänomen führt zu Eile, Rastlosigkeit und Zeitdruck. Ausgehend von den Forschungsergebnissen haben die Pausenzeiten an Bedeutung verloren und werden im Berufsalltag vernachlässigt. Dagegen beschreiben Studien den großen Nutzen und die Wichtigkeit einer regelmäßigen Pausennutzung.

Das Ziel der gestalterischen Ausarbeitung ist es, einfache, individuelle und regelmäßige Pausenzeiten in den Berufsalltag eines Arbeitenden zu integrieren und somit eine nachhaltige Pausenkultur zu schaffen. Dadurch ergaben sich Funktionen, die in einer App zusammengefasst wurden. Es entstand eine Marke und das dazugehörige Erscheinungsbild, das Navigation und Illustration verbindet und eine intuitive Nutzung ermöglicht.

 

 

Eine ernährungswissenschaftliche Auseinandersetzung mit Länderküchen und deren Neuinterpretation

Janet Noll, Bachelorthesis im Wintersemester 2020/2021

 

Fotos: Janet Noll

 

Schon lange dient das Essen nicht bloß der reinen Nährstoffaufnahme. Diese Arbeit hat sich als Ziel gesetzt das Essen als Ausdruck kultureller Identität, Abgrenzungen und Gemeinschaften von Länderküchen sowie das Ernährungsverhalten zu beleuchten. Zu Beginn wird der Begriff Esskultur definiert, erläutert wie Essen und Kultur zusammenspielen und das Thema historisch betrachtet. Im zweiten Teil werden zunächst die geografischen Unterschiede von Länderküchen definiert. Weiter wird auf das Thema Regional- und Nationalküchen eingegangen sowie Gemeinsamkeiten von Länderküchen dargelegt. Ebenso wird sich mit dem Thema Neuinterpretationen von Speisen auseinandergesetzt, was ebenfalls zentrales Thema des ergänzenden Projektes darstellt. Abschließend wird das Ernährungsverhalten des Menschen thematisiert, die verschiedenen Ernährungsweisen werden erläutert sowie sich der Fragestellung gewidmet wird, aus welchem Grund Fleischkonsum in der heutigen Gesellschaft nicht mehr ethisch vertretbar ist.

 

 

Eine Untersuchung zur Berührung

Janina Fischer, Bachelorthesis im Wintersemester 2020/2021

 

Fotos: Janina Fischer

 

Mit meiner Abschlussarbeit möchte ich als Fotografin zur Debatte über ‚Berührung‘ und zur Erweiterung des Begriffs beitragen: Ich untersuchte, in welchem Verhältnis Berührung und Fotografie stehen. Ich untersuchte Berührung in und durch fotografische Bilder. Um der Komplexität von ‚Berührung‘ gerecht zu werden, näherte ich mich dem Thema methodisch auf drei Ebenen: durch einen kulturwissenschaftlichen Überblick, durch Fotografieren und durch eine Ausstellung mit qualitativen Interviews. Die mehrstufige Untersuchung der Beziehung zwischen Berührung und Fotografie ergab, dass Berührung im Bild und Berührung durch das Bild durchaus möglich ist. Je nach Betrachter*in variiert die Reaktion. Der Wirkungsgrad von fotografischen Bildern lässt sich mit den Konzepten studium und punctum nach Roland Barthes differenzieren. Dem würde ich das Konzept der ,Resonanz‘ von Hartmut Rosa hinzufügen, um individuelle Wirkungen bei den Betrachter*innen nachzuvollziehen. Das Produkt der Untersuchung ist ein Bildband. Er enthält einen einführenden Text, die Porträts der Ausstellung und Zitate von Autor*innen, die über Berührung bzw. über Berührung durch Fotografie schrieben.

 

 

Die Bedeutung der Visuellen Kommunikation im Hip-Hop heute

Karoline Higer, Bachelorthesis im Wintersemester 2020/2021

 

Fotos: Karoline Higer

 

Die Bedeutung der Visuellen Kommunikation im Hip-Hop heute - das ist mein Thema mit dem ich mich im Rahmen meiner Bachelorthesis beschäftigt habe - aber auch darüber hinaus. Ich habe vor gut einem Jahr angefangen selbst Hip-Hop Beats zu produzieren. Dabei ist mir aufgefallen, dass zum einen Hierarchien bestehen zwischen den verschiedenen Akteuren innerhalb Szene und das diese vor allem visuell kommuniziert werden. Produzenten zum Beispiel stehen eher im Hintergrund, während die Rapper im Vordergrund stehen. Aber was wohl am wichtigsten ist, dass die Visuelle Kommunikation im Hip-Hop heutzutage nicht wegzudenken ist, denn durch diese entsteht das Image eines Hip-Hop Artists erst. Mittlerweile ist Hip-Hop die beliebteste Popkultur überhaupt unter Jugendlichen geworden. Das macht sie zu einer Kultur mit performativen Charakter. Sie lebt von Bildern. Diese visualisieren den Inhalt der Musik und das Image eines Artists. Oft weiss man aber nicht ob man diesen Bildern glauben schenken soll - ist das Inszenierte real oder fake? Authentizität ist das wichtigste Bewertungskriterium im Hip-Hop.

Aus diesen Gründen habe ich mich dazu entschieden, mich selbst als Kunstfigur inklusive Personal Brand zu inszenieren. 
Zunächst habe ich mich gefragt, was mich ausmacht und wie ich bin, um daraus ein Image für meine Marke, bzw. Kunstfigur zu entwickeln. Entstanden ist die Marke „YK“ der Hip-Hop-Produzentin „Greedy K“. Im Mittelpunkt der Marke steht das Logo, denn Zeichen spielen eine besondere Rolle im Hip-Hop. Bestehend aus zwei gespiegelten Ks soll dieses den Charakter von „Greedy K“ widerspiegeln.

 

 

 

 

Das Phänomen Schluckauf - eine Auseinandersetzung

Alexandra Reichert, Bachelorthesis im Sommersemester 2020

 

Fotos: Alexandra Reichert

 

Jeder kennt ihn und jeder hatte ihn auch schon — ob man davon weiß oder nicht. Warum? Das erfährst Du in diesem Buch. Bekannt ist er auch als Hickser, Gluckser oder Schluckser, in der Schweiz auch als Glucksi und im Süden Deutschlands meist als Hecker — unser altbekannter Freund, der Schluckauf. Für manch einen mag es vielmehr der nervtötende Feind sein, doch er tut uns nichts. Im Gegenteil, er beschert uns unvergessliche Momente.

Schluckauf ist nicht nur ein medizinisches Phänomen, Schluckauf ist viel mehr. Der Schluckauf steigert den Unterhaltungswert, ist nicht selten ein Sympathieträger, wird zum Bannbrecher und entlockt den meisten Leuten ein Lächeln. 

Dieses Buch übermittelt, was es bedeutet, vom Schluckauf begleitet zu werden; zeigt, wie wertvoll so mancher Schluckauf sein kann; beschäftigt sich mit den Fragen, wo der Schluckauf herkommt, wann er zuschlägt und wie man ihn wieder los wird. Und vielleicht hilft es sogar, den nächsten Schluckauf zu besiegen. Im Allgemeinen ist es eine große Sammlung, welche es ermöglicht, in eine Welt voll Schluckauf zu blättern — auch wenn es nur eine vermeintlich kleine Welt darstellt. 
Der Schluckauf hält eine Vielzahl an Überraschungen bereit. Bist Du bereit?

 

 

Der Mensch im Raum

David Dannwolf, Bachelorthesis im Sommersemester 2020

Fotos: David Dannwolf

 

Die menschliche Raumwahrnehmung befindet sich im ständigen Wandel. Wir überbrücken große Distanzen in rapider Geschwindigkeit und leben wie noch nie zuvor in einer mannigfaltigen und dynamischen Raumwahrnehmung. Durch die digitalen Medien hat sich diese Entwicklung beschleunigt. Doch bei der großen Vielfalt an Räumen, die wir täglich öffnen und schließen, stellt sich um so mehr die Frage nach einer medienadäquaten Aufenthaltsqualität. Nutzen wir diese neu gewonnenen Räume medienadäquat oder gleichen diese noch zu sehr einer skeumorphistischen Darstellung? Um diese Thematik zu bearbeiten wurde folgende These aufgestellt: Wie lässt sich das Verständnis des Menschen in Bezug auf Raum erweitern? Um die Forschungsfrage zu beantworten, wurde die Raumwahrnehmung des Menschen zur gegenwärtigen Zeit untersucht. Im weiteren Verlauf der Arbeit wendet sich der Fokus auf das Medium Computerspiel als Mittel zur Erweiterung der Raumwahrnehmung. Anschließend wurde ein Konzept entworfen, welches die theoretischen Ansätze reflektieren und ermitteln soll. Das Ergebnis meiner Arbeit zeigt, dass die menschliche Raumwahrnehmung erweitert werden kann. Diese Erweiterung kann durch ein Erlebnis ausgelöst werden. Im digitalen Raum bewegt man sich weitestgehend frei von physikalischen Einschränkungen, deshalb eignet sich dieser für ein Erlebnis, welches eine neue Perspektive der Raumwahrnehmung ermöglicht. Somit kann die Wahrnehmung des Raums um Facetten erweitert werden, welche im physischen Raum nicht möglich wären. Um dann eine, auf diesen Erkenntnissen basierende, Lösung zur Erweiterung des menschlichen Raumverständnisses zu finden.

 

 

Personalized Culture

Maria Eunice Clarissa, Bachelorthesis im Sommersemester 2020

 

Fotos: Maria Eunice Clarissa

 

In der letzten Zeit gibt es einige große Fälle von Rassismus, der Fall von George Floyd, der das Polizeibrutalismus gegen Menschen mit afrikanischen Wurzeln verdeutlicht und Xenophobie gegen Asiaten wegen dem Coronavirus. Rassismus, Homophobie, Sexismus und andere Arten von Diskriminierung ist ein Angriff auf die Persönlichkeit eines Menschen, nur weil sie “anders” sind. Das Ziel dieses Projekts ist zu zeigen, warum Menschen anders sind, damit wir unsere Unterschiede wertschätzen können. Mein Hauptaugenmerk liegt auf der personalisierten Kultur, daher sind die wichtigsten Bestandteile Kultur, Identität und kulturelle Identität. Auch die Medien spielen bei diesem Projekt eine wichtige Rolle, Audiovisuelle Medien, in diesem Fall die Animation, sind ein Ergebnis von Globalisierung. Von Anfang an wollte ich, dass dieses Projekt partitioniert und eine Art von Kapiteln zur Veranschaulichung der verschiedenen Stadien der Geschichte hat:

Teil 1: Herkunft, die die Geschichte erzählt, wie wir unsere Kultur von unseren Eltern, Herkunftsort und Rasse kennen.

Teil 2: Äußere Einflüsse, die die Geschichte erzähen, wie wir der Welt ausgesetzt sind, und wie die Welt uns.

Teil 3: Reisen & Migration, das die Geschichte erzählt, wie wir versuchen, uns an neue Umgebungen und Gebräuche anzupassen, und wegen unserer Differenzen abgelehnt werden.

Teil 4: Anpassung, die schließlich die Geschichte erzählt, wie wir unsere alte Kultur mit den neuen Kulturen, die wir annehmen, in Einklang bringen.

Ich hoffe, dass dieses Projekt den Menschen nicht nur dabei hilft, darüber nachzudenken, wer sie als Individuen sind, sondern uns auch dabei hilft, mehr über das Konzept von Kultur und Identität zu verstehen. Mit diesem Grundverständnis werden wir hoffentlich offener, akzeptierender und liebevoller gegenüber Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund, sodass wir eine bessere Gemeinschaft und ein gesünderes Verhältnis zueinander schaffen können.

 

 

 

Erste Hilfe kann Leben retten - ein Guide zur Unterstützung von Sofortmaßnahmen

Malin Kamlah, Bachelorthesis im Wintersemester 2019/2020

Fotos: Malin Kamlah

In Deutschland beginnen weniger als 50% der Laien in einem Notfall mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Es könnten jedes Jahr 10.000 weitere Leben gerettet werden, wenn bereits 10-20% mehr Laien reanimieren würden. Statistiken bestätigen, dass mangelndes Wissen über Erste-Hilfe-Maßnahmen in deutschen Köpfen herrscht. Viele haben Angst, etwas falsch zu machen oder es gibt Unsicherheiten und Wissenslücken, weil der letzte Kurs über 2 Jahre her liegt. Nach ausgiebiger Recherche, Führung von Interviews mit Experten und Auswertung einer Online-Umfrage, kam ich zu der Schlussfolgerung, dass der Guide zur Unterstützung von Sofortmaßnahmen ein Sprachassistent sein muss. Dieser trägt den Namen Aimie und leitet in Notfällen verbal durch lebensrettende Sofortmaßnahmen. Aimie ist mit künstlicher Intelligenz ausgestattet und kann somit auf jede Situation reagieren. Die Gestaltung ist reduziert, es wird mit Signalfarben gearbeitet und Animationen dienen als visuelle Unterstützung. Abrufbar ist Aimie als App auf dem Smartphone oder anderen elektronischen Geräten mit Screen. Eine Verbindung mit den eigenen und fremden Geräten ist möglich.

In dem Übungsmodus können Maßnahmen trainiert werden. Die persönliche Statistik ist im Profil einsehbar und verschiedene Levels motivieren den User zum Üben. Informatives über Erste Hilfe trägt zur Aufklärung bei.

Werde Teil der 10-20% und nutze Aimie. Rette Leben.

Vom schlechten zum guten Schlaf - eine Auseinandersetzung

Constanze Fraundorf, Bachelorthesis im Wintersemester 2019/2020

Fotos: Constanze Fraundorf

Ziel meiner Bachelorarbeit ist es, dem Nutzer einen praktischen Leitfaden zur Verbesserung der Schlafqualität an die Hand zu geben.

Aufgrund eines interessanten Artikels, der aussagte, dass sich die Zahl junger Menschen mit Schlafproblemen verdoppelt habe, habe ich mich für eine Zielgruppe zwischen 21 bis 35 Jahren entschieden. Weiter galt es für mich zu ermitteln was die Zielgruppe will und was sie visuell anspricht, um dies anschließend mit meinem angeeigneten Wissen zu vereinen.
Für mein Endmedium entschied ich mich geprägt durch das fachliche Wissen. Hervorzuheben ist auch das Interview mit einem Psychologen, der mit seinen praktischen und theoretischen Erfahrungen, meine Bachelorarbeit stark beeinflusste. Denn Ziel der Umsetzung ist es, die Einstellung zum Schlaf zu verändern; der Schlaf soll den Menschen nie unter Druck setzen, schlafen soll immer etwas angenehmes sein. Das alles fasse ich in einem Schlaf-Kit namens somela zusammen.
Somela ist ein personifizierter Name, der sowohl das Schlaf-Kit als auch die Marke beschreibt. Somela soll wie folgt wirken: leicht, freundlich und vor allem soll somela aufgrund seiner Gestaltung eine junge Zielgruppe ansprechen.
All die Wirkungskriterien werden mit dem Thema Schlaf, der etwas spürbares, aber nicht greifbares ist, vereint. Mein Ergebnis kombiniert für die Zielgruppe optisch vertraute Elemente und passt diese dem Thema an. Für das Konzept bediente ich mich der Mittel der Gamification und dem Wechsel zwischen aktiven und passiven Benutzungselementen. Dies gelingt durch verschiedene Module, die ineinander greifen.

Memes - ein Phänomen des Internets

Gerhard Tessmann, Bachelorthesis im Wintersemester 2019/2020

Fotos: Gerhard Tessmann

Das moderne Internet ist ein vergleichsweise noch junges Medium, doch inspirierte es die Menschen bereits zu großartigen Ideen und brachte ein unerklärbares Phänomene hervor − das Meme. Jedes Jahr enstehen Internet-Memes, die mal mehr, mal weniger, und mal besonders viel Aufmerksamkeit nach sich ziehen. In dieser Bachelorarbeit werden einige der größten Meme-Hypes vom Beginn des Phänomes 1996 bis 2020, chronologisch nach Jahren auf ihre Ursprünge untersucht und interessante Entwicklungen die sie durchliefen vorgestellt, mit dem Ziel ein Grundlagen-verständnis über Internet-Memes mit ihren Eigenarten zu schaffen und zu verstehen, wie und wo sie entstehen, wie sie verbreitet werden und welchen Einfluss sie auf uns haben. Die Meme-Chronologie ist ein Teil der MEMERIZE-Werbekampagne „Für eine bessere Gesellschaft“ mit dem Ziel, über den Einsatz von Humor auf einige gesellschaftliche Probleme hinzuweisen. Die Kampagne sollte die Menschen zum umdenken bewegen, was so zu vielleicht mehr Mitgefühl, Achtung und Respekt im Umgang miteinander und der Umwelt führt und als Präventivmaßnahme dient. Die Kampagne und die dazugehörige Landingpage dienen gleichzeitig als Vermarktungsplattform für das Buch.

 

 

Concept Art - visuelle Ausarbeitung einer Geschichte über besseres Miteinander

Ellen Kunze, Bachelorthesis im Wintersemester 2019/2020

Fotos: Ellen Kunze

Empathie und Kommunikationsbereitschaft nehmen in unserer Gesellschaft immer mehr ab. Doch braucht es eben diese um für uns alle ein gutes, ein besseres Miteinander zu schaffen. Meine Bachelorarbeit dreht sich darum den Menschen und vor allem den jungen Menschen den Wert von Empathie, Kommunikation und die darauf folgende Toleranz zu zeigen. Doch soll es keine direkte Lehre oder Belehrung sein. Die Menschen sollen auf eigene Faust, durch ihre eigenen Erfahrungen lernen, denn so festigen sich diese Werte am langfristigsten. Deshalb habe ich diese Lehren in die Geschichte eines Videospiels verpackt. Denn der Mensch lernt am liebsten spielerisch. Die Bachelorarbeit ist der erste Schritt von ganz vielen einer Videospielproduktion, nämlich der alles definierenden Concept Art. Heraus kam ein Concept Art Buch mit allen Charakteren und den verschiedenen Schauplätzen der Geschichte. Jeder Ort, jedes Volk und jeder Charakter vertritt einen Charakterzug oder Situation, die sich auf die heutige Zeit übertragen lässt.

 

 

Von der Rebe in die Flasche - Begleitung eines Naturprodukts von der Herstellung auf den Markt

Laurine Widmer, Bachelorthesis im Wintersemester 2019/2020

Fotos: Laurine Widmer

Thesis „Von der Rebe in die Flasche – Begleitung eines Naturprodukts von der Herstellung auf den Markt“ beschäftigt sich mit der Konzeptionierung einer Marke der Winzergenossenschaft Heilbronn. WINE AND YOU hilft dem Konsumenten durch eine übersichtliche, reduzierte Gestaltung des Weinetikettes bei der Wahl des Weines. Unterstützt wird dies durch ausführliche, leicht verständliche Informationen zum Wein, welche sich in Form von Text oder Icons auf einem abtrennbaren Seitenetikett befinden. Printmedien wie z.B. ein Flyer oder ein Plakat klären den Konsumenten über die verschiedenen Arten der Weinbereitung auf, um ihn somit näher an das Produkt heranzuführen.

 

 

Konzeption und visuelle Kommunikation eines Influencer Kanals

Tatjana Fauth, Bachelorthesis im Wintersemester 2019/2020

Fotos: Tatjana Fauth

Das Thema meiner Bachelor-Thesis ist die Konzeption und visuelle Kommunikation eines Influencer-Kanals. Dazu gehört die Entwicklung einer Bildsprache, ein dazugehöriges Corporate Design, Merchandise Produkte und das Erstellen einer Marke. Bei diesem Instagram-Kanal handelt es sich um Chappetie, eine Katzenfamilie, bestehend aus drei Katzen, die das Hauptmotiv für die Fotografie sind. Hier dreht sich alles um Katzen, Schwarzwald und das Abenteuer in der Natur. Dabei steht das Interagieren und Kommunizieren mit der Community im Vordergrund, wodurch das Wachstum eines Kanals gemessen und analysiert werden kann.

 

 

Eine Untersuchung generativer Gestaltung für das Kommunikationsdesign

Max Kohl, Bachelorthesis im Wintersemester 2019/2020

 

Fotos: Max Kohl

In meiner Abschlussarbeit "Eine Untersuchung generativer Gestaltung für das Kommunikationsdesign" beschäftigte ich mich das erste Mal mit dem Programmieren in Processing. Bei generativer Gestaltung wird anders als beim herkömmlichen Gestaltungsprozess das Ergebnis durch einen vom Designer vorgegebenen Algorithmus geschaffen. Die daraus entstehenden Ergebnisse werden nur durch die Anpassung des Quellcodes beeinflusst. Trotz Entwicklungsumgebungen wie Processing welche einen leichten Einstieg bieten, bleibt generative Gestaltung in den letzten 20 Jahren doch eher ein Nieschenbereich im Kommunikationsdesign. Gleichzeitig mit dem lernen der Programmiersprache schrieb ich die ersten Sketche aus denen sich dann das Konzept für die Zusammenstellung mehrerer interaktiver Tools für Bildmanipulationen unter generative exploration ergab. Für deren Anwendung wurden diese in P5.js umgeschrieben um sie einfacher in der Website integrieren zu können. Eines der Interessantesten Aspekte von generativer Gestaltung ist die Möglichkeit, aus den selbst erstellten Programmen eigene Tools zu entwickeln welche eine größere Auswahl an visuellen Gestaltungsmitteln bieten als es die derzeitigen Programme zulassen.
generative-exploration.de instagram.com/gen_exploration github.com/generative-exploration

 

 

Das Spiel der Herrscher - ein Tradding Card Game

Yanic Leipzig, Bachelorthesis im Wintersemester 2019/2020

Fotos: Yanic Leipzig

Im Zuge der Thesis „Das Spiel der Herrscher - Ein Trading Card Game“ ist ein strategisches Trading Card Game namens „Königshand“ entstanden. Es spielt in einem selbst erfundenen Mittelalter-Fantasy-Setting. Als Endprodukt kam eine Starter-Box mit zwei spielbaren Decks, Regelwerk, Spielfeldunterlagen und Schadensmarken heraus. Trading Card Games sind Kartenspiele, deren verschiedenen Karten die zugrunde liegenden Regeln auf unterschiedliche Weisen überschreiben können. Zudem sind diese Karten sehr zahlreich, was dazu führt, dass sie von den Spielern gesammelt und getauscht, beziehungsweise gehandelt werden. Der zugrunde liegende Gedanke dieses Projekts war, dass Schach als Spiel der Könige nicht den Ansprüchen eines Spiels der Herrscher genügt und ein Trading Card Game die nötige Variation und Möglichkeiten bringen kann. So wurden in der Entwicklung Mechaniken und Konzepte aus Strategiespielen wie beispielsweise Age of Empires 2 mit denen eines Trading Card Games für ein spannendes, anspruchsvolles und vor allem spaßiges Spielerlebnis kombiniert.

 

 

Interkulturelle Kommunikation zwischen Deutschland & Russland

Evgenia Vetter, Bachelorthesis im Wintersemester 2019/2020

 

Fotos: Evgenia Vetter

 

Das Ziel meines Projektes besteht darin die deutsche und die russische Kultur näher zusammen zu bringen. Aber auch die sprachlichen Unterschiede aufzugreifen. Das habe ich erreicht in dem ich das deutsche Alphabet (lateinisch) mit dem russischen Alphabet (kyrillisch) in dem ersten Teil meines Buches verglichen habe, bzw. sie gegenüber gestellt. Somit zeigte ich wie unterschiedlich die beiden Sprachen zueinander sind. Mein Hauptziel hierbei war es jedoch dem jeweilig Sprachfremden zu zeigen das die Fremdsprache im Prinzip nicht so schwer ist als Gedacht.

Im zweiten Teil meines Buches habe versucht die beiden Kulturen nicht miteinander zu vergleichen um die Unterschiede zu zeigen, sondern um die Gemeinsamkeiten zu finden. Dafür habe ich kulturelle Bereiche wie Traditionen, traditionelle Kleidung - Trachten und die Küche miteinander verglichen. Währenddessen habe ich auch für mich mehrere Gemeinsamkeiten entdeckt. Als Erweiterung für das Buch habe ich ein Spiel entwickelt, das als Lernhilfe dienen soll. Das Spiel basiert auf Alphabetkärtchen, die auf einer Seite Buchstaben und auf der anderen Seite ein neutrales Muster zeigen. Hierfür gibt es verschiedene Spielmöglichkeiten, die unterschiedliche Sprachbereiche fördern.

Mein Gedanke hinter dem Spiel ist es, dass Interesse für die Sprache zu erwecken. Als Gegenstück zum Spiel steht das Buch, welches Interesse für die Länder und ihre Kulturen wecken soll.

Die vorliegende Arbeit zeigt auf, dass kulturelle Unterschiede zwischen Russlanddeutschen und einheimischen Deutschen herrschen und vorgebeugt werden können. Trotz allem gibt es neben den Unterschieden auch Gemeinsamkeiten bei den Kultur. Wir sind alle Menschen, dass darf man nie vergessen. Für mich habe ich meine Ziele mit dem Buch und mit dem Spiel erfüllt. Während meiner Bachelorarbeit konnte ich mein bestehendes Interesse für die deutsche Kultur wiederentdecken. Da ich außerhalb meiner Bachelorarbeit die Zeit nicht hatte konnte ich während der Recherche viele neue Sachen dazulernen. Desweiteren konnte ich auch tiefer in fast vergessene russische Kultur eintauchen. Während meiner Arbeit hat sich bemerkbar gemacht das bei den Menschen die an dieser Arbeit teilhaben durften, ebenfalls Ihr Interesse für die fremde Kultur geweckt wurde. Das Erfreulichste ist, obwohl sich meiner Arbeit noch in der Entwicklung befindet, gibt es schon zahlreiche Anfragen und erste Bestellungen.

 

 

 

Frauen im Hip-Hop

Vanessa Varszegi, Bachelorthesis im Wintersemester 2019/2020

 

Fotos: Vanessa Varszegi

 

Die Präsenz und der Erfolg von Frauen im Hip-Hop ist aktuell so hoch wie schon lange nicht mehr. Dies äußert sich nicht nur durch Chartplatzierungen, sondern auch bei Preisverleihungen, New Comer Anzahl oder Markenkollaborationen und vieles mehr.

In meiner Arbeit beschäftige ich mich mit der These, wie und wieso Frauen als Hip-Hop Künstlerinnen aktuell so präsent und erfolgreich sind. Um den, aus meiner theoretischen Arbeit entnommenen Wandel der Frauen im Hip-Hop zu unterstützen, habe ich mich bei dem praktischen Teil meiner Bachelorarbeit dazu entschieden, ein Online Magazin mit Option zu „on demand“ Print Version, über Frauen im Hip-Hop zu gestalten. In dem Magazin geht es darum, jeden Monat auf eine weibliche Hip-Hop Künstlerin aus aller Welt, aufmerksam zu machen, vorzustellen und diese den Menschen über drei Kategorien/Ebenen, näher zu bringen.

Durch die Digitalisierung hat sich vieles verändert und man hat einen besseren Zugang zu weiblichen Hip-Hop Künstlerinnen bekommen. Heute ist die Gesellschaft offener für Vielfältigkeit geworden, so gibt es nicht nur einen Typ Frau der im Hip-Hop Erfolg haben kann, sondern mehrere. Da aber immer noch eine starke Überzahl der Männer in diesem Genre vorhanden ist, gibt es die von mir entwickelte Plattform CLAUD. Viele erfolgreiche Musikerinnen haben gezeigt, dass sie durch eigenständig hochgeladene Videos im Internet, es zum Durchbruch schaffen konnten. CLAUD bietet durch seine Plattform, hauptsächlich für unentdeckte Talente, eine Bühne um entdeckt zu werden. Dabei geht das Magazin nicht nur alleine auf die Musik der Künstlerin ein, sondern betont über andere Kategorien, innerhalb des Magazins, auch ihre Einzigartigkeit und Individualität. So wie auch die Streamingplattformen, den Zugang zu internationaler Musik ermöglichen, beschränkt sich CLAUD nicht nur auf ein Land, sondern ist offen für jede Nationalität

 

 

Regeln, Punkt, Sieg! - Karate - eine visuelle Hilfestellung

Simone Becker, Bachelorthesis im Wintersemester 2019/2020

 

Fotos: Simone Becker

 

Das Hauptaugenmerk der Bachelorthesis „Regeln, Punkt, Sieg!  - Karate - eine visuelle Hilfestellung“ liegt auf der Vermittlung von Regeln, um so ein Verständnis für den Kampfsport Karate zu schaffen. Motivation für das Thema ist das Karate Debüt bei den olympischen Spielen 2020 in Tokyo. Durch kurze und prägnante Animationen ist es dem Betrachter möglich sich näher mit dem Regelwerk zu befassen. Durch die Einbindung einer interaktiven Augmented Reality Funktion und die Platzierung virtueller Objekte in das Geschehen wird das Verständnis über die Regeln weiter gefestigt. Gleichzeitig fungiert die App als digitaler Karate-Pass, welche es Sportlern und Sportlerinnen ermöglicht, wettkampfrelevante Daten griffbereit auf dem Smartphone zu hinterlegen. Die Verbindung von Regelwerk, wettkampfrelevanten Informationen und der Kampfanalyse mittels sensorbasiertem Tracking bietet also nicht nur Laien, sondern auch erfahrenen Athleten eine hilfreiche und nützliche Plattform für Wettkampf und Training. Durch die Verwendung der App soll die erste Teilnahme bei den olympischen Spielen nicht die Letzte sein und nachhaltige Begeisterung für den Sport wecken.

 

 

Fandomculture - Popkulturelle Fankulturen im deutschsprachigen Raum

Anastasia Lefler, Bachelorthesis im Wintersemester 2019/2020

 

Fotos: Anastasia Lefler

 

Die Bachelorthesis behandelt das Thema "Fandomculture – popkulturelle Fankultur im deutschsprachigen Raum". Während des Rechercheprozesses wurde ein Blick auf die Entstehung von Fankulturen geworfen, verschiedene soziologische Aspekte untersucht sowie ein besonderes Augenmerk auf zwei Fangruppen gelegt: Furries und Lancisti. Diese beiden stehen stellvertretend für alle Fankulturen, weil es nicht darauf ankommt, wovon man Fan ist, sondern um das Fan-Sein selbst.

Hierzu ist ein erzählender Kurzfilm mit dem Titel "Fandom is a way of life" entstanden. Dieser beleuchtet unter dem Aspekt Fan-Sein das Phänomen und spiegelt die Leidenschaft der Fans wieder. Zuschauer sollen sich nicht nur mit den gezeigten zwei Fangruppen auseinandersetzen, sondern vor allem bemerken das viele Gemeinsamkeiten in den unterschiedlichsten Fankulturen zu finden sind und sich alles auf ein Merkmal zurückzuführen lässt: Leidenschaft. 

 

 

Die Verfälschung von Nachrichten

Laura Ragusa, Bachelorthesis im Wintersemester 2019/2020

 

Fotos: Laura Ragusa

 

Die Verfälschung von Nachrichten in unserer Alltäglichen Kommunikation. Warum scheinen wir Menschen unfähig zu sein, Informationen möglichst unverfälscht weiter zu geben? Dies war eingangs die Frage, die mich zu der Auseinandersetzung mit der Verfälschung von Nachrichten beschäftigte. Es ist wie Stille post zu Spielen. Wir lesen etwas beiläufig auf dem weg zur Arbeit, dass unsere Aufmerksamkeit einfängt, erzählen es einem Kollegen (natürlich etwas interessanter, denn zusammengefasst war die Meldung doch nicht so Spannend, wie der Titel versprach.) Unsere Version der Geschichte wird verändert und immer wieder weitergegeben bis sie nichtmehr wieder zu erkennen ist.

Ein Illustrierter Instagram-blog erklärt uns wie unsere alltägliche Kommunikation zu dieser Verfälschung von Nachrichten führt. Dabei werden Alltagssituationen satirisch durch Illustrationen beleuchtet. Der Instagram-blog "die_Stille_Post" bietet Raum zur Kommunikation. Humoristische Beiträge zur Verfälschung von Nachrichten, die sich über Alltagssituationen bis zu Theoretischen Gedankengängen erstrecken, beleuchten wie wir Dinge manchmal Missverstehen.

 

 

Über Partisanendenkmäler in Ex-Jugoslavien

Carla Maruscha Fellenz, Bachelorthesis im Sommersemester 2019

Fotos: Carla Maruscha Fellenz

Für meine Bachelorarbeit begebe ich mich auf eine zweimonatige Reise, um Partisanendenkmäler in Exjugoslawien fotografisch festzuhalten. Unter Partisanen versteht man bewaffnete Kämpfer, die staatlich unabhängig verfahren. Während des zweiten Weltkriegs organisierten sich auf diese Art tausende Menschen autonom gegen die faschistischen Kräfte, so auch in den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens. Ihnen sind die Denkmäler gewidmet. Ich halte fotografisch die mir wichtigsten Aspekte der Denkmäler fest, gleichzeitig geht es mir darum, die in den Monumenten architektonisch festgehaltene Stärke und den zukunftsgerichteten Blick des Partisanenwiderstands mithilfe des Mediums der Fotografie darzustellen. Die Monumente sprechen als künstlerische Gebilde stark für sich selbst. Ich möchte meine eigene Annäherung an sie und ihre Umgebung kenntlich machen und Wirkungen und Ausdrücke festzuhalten, die vergänglich sind, nicht zuletzt durch den Verfall der Monumente, geschehe sie durch Witterung oder durch mutwillige Zerstörung. Meine Arbeit ist den Partisanenkämpfer*innen gewidmet, sie soll einen Teil dazu beitragen, das Gedenken an sie aufrechtzuheralten, in dem ich die für mich wichtigsten Aspekte der Denkmäler in Fotografien weitertransportiere. 

Außersichgeraten, auf der Suche nach Ekstase

Angelina Grodziecki, Bachelorarbeit im Sommersemester 2019

Fotos: Angelina Grodziecki

Ekstasen eröffnen laut Robert Musil die »Möglichkeit eines anderen Lebens.« Sie können sowohl Entspannung wie auch völliges Außersichgeraten ermöglichen und vielleicht sogar dafür sorgen, dass der Kreativprozess angetrieben wird. Die heutige Gesellschaft lässt immer noch ungern Kontrollverluste zu. Warum? Was kann man dagegen tun? Und funktioniert es überhaupt?

Ich stellte mich der Herausforderung, begebe mich auf die Suche nach Ekstase und wage den Selbstversuch. Das Ziel meiner Bachelorarbeit ist es eine neue Magazinreihe ins Leben zu rufen. Das „Unbenennbare“ in Form eines modernen und abstrakten Magazins kenntlich und spürbar zu machen und sich mit dem Begriff der Ekstase auseinanderzusetzen. Das erste Magazin nimmt die Form einer Retrospektive an und verfolgt die Aufgabe über all jene Ekstasemöglichkeiten zu informieren. Außerdem soll der Leser angeregt werden, dem Begriff der Ekstase mutig und ohne Scham gegenüber zu stehen und den Selbstversuch zu wagen. Es plädiert dazu, den Zustand der Ekstase auf natürliche Art und Weise zu konsumieren. Das zweite Magazin hat den Schwerpunkt der Religiösen Ekstasen und das dritte handelt vom Reiz des Drogenkonsums. Die Erfahrungen, die ich mit den Selbstversuchen gemacht habe, kann ich als durchaus positiv bewerten. Bei keinem der Selbstversuche habe ich Drogen oder andere Substanzen konsumiert. Die Schwierigkeit war den Moment der Ruhe zu finden und ihn zu akzeptieren. Gedanken und Hemmungen zu verlieren und sich nur auf den eigenen Körper zu konzentrieren. Ich habe in all den Momenten der Selbstversuche jegliche Art von Emotion spüren dürfen. Ob Entspannung, Wut, Traurigkeit oder Freude. Auch an den Punkt der Ekstase bin ich geraten, auch wenn er noch so kurz und wenig intensiv war. Durch die Selbstversuche und die Menschen, die ich dadurch kennenlernen durfte, hat sich mein Wissen zum Thema Ekstase unheimlich vergrößert. Ekstase hat mir gezeigt, dass sie im Stande ist Raum und Zeit zu verändern. Außerdem verschafft sie dem Menschen Auszeit und Ruhe und empfiehlt zu hohe Erwartungen und Druck zu vermeiden. Mit innerer Ruhe und Ausgeglichenheit lässt es sich nämlich viel schöner und einfacher Leben. Aber auch der Kreativität kommt es zu Gute. Deshalb meine Botschaft an die Menschen dort draußen. Konsumiert die legale Droge Ekstase, wenn nicht habt ihr was verpasst im Leben!

Müßiggang. Die Kunst des Nichtstuns

Tanja Weikum, Bachelorthesis im Sommersemester 2019

Fotos: Tanja Weikum

Der Müßiggang stellt heute eine Art Gegenentwurf zur modernen Arbeitsmoral dar, wodurch dieser eine negative Konnotation erhält. Der Müßiggang, der immer wieder mit Faulheit, Passivität und Nichtstun verbunden wird, hat in unserer heutigen Gesellschaft, in der versucht wird, jedem Augenblick einen Zweck zu widmen, auf den ersten Blick keinen Platz mehr. Viel mehr gilt es als schlecht, nichts Sinnvolles zu tun, die Zeit zu vergeuden. Das Sprichwort „Müßiggang ist aller Laster Anfang“ verdeutlicht diese Einstellung zum Nichtstun sehr gut und wird tendenziell für wahr gehalten, ohne hinterfragt zu werden. 

Doch ich möchte aufzeigen, dass gerade der Müßiggang das Potential birgt uns aus unserer exzessiven Leistungsgesellschaft zu befreien. Um diesen wieder gesellschaftsfähig zu machen und ein Bewusstsein dafür zu schaffen, gründete ich die Protestbewegung LazyMonday. Eine Protestbewegung, die statt zum Handeln zum Nichtstun auffordert und somit uns alle wieder dem Müßiggang und auch uns selbst wieder ein Stückchen näher bringt.

Die Schönheit - zwischen Norm und Einzigartigkeit

Saskia Lorenz, Bachelorthesis im Sommersemester 2019

Fotos: Saskia Lorenz

Die Bachelorthesis zu dem Thema „die Schönheit - zwischen Norm und Einzigartigkeit“ beschäftigt sich mit der äußeren Schönheit des Menschen. Während der Recherche ist aufgefallen, dass es gerade in den sozialen Medien, besonders auf Instagram, spezielle Normen der Schönheit gibt denen man entsprechen muss. Die Einzigartigkeit in Bezug auf die äußere Schönheit scheint dadurch verloren. 

Drei Faktoren sind für dieses Problem ausschlaggebend:

1. Fehlendes Wissen über Hintergründe und Geschichte

2. Gesellschaftliche Normen

3. Wenig Akzeptanz von Mitmenschen, besonders auf sozialen Medien. 

Um wieder zu mehr Sichtweisen der Schönheit zu gelangen, ist das SILK Magazin entstanden. Es ist ein Magazin das über Möglichkeiten der Schönheit berichtet, ohne dabei eine wertende Rolle einzunehmen. SILK macht also das Problem bewusst, zeigt Möglichkeiten auf und gibt dem Leser eine Chance Historie zu lernen. Die verschiedenen Schönheiten fungieren als Dschungel, in der die Kunst den Kompass bildet.

In erster Linie ist SILK auf Instagram aktiv, wo pro Woche eine Variante der Schönheit behandelt wird. Da Instagram sehr schnelllebig ist, gibt es zusätzlich ein Print-Magazin, welches über eine Webseite kostenfrei abonniert werden kann. Dort wird jedes Thema, dass auf Instagram gespielt wurde, ausführlich behandelt. Die Webseite bildet außerdem eine online Sammelstelle für alle bisher behandelten Themen. 

Das Ziel von SILK lässt sich mit den Worten des Philosophen Platon ausdrücken: „Das Schöne ist an nichts gebunden, sondern verbreitet seinen Glanz überall.“ 

Die Schönheit der Melancholie

Sarah Tribula, Bachorthesis im Sommersemester 2019

Fotos: Sarah Tribula

In der heutigen Gesellschaft steigt der Leistungsdruck ein Glückliches-Vorzeige-Leben zu haben immer mehr an und wer das dann nicht mehr aushält, wird direkt als depressiv oder ähnliches abgestempelt. Schlechte Laune ist inakzeptabel. Normal ist, wer so lebt wie es gesellschaftlich vorgelebt wird. Und wenn man nicht so ist, braucht man einen triftigen Grund. Alles, was vom Normalitätsbegriff abweicht ist irgendwie krankhaft. Aber ist es nicht eher krankhaft, dass wir versuchen gegen unsere Gefühle zu arbeiten, und das nur, weil es uns von so vielen vorgelebt wird? 

Mit meiner Bachelorarbeit über die Schönheit der Melancholie, namens Melancholia II, möchte ich einen Grauton zu diesem Schwarz-Weiß-Denken unserer Gesellschaft hinzufügen, in der scheinbar Extreme das Maß der Dinge sind. Die Arbeit kommt in Form einer Initiative, bestehend aus einer Rauminstalation, einem Social Media Auftritt und einem persönlichen Journal, welche sich mit einem in der heutigen Zeit vergessenen und unterschätzten Gemütszustand, der Melancholie, beschäftigt. Sie schafft Aufmerksamkeit und zeigt die Relevanz dieser in der heutigen Spaßgesellschaft. Sie räumt mit Vorurteilen über Schwermut auf und trägt somit zur Rehabilitierung der bittersüßen Stimmung bei, indem sie den Menschen die Möglichkeit gibt sich individuell und persönlich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Der Tee als das personalisierte Ritual

Louis Trouillier, Bachelorthesis im Sommersemester 2019

Fotos: Louis Trouillier

Die Thesis „Der Tee als das personalisierte Ritual“ beschäftigt sich mit der Konzeptionierung der Marke „warytea“, die Achtsamkeit vermittelnde, individuelle Rituale in Form von für den Nutzer personalisierte Teezeremonien und Teemischungen vertreibt, und ihrer Kommunikation und Interaktion mit dem Nutzer durch die markeneigene App, welche die Personalisierung und die Ausführung der Teezeremonien ermöglicht.

Mit Tee, der neben vielfältiger Aromen auch Transporteur wirksamer Inhaltsstoffe ist, wurden die Teekulturen und die Teezeremonien aus Asien und in den westlichen Ländern begründet. Aus den vier großen Teezeremonien aus China, Japan, England und Ostfriesland entsteht die Basis der Personalisierung der Teezeremonien. Ihre wiederholte Anwendung als regelmäßiges Ritual erzeugt mehrere positive Effekte auf die menschliche Psyche und die Kreativität, wodurch dies sich als Verbesserung des Verhaltens und der Verfassung eines Menschen herausstellt. 

Die konzipierte App der Marke bietet dem Nutzer die Möglichkeit, auditiv und visuell angeleitet Teezeremonien auszuführen und erinnert den Nutzer an dafür günstige Zeitspannen im (Berufs-)Alltag. Somit wird das Ritual der Teezeremonie in den Alltag des Nutzers implementiert.

Urban Jungle — Entwicklung und Branding eines Pflanzenlabels

Anika Böhringer, Bachelorthesis im Wintersemester 2018/2019

Schaut man sich aufmerksam um, so findet man Sie in beinahe jedem Haushalt, vereinzelt in Regalen oder in vielfältigen Arrangements auf der Fensterbank: Zimmerpflanzen. Nicht nur in Privathaushalten, auch in Restaurants, Bars und Modegeschäften wird es seit einiger Zeit immer grüner. Dem Thema Urban Jungle begegnet man seit einiger Zeit immer häufiger: auf Blogs, in Zeitschriften oder bei Instagram. Im eigentlichen Sinne beschreibt Urban Jungle einen nun nicht mehr ganz so neuen Wohntrend. Doch was genau steckt hinter diesem Trend und viel wichtiger: ist es denn wirklich nur ein Trend oder folgen wir mit der Begrünung unserer Wohnräume einem tiefgehendes Bedürfnis, versuchen wir vielleicht sogar einen Mangel auszugleichen? Möglicherweise beschreibt der Gedanke welcher hinter dem Urban Jungle Trend steckt vielmehr den städtischen Wunsch sich zurück zur Natur zu besinnen.

Fotos: Anika Böhringer

Sammeln. Die Veränderung einer reinen Funktion zur individuellen Auslebung

Daniela Siebrecht, Bachelorthesis im Wintersemester 2018/2019

Die Sammlung begleitet die Menschen in ihrer Entwicklung schon von Beginn an und wird auch in der Zukunft immer eine wichtige Rolle spielen. Ob hierbei die Persönlichkeit einer einzelnen Person ausgelebt, für das Überleben einer Gruppe gesorgt oder eine Sammlung im Namen der Wissenschaft, für die Forschung oder die Nachwelt zusammengetragen wird, ist hierbei nicht relevant.

Durch das Lesen meiner Publikation werden Einblicke in das Thema der Sammlung gegeben, welches ein sehr großes und umfassendes Thema ist. War ans Sammeln denkt hat meist ein direktes Bild von entweder, dem alten Herrn der Briefmarken zusammenträgt, oder dem Jäger und Sammler, welcher Nahrung zusammensuche muss. Doch Sammeln ist so viel mehr, und in diesem Sachbuch kann man sich einen Überblick darüber verschaffen. Einblicke in einzelne Themenbereiche vermitteln das Thema Stückchenweise und ermöglichen es dem Leser seine eigene Leidenschaft oder die eines Partner besser verstehen zu lernen.

Die Persönlichkeit und Individualität des Sammlers wird zudem durch die verschiedenen Möglichkeiten der Sammlung innerhalb der Publikation unterstützt und gefördert.

Fotos: Daniela Siebrecht

Survival Games - Die neue Form des Gladiatorenkampfes

Georgios Kochliaridis, Bachelorthesis im Wintersemester 2018/2019

Durch den Vergleich zwei unterschiedlicher Themengebiete, dem Gaming (Geschichte, Pro’s und Contra’s, heutigen Stand, E-Sport, Streaming, Zuschauer, Survival Games, Battle-Royale Genre) und dem Gladiatorenkampf (Gladiatoren, Kampf, gesellschaftlichen Stand, Zuschauer) fehlt der Einfluss der Zuschauer.

In der Antike konnten Zuschauer über den Tod oder das Leben des Unterlegenen entscheiden. Im klassischen Sport und E-Sport haben die Zuschauer keinen direkten Einfluss mehr. So entstand das Konzept eines eigenen Survival Games namens „Overseer“, ein Battle-Royale Mobile Game im 2D Top-Down Look. Das Konzept gibt der Rolle des Zuschauers wieder mehr Einfluss. Dadurch sind Zuschauer bei E-Sportturnieren vor Ort oder im Stream keine Außenstehenden mehr. Sie haben die Möglichkeiten auf das Spielgeschehen direkt einzuwirken und somit ein interaktives Medium wie Streaming noch interaktiver zu gestalten.

Fotos: Georgios Kochliaridis

Der Prozess des Erwachsenseins. Konzipierung eines Point-and-Click-Adventures

Julia Senn, Bachelorthesis im Wintersemester 2018/2019

Zum Thema „der Prozess des Erwachsenseins“ findet man in der Literatur unter anderem Definitionen in der Rechtswissenschaft und Soziologie. Hierbei wird der Erwachsene Mensch über seine Entscheidungs- und Handlungsfreiheit und sein Lebensverlauf über Unique Marker definiert. Letztere beschreiben dabei prägende Lebensereignisse, wie beispielsweise der Auszug aus dem Elternhaus. Diese zwei theoretischen Aspekte flossen in die Erarbeitung eines Point-and-Click-Adventures ein. In der Anwendung namens „LUCA“ durchläuft man das Leben des gleichnamigen Hauptcharakters. Die Spieler ändern mit ihren Entscheidungen dabei den Verlauf und damit auch das Ende des Spiels. Dabei sind drei unterschiedliche Erwachsenenszenarien spielbar. Es wurde eine spielbare Demoversion in Twine, einem Tool für Textadventure, erstellt. Diese zeigt den Spielverlauf des Mittwochs im Erwachsenenalter des Hauptcharakters. Die Anwendung soll zum Überdenken des Erwachsenenbegriffs anregen und Toleranz gegenüber Alternativen Lebensentwürfen schaffen.

Fotos: Julia Senn

Traditionelle Spiele, Kommunikative Renaissance vergessener Spielformen

Julian Schreiber, Bachelorthesis im Wintersemester 2018/2019

Wir leben in einer Zeit, in der jährlich viele hundert Spiele allein in Deutschland auf den Markt kommen. Wenn diese Spiele gekauft werden, landen sie oft schon nach wenigen Stunden Nutzung in einer Ecke des Zimmers oder gar in einem hinteren Winkel auf dem Dachboden. Gleichzeitig ist festzustellen, dass immer mehr Parks mit Schachbrettern zum freien Spielen oder anderen solcher sozialen Spieleangebote leer stehen und dem Verfall ¸belassen werden. Dabei stellen sich unweigerlich Fragen, woran es liegen kann, dass immer mehr Spiele auf den Markt kommen, aber gleichzeitig alte, traditionelle Spiele in Vergessenheit geraten. Liegt es an unserer Kultur oder der heutigen Gesellschaft? Oder könnte es sein, dass generell einfach immer weniger gespielt wird? Wie entsteht Freude am Spielen, und wie kann man es schaffen, diese Freude für andere Spiele zu generieren? Denn Spiel muss frei und freiwillig sein, sonst ist es kein Spiel mehr.

Fotos: Julian Schreiber

Die Kraft der Kreativität — Ein Überblick über unsere gestalterisch technischen Möglichkeiten

Kyra Kaden, Bachelorthesis im Wintersemester 2018/2019

Jeder Grafikdesigner gelangt vermutlich früher oder später an den Punkt, an dem er sich fragt, was es bedeutet kreativ zu sein. Deshalb soll meine Arbeit einen Überblick über die Geschichte des Grafikdesigns und unsere technisch gestalterischen Möglichkeiten verschaffen. 

Meine Bachelorarbeit ist in zwei parallel existierende, sich inhaltlich ergänzende Medienkanäle aufgeteilt: Zum Einen in ein Printprodukt und zum Anderen in eine Website. Das Printprodukt umfasst in sich mehrere Teile: In einer Art Mappe aus Karton befinden sich ein Heft, ein Plakat und Stickerbögen, sowie Postkarten in einem Umschlag. Das Heft zeigt ausgewählte, bedeutende Grafikdesigner in zeitlicher Abfolge und eine Auswahl ihrer Arbeiten. Ihre Designphilosophie wird hier beschrieben und ihre Mittel, Werkzeuge und Techniken werden aufgezählt.

Das Plakat setzt ergänzend dazu ihre Hauptaussagen und ihre Designerpersönlichkeiten in Beziehung und verschafft einen Überblick über ihr Verhältnis zueinander. Auf den Stickerbögen befinden sich einzeln ablösbare Elemente aus den Arbeiten der Grafikdesigner. Das kreative Prinzip des in Beziehung Setzens soll somit erfahrbar gemacht werden.

Um noch mehr Möglichkeiten der Kombination selbst auszuprobieren und um weitere Designprinzipien kennen zu lernen, beinhaltet das Printprodukt einen Verweis auf die Website. Diese bietet ein Archiv aus grafischen Möglichkeiten, welche in Form einer Menüleiste angeordnet sind und ausgewählt werden können. Über eine zweite Menüleiste können Grafikdesigner einander gegenüber gestellt werden. Hier können die einzelnen Elemente in einer Art Minigrafikprogramm miteinander kombiniert werden. 

Fotos: Kyra Kaden

Mann im Wandel

Nadja Moßmann, Bachelorthesis im Wintersemester 2018/2019

Diese Arbeit ist ein Versuch, das neue Männerbild in unserer Gesellschaft zu analysieren und darzustellen. Wie hat sich der Mann seit dem letzen Jahrhundert entwickelt und wie wird er sich weiter entfalten? Was verstehen wir heute unter Männlichkeit? Welche Erwartungen haben wir an den modernen Mann und welchen Einfluss hat die Emanzipation der Frau auf die Veränderung des Männerbildes? Die Antworten auf diese Fragen werden im Rahmen dieser Bachelorarbeit erarbeitet. Sie bilden den Grundstein für die Ausgabe eines Magazins, welches sich mit dem Wandel des Männerbildes in verschiedenen Lebensbereichen wie Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Partnerschaft und Familie, Sexualität und Mode befasst 

Fotos: Nadja Moßmann

Die Stadt im Wandel Gentrifizierung als Ausdruck sozialer und räumlicher Strukturen

Naomi Edokpolo, Bachelorthesis im Wintersemester 2018/2019


Common Ground ist ein interaktives Raumkonzept, welches der steigenden Homogenisierung der Stadtviertel in Großstädten als Folge der Gentrifizierung entgegenwirken soll. Als Schnittstelle zwischen den Bewohnern untereinander, sowie zwischen den Bewohnern und der Stadt an sich, nimmt das Projekt die die Rolle des Vermittlers in den angespannten Stadtprozessen ein. Es handelt sich um einen Prototypen mit passendem Erscheinungsbild, das auf einem Steckkartensystem beruht. Dieser Prototyp kann als Modul durch Städte geordert werden und somit flexibel durch deutsche Großstädte wandern. Der Raum wird in drei Phasen durchgangen, die sich Informations-, Selbstfindungs- und Interaktionsphase aufgliedern. Ziel von Common Ground ist es eine Plattform zu bieten, die Personen unabhängig von Alter und Sozialstatus zusammenzubringt und in Diskurs treten lässt.

Fotos: Naomi Edokpolo

Das Gefühl, nicht zu fühlen. Ein Magazin für junge Frauen mit Depressionen

Emma Benz, Bachelorthesis im Sommersemester 2018

Fotos: Emma Benz

Entscheidungen. Eine visuelle Auseinandersetzung

Amalia Blum, Bachelorthesis im Sommersemester 2018

Fotos: Amalia Blum

Blick auf Israel – Eine gestalterische Auseinandersetzung mit dem Land

Katharina Bolz, Bachelorthesis im Sommersemester 2018

Fotos: Katharina Bolz

Imagine having no imagination — eine gestalterische Auseinandersetzung mit Aphantasie

Melissa Gutekunst, Bachelorthesis im Sommersemester 2018

Fotos: Melissa Gutekunst

Whatever happened to my Rock’n’Roll (Punk Song – Eine visuelle Interpretation

Vuk Kokot, Bachelorthesis im Sommersemester 2018

Fotos: Vuk Kokot

Leerstand – Wiederbelebung ungenutzter Stadträume am Beispiel von Stuttgart

Vivien Staff, Bachelorthesis im Sommersemester 2018

Fotos: Vivien Staff

Fermentation – Eine visuelle Auseinandersetzung mit Reifeprozessen

Hannes Wiest, Bachelorthesis im Sommersemester 2018

Fotos: Hannes Wiest

Sozialökologie; Wer sind wir und wo? Eine visuelle Auseinandersetzung

Anna Kusnier, Bachelorthesis im Wintersemester 2017/2018

Fotos: Anna Kusnier

Vom Schwinden einer Ausdrucksform – die Handschrift

Isabell Henninger, Bachelorthesis im Wintersemester 2017/2018

Fotos: Isabell Henninger

Multilinguale Typografie—Relevanz neuer Schriftsysteme durch steigende Interkulturalisierung

Jonathan Schreiber, Bachelorthesis im Wintersemester 2017/2018

Fotos: Jonathan Schreiber

Transgender – eine visuelle Auseinandersetzung zur frühzeitigen Aufklärung von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt

Karin Mahler, Bachelorthesis im Wintersemester 2017/2018

Fotos: Karin Mahler

Stummer Frühling – Ein Konzept zur Sensibilisierung für die sinkende Zahl an Vögeln in Deutschland

Laura Sauer, Bachelorthesis im Wintersemester 2017/2018

Fotos: Laura Sauer

Cyberpunk als visionäre Kraft

Michael Clasen, Bachelorthesis im Wintersemester 2017/2018

Fotos: Christian Metzler, Michael Clasen

Das automatische Orchester — eine Inszenierung im Raum

Michel Lörz, Bachelorthesis im Wintersemester 2017/2018

Fotos: Michel Lörz

Tarot - Eine visuelle Interpretation im Spiegel der Zeit

Patrick Letsch, Bachelorthesis im Wintersemester 2017/2018

Fotos: Patrick Letsch

Der geschmückte Körper – Tätowierungen und Körperbemalungen als Erweiterung des Körpers

Tatsiana Trybunalava, Bachelorthesis im Wintersemester 2017/2018

Fotos: Tatsiana Trybunalava

Werbung im künstlerischen Kontext. Eine visuelle Auseinandersetzung.

Nadine Jantke, Bachelorthesis im Sommersemester 2017

Eine Publikation, die Werbung durch die Brille der Kunst betrachten lässt, sie transparent macht und eine Hommage an wunderbare Werbung darstellt. Inhalt des Buches ist es, schlichtweg die Trennunschärfe von Werbung und Kunst auszuhalten und Denkanstöße für ein Medium zu geben, was allgegenwärtig ist, wie das CO2 was wir einatmen, und bis in unsere Privatsphäre vordringt.

Fotos: Nadine Jantke

Third places – Services für eine mobile Gesellschaft

Jasmin Höger, Bachelorthesis im Sommersemester 2017

„Life without community has produced, for many, a life style consisting mainly of a home-to-work-and-back-again shuttle. Social well-being and psychological health depend upon community.”
»dreiraum – dazwischen liegen welten« ist eine App, die Menschen an urbanen Third Places im Alltag zusammenbringt und mithilfe eines urbanen Ökosystems einige Stressfaktoren von kreativen Millennials lindern soll. Diese Arbeit soll dazu beitragen, dass das Springen von einem Zeitpunkt und Ort zum Nächsten nicht immer erstrebenswert ist. Das Dazwischen bietet so viele Möglichkeiten, die mobile Lebensweise zum Erlebnis werden zu lassen. Durch individuell zugeschnittene Vorschläge wird die komplexe Wahl der Third Place Erlebnisse vereinfacht und die Natur zurück in den Großstadtalltag integriert.

Fotos: Jasmin Höger

PROJECTOPIA

Jan Hubl, Bachelorthesis im Sommersemester 2017

Fotos: Jan Hubl

Patent auf Leben – eine visuelle Auseinandersetzung

Christoph Keck, Bachelorthesis im Sommersemester 2017

Die Patentierung von Saatgut führt zu einem nie dagewesenen Verlust an Nutzpflanzenvielfalt, landwirtschaftlicher Tradition und einem verstärkten Agrarmonopolismus. Über Jahrtausende ist weltweit eine unüberschaubare Vielfalt an Pflanzen entstanden welche durch die hochkonzentrierte Industrie in den letzten 150 Jahren wesentlich dezimiert wurde. Mein Magazin "Pferdefuss & Mistgabel" befasst sich mit den Auswirkungen dieser Praxis, informiert, persifliert und stellt notwendige Fragen. Es geht um etwas was uns alle betrifft, die Entscheidungen die auf den Ackern und in den Laboren getroffen werden, beinflussen das was auf unseren Tellern landet. 

Fotos: Christoph Keck

Provisorium

Johannes Mall, Bachelorthesis im Sommersemester 2017

Fotos: Johannes Mall

Nonverbale Kommunikation – eine visuelle Auseinandersetzung

Dilay Soydan, Bachelorthesis im Sommersemester 2017

Diese Buchkassette beinhaltet fünf nonverbale Bilderbücher, mit je fünf Postkarten und Sticker. Jedes Buch thematisiert eine Alltagssituation der Geschwister Maya und Nils, worin Gefühle wie Wut, Traurigkeit, Angst, Überraschung und Freunde behandelt werden. Mithilfe dieser Bücher soll zusätzlich die emotionale Kompetenz der Kinder im Alter von zwei bis fünf Jahren gefördert werden. In diesem Alter lernen die Kinder den ersten Umgang mit ihren Gefühlen. Das besondere an den Büchern ist, dass sie ohne Text sind und aus liebevoll gezeichneten Illustrationen bestehen. Hierdurch übernimmt das Kind die Rolle des Erzählers, da es die Geschichte selbst erzählt, was zusätzlich die sprachliche Kompetenz und Fantasy fördert.

Fotos: Dilay Soydan

Erscheinungsbild und Kommunikation für einen Berufsverband der Kreativwirtschaft in der Region Pforzheim

Timur Yelkenkayalar, Bachelorthesis im Sommersemester 2017

Fotos: Timur Yelkenkayalar

Eine visuelle Auseinandersetzung mit der Informationsflut der heutigen Zeit

Larissa Winkler, Bachelorthesis im Sommersemester 2017

Diese Arbeit ist eine Selbstreflexion und persönliche Auseinandersetzung eines Themas, welches gerade hoch aktuell und so gut wie jedem bekannt ist.
Wir leben in einer schnelllebigen, von Medien geprägten, vernetzten Welt. Der Zustand pausenloser Erreichbarkeit und die Möglichkeit nur einen Klick von Millionen anderer Leute, sowie endlosen Informationen entfernt zu sein, schlich sich im Laufe der letzten Jahre in unseren Alltag ein. Wir haben unendlich viel Input, der jederzeit zu Verfügung steht und uns ständig auf dem neuesten Stand hält. Immer wieder werden wir durch eintreffende Informationen aus unseren eigentlichen Tätigkeiten gerissen. Diese Beobachtung veranlasste mich dazu, mich mit der Thematik der permanenten Unterbrechung, geschuldet durch die immer weiter wachsende Informationsfülle, auseinander zu setzen.

Fotos: Larissa Winkler

Die Präsentation politischer Macht. Eine Auseinandersetzung mit der Inszenierung von Machtpositionen und Führerfiguren.

Michael Brenner, Bachelorthesis im Wintersemester 2016/2017

Fotos: Michael Brenner

Eine Publikation zur Veröffentlichung von Inhalten aus Bachelorarbeiten

Iris Ebert, Bachelorthesis im Wintersemester 2016/2017

Fotos: Iris Ebert

Alltäglicher Umgang mit Demenzerkrankten – eine visuelle Auseinandersetzung

Anna Eickhoff, Bachelorthesis im Wintersemester 2016/2017

Fotos: Anna Eickhoff

MYTHOLOGIE JAPANS

Lisa Ganz, Bachelorthesis im Wintersemester 2016/2017

Fotos: Lisa Ganz

Zufriedenheit ist Einstellungssache – eine visuelle Auseinandersetzung

Aylin Jüngling, Bachelorthesis Im Wintersemester 2016/2017

Fotos: Aylin Jüngling

Kinder mit starkem Schmerzempfinden – Eine visuelle Auseinandersetzung

Christina Kurz, Bachelorthesis im Wintersemester 2016/2017

Fotos: Christina Kurz

Visuelle Medien zum Thema Immunsystem stärken

Alexa Limpert, Bachelorthesis im Wintersemester 2016/2017

Fotos: Alexa Limpert

Konsumismus – eine religiöse Fiktion.

Ronja Lindinger, Bachelorthesis im Wintersemester 2016/2017

Fotos: Ronja Lindinger

Gutes Benehmen – eine visuelle Auseinandersetzung

Stephanie Lindner, Bachelorthesis im Wintersemester 2016/2017

Fotos: Stephanie Lindner

Essen – eine Visualisierung

Luana Florentine Maréchal, Bachelorthesis im Wintersemester 2016/2017

Fotos: Luana Florentine Maréchal

Pädophilie – Eine visuelle Auseinandersetzung

Sabrina Riter, Bachelorthesis im Wintersemester 2016/2017

Fotos: Sabrina Ritter

Ein besonderer Geburtstagsgast für Frieda – Wie gehen wir mit Plastik um?

Johanna Elfert, Bachelorthesis im Sommersemester 2016

Frieda lebt mit ihrer Familie am Meer. Ihr sechster Geburtstag wird ein ganz besonderer, denn sie trifft auf Mare, die Möwe. Doch als Frieda und ihr Freund sehen, dass Mare Bauchweh hat, beschließen sie, der Sache auf den Grund zu gehen. Mare Möwe hat ihre Nahrung mit weggeworfenem Plastikmüll vewechselt. Die beiden schmieden große Pläne, wie sie dem Plastikmüll entgegensetzen können und werden dabei zu wahren Plastiksammelkönigen.

Über die Möwe wird den Kindern auf neutraler und sensible Weise die Plastikproblematik nahegebracht. Das ganze Buch baut auf Mitgefühl auf, denn Inhalte, die wir mit Emotionen verknüpfen, lernen wir besser.

Durch eine beiliegende interaktive Karte werden die Kinder aktiv mit ins Geschehen einbezogen und haben die Möglichkeit, selbst Ideen zu entwickeln und kreativ zu werden.

Mit diesem Buch greife ich ein hochaktuelles Thema auf, den Plastikmüll, den wir Menschen tagtäglich konsumieren. Jährlich werden in Deutschland 11,5 Millionen Tonnen Plastik konsumiert, davon aber fünf Millionen Tonnen wieder weggeschmissen.

Mit diesem Kinderbuch möchte ich Ideen wachsen lassen, Kreativität wecken, einladen um darin zu verweilen, Mut machen, mit kleinen Aktionen die Welt ein wenig plastikfreier zu machen. Wir können alle kleine oder große Plastiksparer werden, um unsere Erde zu bewahren.

Fotos: Johanna Elfert

Wissensmedium für Kinder zum Thema Japan

Sibel Gümüs, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/16 

Fotos: Sibel Gümüs

Magazin über Nachhaltigkeit im Wintersport

Lisa Günther, Bachelorthesis im Sommersemester 2016

Fotos: Lisa Günther

Lesekultur. Kommunikationsstrategien für öffentliche Bibliotheken

Caroline Kleeberger, Bachelorthesis im Sommersemester 2016

Fotos: Caroline Kleeberger

Phänomene der Quantenmechanik. Dauerausstellung für das Deutsche Technikmuseum in Berlin

Sergej Kohlmann, Bachelorthesis im Sommersemester 2016

Fotos: Sergej Kohlmann

Videothek – Eine nostalgische Erinnerung

Thomas Martin, Bachelorthesis im Sommersemester 2016

Die Zahl der Videotheken hat in den letzten Jahren drastisch abgenommen. Das Internet hält durch Streamingangebote wie Netflix den Kunden vollends vom Gang in die Videothek ab. Viele Videotheken müssen auf­grund ausbleibender Kundschaft schließen. Diese Publikation soll den Charme und die Faszi­nation dieses Ortes einfangen und die damit verbundenen Erinnerungen weiterleben lassen.

Fotos: Thomas Martin

Auseinandersetzung mit der Sauberkeit des öffentlichen Raumes in Bezug auf Hundehalter

Judith Nahoczky, Bachelorthesis im Sommersemester 2016

Die 3-Phasen-Kampagne „Scheiss nicht drauf“ gegen Hundekot fordert von Hundehaltern den Kot ihrer Tiere zu entfernen und korrekt zu entsorgen. Mit Humor wird an das Pflichtbewusstsein der Hundebesitzer plädiert und an ihre Verantwortung erinnert. 

Das Konzept von „Scheiss nicht drauf“ beruht auf mehrfacher Anwendbarkeit, denn Kampagnen gegen Hundekot zeigen nur Wirkung bei regelmäßiger Wiederholung. Mit den auffälligen Werbeaktionen macht die Kampagne zudem direkt am Hundehaufen auf das Verschmutzungsproblem aufmerksam, und zeigt die Lösung durch den Kotbeutel auf.

Fotos: Judith Nahoczky

Eine Auseinandersetzung mit Skateboarding als olympische Disziplin

Patrick Nitsche, Bachelorthesis im Sommersemester 2016

Das Organisationskomitee in Tokio veröffentlichte 2015 eine Vorschlagsliste mit fünf potenziell neuen Sportarten für die olympischen Spiele 2020 in Japan. Skateboarding ist Teil dieser Liste und könnte somit 2020 olympisch werden. Während die amtierenden Organisationen optimistisch gegenüber dieser Entscheidung stehen, macht sich eine interne Aufspaltung der Skateboardszene bemerkbar. Resultierend aus dieser Unstimmigkeit entstand eine Debatte die, die Kompatibilität der Skateboardkultur mit dem olympischen Programm in der Kritik sieht.

Fotos: Patrick Nitsche

Eine Aufklärung über den weiblichen Körper

Michélle-Yvette Pulver, Bachelorthesis im Sommersemester 2016

Die konzipierte Zeitschrift Hysteria versucht,  durch Frauenzeitschriften mit zweifelhaften Inhalten, verunsicherten Frauen, ein neues Selbstbewusstsein zu geben, bzw. sie zu stärken und überholten Frauenbildern zu widersprechen. Dazu gehört das Interesse am eigenen Körper und das Ablehnen einer seit Jahrhunderten von der Kultur geprägten Vorstellung der weiblichen Sexualität.

Die Zeitschrift konzentriert sich auf Frauen, die gerne mehr über ihren Körper wissen möchten als „Ich blute ein Mal im Monat und wenn ich nicht verhüte, werde ich schwanger.“ Die moderne aufgeklärte Frau, die doch nicht so ganz aufgeklärt wurde, aufgrund von Scham, Überflutung an Missinformationen oder einfach nur Desinteresse.  Auch Männer die sich für den weiblichen Körper interessieren sind als Leser Herzlich willkommen!    

Fotos: Michélle-Yvette Pulver

Aus Leidenschaft – Eine visuelle Auseinandersetzung mit Contemporary Dance

Miriam Szijarto, Bachelorthesis im Sommersemester 2016

FREMO ist ein fiktives, jedoch realistisch vorstellbare Festival für Contemporary Dance, geplant während der Bundesgartenschau 2019 in Heilbronn. Contemporary Dance ist ein relativ unbekannter und junger Tanzstil, weshalb sich viele nicht trauen diesen Tanz auszuprobieren oder schlicht und einfach nicht viel Geld für Workshops ausgeben möchten. Ziel ist es aufzuklären und motivieren den Tanz kennenzulernen. Zudem bietet das Festival umsonst kleine Workshops an und ein breites Rahmenprogramm, bestehend aus Open-Air Filmen und verschiedenen Shows von Tänzern. Meine Zielgruppe spezialisiert sich primär auf den Tanzlaien.

Fotos: Miriam Szijarto

Eine Kommunikationsstrategie für einen Wochenmarkt

Alisia Sina Wagner, Bachelorthesis im Sommersemester 2016

Aufgrund, dass Wochenmärkte wenig in den Medien präsent sind und der Einkauf unter freiem Himmel nicht kommuniziert wird, erhält der Wochenmarkt keine Aufmerksamkeit und die Besucher bleiben aus.

Aus diesem Grund widmet sich meine Bachelorarbeit dieser Problematik und ich entwickelte eine Dachorganisation für Wochenmärkte. Diese sorgt dafür dass die Wochenmärkte, welche schon seit Jahrhunderten bestehen, wieder florieren und an Aufmerksamkeit gewinnen. 

Aus dieser Marktlücke und diesem Notstand heraus gestaltete ich ein Kommunikationskonzept, welches für jeden Wochenmarkt umsetzbar ist, sich anpasst und den Erhalt der Wochenmärkte sichert.

Fotos: Alisia Sina Wagner

Ein Erscheinungsbild für eine Konditorei im ländlichen Raum mit veganem und glutenfreiem Sortiment

Viktoria Bil, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/16

Stückle ist eine Marke, die mit Ästhetik und Genuss überzeugen will. Das Geschmackserlebnis steht im Vordergrund. Die Tortenspitze als Gestaltungselement wird zum Symbol für Konditorei, Tradition und das Pflanzliche. Der Unternehmensname stellt den regionalen Bezug her.

Fotos: Viktoria Bil

Die Zukunft und das digitale Bild

Robert Burtzik, Bachelorthesis im Wintersemster 2015/2016

Meine gestalterische Arbeit zur Zukunft des digitalen Bildes, entwickelte ich aus der ausgiebigen Recherche von philosophischen Postionen aus den letzen Jahren und Jahrzehnten. Dabei spielte für die Formfindung der Philosoph Vilém Flusser und dessen Werk »Ins Universum der technischen Bilder« eine entscheidende Rolle. Für mich stellte sich heraus, dass wenn ich eine Prognose für die Zukunft und die Zukunft des digitalen Bildes machen möchte, ich mich zuerst mit der Vergangenheit und der Gegenwart des Mediums Fotografie beschäftigen muss. 

Mit meiner Arbeit möchte ich auf die Schnittstelle zwischen analogem und digitalem hinweisen. Meine These ist, dass in Zukunft das Analoge und Digitale sich mehr und mehr ineinander mischen. Unser analoges Umfeld beginnt sich bereits immer mehr mit dem digitalen Kosmos zu verbinden und schafft aus diesem Zustand heraus eine neue Realitätsebene. 

Werden wir bei stetig steigender Informationsdichte noch zwischen analogen und digitalem Kosmos unterscheiden können?

Fotos: Robert Burtzik

Legasthenie – eine gestalterische Auseinandersetzung zu Informationsaufbereitung

Lisa Collmer, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/16 

Legasthene Menschen leiden unter einer Teil-Leistungsstörung verursacht durch eine genetische Disposition, welche es ihnen erschwert, Lesen und Schreiben zu Lernen. Diese vage Beschreibung enthält die allgemein definierten Ausgangspunkte einer Legasthenie, da Legasthenie nur der Überbegriff für eine individuelle Ursachen-Symptom-Konstellation ist. Ansonsten sind viele unterschiedlichen Theorien über Legasthenie teilweise widersprüchlich oder nicht allgemeingültig. Auch finden sich darunter viele veraltete Ansichten, die sich jedoch bis heute hartnäckig als Vorurteile im Bild über Legasthenie gehalten haben.

Die Arbeit setzt sich mit der Aufklärung über die Legasthenie auseinander. Um einen übergreifenden Nutzen für alle Legastheniker zu erzielen, sollen frühestmöglich Vorurteile und falsche Ansichten aus dem Weg geräumt werden. Dabei sind die primären Zielgruppen nicht – wie bei den meist schon vorhandenen aufklärerischen Werken – Eltern und Lehrer, sondern Mitschüler oder Hort-Gruppen eines legasthenen Grundschul-Kindes. So soll ihm eine bessere Eingliederung in sein soziales Umfeld ermöglicht und Folgesymptomen wie soziale Ausgrenzung, Depressionen oder Selbstzweifel entgegengewirkt werden. 

Aus diesen Rahmen-Kriterien entstand die Idee zu einem Legasthenie-Kit, das mithilfe verschiedener Bestandteile auf unterschiedliche Parameter der Aufklärung eingeht. Diese sind neben der Aufklärung: Empathie, Selbstreflexion, Gemeinschaft und Hilfestellungen. Das Legasthenie-Kit ermöglicht so eine umfassende Auseinandersetzung mit der Thematik Legasthenie. Das Kit kommt in einer 31cm x 22,5cm x 16 cm hohen Box, die Sach- und Rätselhefte für 30 Kinder enthält, einer illustrierten Kindergeschichte über die Legasthenie-Ziege mit integrierten Spiele-Anleitungen, 5 Spielen und einem Lehrer- und Eltern-Ratgeber.

Fotos: Lisa Collmer

Eine Auseinandersetzung mit Kampfsport

Tamara Engel, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/2016

Entwicklung eines Konzepts, sowie die visuelle Umsetzung für einen virtuellen Coach, in Form von einer App.

Ziel:
Die Trainingsapp soll, mittels spezifischen Trainingseinheiten, mentalen Übungen und individuellem Ernährungsplan zusätzlich zum bestehenden Training, den Kämpfer auf dem Weg in den Ring unterstützen.

Der Nutzer hat die Möglichkeit aus mehreren Kampfsportarten zu wählen. Je nach Sportart passt sich der spätere Trainingsplan individuell an. Im Kampfsport ist es wichtig die fünf Beanspruchungsformen zu beherrschen. Zu ihnen zählen: Flexibilität, Schnelligkeit, Kraft, Ausdauer und Koordination. Dank den neuesten Trackingsystemen kann die körperliche Fitness präzise im Test ermittelt werden. 

Im nächsten Schritt wird der individuelle Trainingsplan aufgestellt. Die App begleitet den Kämpfer nun bis zum Ziel, in folgenden Punkten:

- Techniktraining
- mentale Stärke
- Ernährung

Ideen entwickeln und erleben – Kreativität als Prozess

Céline Fresneau, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/2016

Das Denkwerkzeug UNENDLICHHOCHX unterstützt die kollektive Ideenfindung und schafft dabei Freiheit für neue Ideen. Das Denkwerkzeug beinhaltet sechs verschiedene Anwendungen die auf bereits bestehenden Kreativitätstechniken aufbauen und diese neu kombinieren. Die Techniken verhelfen den Nutzern zu einer Veränderung des Blickwinkels auf ihre individuelle Herausforderung. Eine produktive Form des Zusammenarbeitens wird ermöglicht und die Vielfalt der Ideen sowie die gemeinschaftliche Kreativität wird gesteigert.

Fotos: Céline Fresneau

Visuelle Kommunikation trifft Modedesign

Marvin Frohn, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/2016

Ich bin wütend. Das Projekt pissed ist Ausdruck meiner eigenen Wut, soll aber auch Anderen die Möglichkeit geben ihre Wut und Kritik auszudrücken. Gesellschaftskritische Motive werden über eine Website zum freien Download angeboten und können so zum Beispiel auf Kleidung gedruckt und in der Welt verbreitet werden.

Fotos: Marvin Frohn

Narben – Menschen und Spuren

Daniel Fuchs, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/2016

Fotos: Daniel Fuchs

Die Stetigkeit des täglichen Wandels einer Stadt, dargestellt anhand der Stadt Pforzheim

Nadine Geiger, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/2016

Fotos: Nadine Geiger

Temporäres Nutzungskonzept für leerstehende Räume

Viviane Harder, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/16

Das Handbuch für Zwischennutzungen in leerstehenden Räumen begleitet den Arbeitsprozess einer Zwischennutzung von Anfang bis Ende. Es dient als praktische Hilfe und als Inspirationspotenzial.

Ungenutzter Raum gleicht ungenutztem Potenzial. Leerstand ist kein neues Phänomen, jedoch nimmt er in der heutigen Wirtschaft stetig zu. Zwischennutzungen in leerstehenden Räumen sind ein Weg, Vandalismus vorzubeugen, die Bausubstanz zu erhalten, Stadtquartiere zu beleben und deren Image zu verbessern, außerdem tragen sie zum kulturellen Leben bei. Die Ursachen für Leerstand sind so vielfältig wie die Möglichkeiten, die sich durch eine Zwischennutzung eröffnen.

Dieses Handbuch ist ein praktischer Ratgeber für Zwischennutzer und solche, die es werden möchten. Es deckt die vier Standbeine einer Zwischennutzung ab. Diese sind Organisation, Grafik, Raum und praktische Hilfestellungen zur Instandhaltung des Raums. Einzelne Module gehen praxisnah auf spezifische Problematiken ein. Das Handbuch regt den Leser an, selbst tätig und zum Gestalter seiner Stadt zu werden.

Mit dieser Arbeit soll denen, die sich für den Betrieb einer Zwischennutzung entscheiden und ihre Ideen in die Stadt einbringen, eine Hilfestellung gegeben aber auch größtmögliche Freiheit in der Ausgestaltung gewährleistet werden. Der Nutzer kann so seine eigene Vision verwirklichen und seiner Individualität Ausdruck verleihen.

Fotos: Viviane Harder

Beyond Kubrick

Kale Hatfield, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/2016

Eine Auseinandersetzung mit dem Symbolischen und Okkulten in Stanley Kubricks Filmen. 

Über alchemistische Symbolik in „2001 – Odysee im Weltraum“ bis zu okkulter Symbolik in „Eyes Wide Shut“ werden die Zeichen beleuchtet, interpretiert und innerhalb einer Ausstellung, welche wie ein Labyrinth aufgebaut ist, inszeniert. 

Fotos: Kale Hatfield

Survival of the Fastest – eine visuelle und inhaltliche Auseinandersetzung

Stefanie Kramer: Bachelorthesis im Wintersemester 2015/2016

Fotos: Stefanie Kramer

Entwicklung eines Erscheinungsbildes und einer öffentlichen Kommunikationsmaßnahme für den Historischen Salzzug

Cara Mielzarek, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/2016

Das Salz wurde von Anfang des 13. bis Mitte des 19. Jahrhunderts auf der Oberen Salzstraße von Hall in Tirol an den Bodensee transportiert. Die Strecke und die damit verbundene Vorwärtsbewegung ist das Leitbild der Oberen Salzstraße und wird somit Grundidee der Gestaltung.

Fotos: Cara Mielzarek

mutatio mutationum – Eine visuelle Interpretation

Natalie Nold, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/2016

Fotos: Natalie Nold

Eine visuelle Auseinandersetzung mit Verpackungsdesign in der Lebensmittelbranche

Maria Pichlmaier, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/2016

Zur farbigen Nährwertkennzeichnung von Lebensmittelverpackungen

Fotos: Maria Pichlmaier

Der Antichrist

Maximilian Pulver, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/2016

Eine Neuauflage Nietzsches Abrechnung mit dem Christentum

Fotos: Maximilan Pulver

Figura Esperanto – Ein internationaler Piktofont

Alexander Schnaible, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/2016

Fotos: Alexander Schnaible

Zola – und die verschwundenen Okapis

Luisa Schulze, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/2016

Eine Neuinterpretation von Peter S. Beagles Bestseller Roman "The last Unicorn", in Form eines Kinderbuches mit der Thematik bedrohter Tiere. Die Geschichte spielt in Afrika und dreht sich um das junge Okapi Zola. Sie begibt sich auf die Suche nach ihren verschwundenen Artgenossen und erlebt fantastische Dinge auf ihrer Reise.

Fotos: Luisa Schulze

Die Macht der genutzten Daten

Stephan Ulrich, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/2016

Unsere digitale Identität wächst mit jeder Interaktion im Internet. Die Profile die dabei entstehen, gewinnen durch die Verknüpfung verschiedener Datenquellen an Genauigkeit und spielen nicht nur für staatliche Institutionen eine Rolle. Dienstleister aller Art interessieren sich zunehmend für unseren digitalen Doppelgänger,  der im Sinne des wirtschaftlichen Profits, Analysen und Bewertungen unterworfen wird. Diese Entwicklung birgt für unsere demokratische Gemeinschaft Gefahren und bedarf einer Reflektion seitens der Zivilgesellschaft. Anhand eines Gruppen-Selfies möchte ich zum einen zeigen, dass es mehr als nur eine Perspektive gibt, aus der sich unsere Daten betrachten lassen. Zum anderen gilt es zu vermitteln, dass die umfassenden, hochtechnologischen Big-Data-Analysen menschlichen Absichten zu Grunde liegen, die auf gesellschaftlicher Ebene diskutiert werden sollten.

Fotos: Stephan Ulrich

Visuelle Identität für das Internationale Gitarrenfestival Pforzheim

Yuchen Xie, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/2016

Fotos: Yuchen Xie

Der Mythos des "richtigen Essens" – Orientierung in der gegenwärtigen Esskultur

Jakob Allner, Bachelorthesis im Sommersemester 2015

Fotos: Jakob Allner

Die Einführung der chinesischen Esskultur in Deutschland

Ziyu Chen, Bachelorthesis im Sommersemester 2015

Gestaltungskonzept einer möglichen zukünftigen Weltnation. Wie könnte die visuelle Sprache einer vereinten Weltnation aussehen?

Gabor Farkasch, Bachelorthesis im Sommersemester 2015

Fotos: Gabor Farkasch

Die Fähigkeit des Alleinseins – eine visuelle Auseinandersetzung

Jana Lupus, Bachelorthesis im Sommersemester 2015

Fotos: Jana Lupus

Traum und Wirklichkeit – Die Quellen der Inspiration für schöpferisches Werden

Mirjam Machowski, Bachelorthesis im Sommersemester 2015

Eine gestalterische Auseinandersetzung mit den „Trollen“ in sozialen Medien

Eduard Morlang, Bachelorthesis im Sommersemester 2015

Fotos: Eduard Morlang

VORBILD – Eine visuelle Auseinandersetzung

Maja Moser, Bachelorthesis im Sommersemester 2015

Fotos: Maja Moser

Konzeption eines fiktiven Helden für das 21. Jahrhundert – Eine kreative Auseinandersetzung

Samanda Prokopi, Bachelorthesis im Sommersemester 2015

Fotos: Samanda Prokopi

Konzeption und Gestaltung einer Applikation zum Thema Prokrastination

Alexander Schreiber, Bachelorthesis im Sommersemester 2015

Fotos: Alexander Schreiber

Pack it Up – Backpacking in Südafrika

Ayla Schwarz, Bachelorthesis im Sommersemester 2015

Fotos: Ayla Schwarz

Redesign des National Geographic Deutschland Magazins

Julia Weber, Bachelorthesis im Sommersemester 2015

Fotos: Julia Weber

„Mein Deutschland”: Sprache ist Integration – Deutsch für analphabetische Flüchtlinge

Amelie Kim Weinert, Bachelorthesis im Sommersemester 2015

Den ersten Kontakt zwischen Flüchtlingen und Ehrenamtlichen zu vereinfachen und eine schnelle Hilfe zum Erlernen der deutschen Sprache anzubieten – diesen Wunsch hatte Amelie Kim Weinert. „Mein Deutschland” ist ein Ordner, der mit Bildern, Stickern und Grafiken eine schnelle Kommunikation zwischen Flüchtlingen und Helfern ermöglicht. Die Designerin aus Mühlacker arbeitet ehrenamtlich in der Flüchtlingsbetreuung und konzipierte auf Grund ihrer Erfahrungen diese Orientierungshilfe, die am Dienstag, 9. Februar 2016, im Langenscheidt-Verlag erschien.

„Menschen verständigen sich zuerst über visuelle Elemente und ohne lange Texte” ist Amelie Weinert überzeugt. Viele ehrenamtliche Helfer begegnen Menschen, mit denen sie keine gemeinsame Sprache verbindet und denen zum Teil auch das Lesen und Schreiben fremd ist. Der von Amelie Kim Weinert entwickelte Ordner „Mein Deutschland” hilft, einander besser zu verstehen. Anders als bei herkömmlichen Lehrmitteln ist der Zugang spielerisch und leicht, ohne Lehrer- und Schülerhierarchie.

Damit das Lernen auch Spaß macht, verzichtet die Grafikerin aufgrund ihrer persönlichen Erfahrungen bewusst auf umfangreiche Sätze, sondern setzt auf eine klare Bildsprache. Das Konzept ist für ein Tandem aus erwachsenem Flüchtling und ehrenamtlichem Helfer ohne didaktische Vorkenntnisse ausgerichtet. Mit Arbeitsblättern, Gestaltungsvorlagen, Fotos, Zeichnungen, Stickern und Piktogrammen unterstützt „Mein Deutschland” auch bei der Vorbereitung auf Alphabetisierungs- und Integrationskurse, bringt die deutsche Sprache und Kultur näher, erleichtert den Einstieg in die Welt der Schrift, Zeichen und Zahlen und schult die Feinmotorik und Schreibfertigkeit.

Knapp 60 Millionen Menschen befinden sich aktuell auf der Flucht – viele suchen in Deutschland Zuflucht. Die großen Zahlen stellen Land, Gemeinden und Helfer vor Herausforderungen. Diese Menschen suchen nicht nur nach einem neuen Ort zum Leben, sondern Integration, Anschluss und eine Zukunft. Die traumatisierten Flüchtlinge sprechen vielfach kein Englisch oder Deutsch, zum Teil ist ihnen auch das Schreiben oder Lesen fremd. Die Designerin arbeitet mit vielen Methoden, die aus einem anderen Umfeld bekannt sind. Sie sammelte diese Lern- und Arbeitsideen, arbeitete sie detailliert für Flüchtlinge um und entwickelte so ein passgenaues System. „Die Arbeitsweise entspricht der Lebenswelt und ist speziell für Erwachsene geeignet”, charakterisiert Amelie Weinert, die für „Mein Deutschland” lange recherchierte. „Der Ordner verkörpert genau das, was Visuelle Kommunikation ausmacht: Menschen verständigen sich über visuelle Elemente und ohne lange Texte. Ich habe bestehende, bekannte Gestaltungen hinterfragt und einen neuen Weg gesucht, der es meiner Zielgruppe ermöglicht, sehr einfach zu verstehen und agieren.” 

Weitere Informationen:

http://www.designpf.com/2015/08/kommunikationshilfe-fur-fluchtlinge/

https://www.facebook.com/AmelieKimWeinert/

https://www.langenscheidt.de/Mein-Deutschland-Ordner-mit-vielfaeltigen-Einlagen-und-extra-Beiheft/978-3-468-49090-3

Fotos: Amelie Kim Weinert