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DESIGN PF - Fakultät für Gestaltung

Studieninhalte

Der Designprozess in der Automobilindustrie fordert durch seine hohe Arbeitsteiligkeit und thematische Spezialisierung ein professionelles Profil der Designer, welches in allen Sparten der Fahrzeuggestaltung anwendbar ist. Durch die Zusammenstellung der Unterrichtsinhalte und die Vernetzung des theoretischen mit dem praktischen Unterricht (projektbezogene Gliederung der Studieninhalte) wird diesen Bedingungen Rechnung getragen.

Das Studium verläuft unter enger und ständiger Zusammenarbeit mit der Automobilindustrie. In den höheren Semestern wird angestrebt, mindestens eine Projektarbeit in Zusammenarbeit mit einem etablierten Fahrzeughersteller umzusetzen. Lehraufträge werden in der Regel von in der Industrie tätigen Designern ausgeführt. 
Der Studiengang ist in seiner Art in Deutschland einmalig und unterhält zum Erfahrungsaustausch Kontakte zu vergleichbaren Studiengängen in Europa, Asien und den USA.

Ablauf des Studiums

In den Fächern Ergonomie und Konstruktionslehre geht es um die Vermittlung von technischem und fahrzeugspezifischem Grund- und Spezialwissen. Es wird der grundsätzliche Aufbau eines Fahrzeuges aus einzelnen Baugruppen, deren Funktionen und Variationen behandelt, des weiteren sind die Prinzipien, gesetzlichen Bestimmungen und technischen Lösungen für die aktive und passive Sicherheit im Fahrzeug ein wichtiges Thema, sowie Grundlagen in Aerodynamik, Fahrphysik und Wissen über alternative Antriebs- und Herstellungsmethoden. 

Die Studenten erlernen verschiedene Techniken der Darstellung von gestalterischen Entwürfen – die Fähigkeit des Zeichnens in seinen Anwendungsformen als Denkmittel sowie als Kommunikationsmittel zu gebrauchen ist ein unbedingter Bestandteil des Fahrzeugdesignberufs. Es werden Renderings erstellt (sowohl mit Markertechniken als auch mit Computerprogrammen), wobei besonders die Teilgebiete Flächenmodellierung und Funktionsdarstellung im Vordergrund stehen.

In speziellen Interior-Projekten wird Fachwissen über Materialien, die im Innenraum von Fahrzeugen zum Einsatz kommen, ihre Herstellung, Verarbeitung und Haptik sowie grundlegende Kenntnisse über den Aufbau und Arten von Geweben, Leder, Kunststoffen und Materialgemischen werden vermittelt. Besonders das Experimentieren mit neuen Materialien bzw. die unkonventionelle Anwendung herkömmlicher Materialien wird gefordert. Zur Illustration des theoretischen Wissens werden Exkursionen in produzierenden und verarbeitenden Unternehmen durchgeführt. Grundlagen der Wahrnehmungspsychologie, der Ergonomie des Menschen, der Textilverarbeitung und des Textildesigns sowie der akustischen Eigenschaften von Materialien sind Gegenstand der Ausbildung.

Im Themengebiet CAD?/?CAS automotive geht es um die Entwurfsarbeit und Darstellung eines Designentwurfes als virtuelles, dreidimensionales Modell. Die Studierenden solle zur Umsetzung eines zweidimensionalen, zeichnerischen Entwurfs in ein dreidimensionales, virtuelles Gittermodell in der Lage sein. Besondere Schwerpunkte bilden die Fähigkeit des Arbeitens auf einem virtuellen Package bzw. mit den Daten technischer Baugruppen des Fahrzeugs, der Modellierung von Freiformflächen im Raum, der Beherrschung von Volumen und deren Kombination und Subtraktion sowie der maßlichen Analyse und Auswertung eines erstellten Modells.

Die Anwendung des erlernten Wissens findet grundsätzlich praktisch am jeweiligen in Bearbeitung befindlichen Projekt statt.

 

 

Curriculum

Hier ein genauer Überblick welche Fächer in welchem Semester unterrichtet werden. Diesen Studienplan finden Sie auch in unserem Studienführer DesignPF, downloadbar hier.

Absolventen sind in der Lage, Fahrzeuge oder Fahrzeugkategorien zu konzipieren und auf einer technischen Basis (grobes oder detailliertes Package) anzuwenden, die Ergebnisse darzustellen, zur geeigneten Form der Präsentation vorzubereiten und zu präsentieren. Durch ihr Kontaktwissen können sie sowohl mit Mitarbeitern des Marketings als auch mit Entwicklungsingenieuren auf fachlicher Ebene kommunizieren und so in fachübergreifenden Teamstrukturen arbeiten. Es ist ihnen möglich, die Umsetzung eines Entwurfs in ein maßstäbliches oder 1:1 Modell in Zusammenarbeit mit einem Modelleur bzw. Modelleurteam zu betreuen.

Bild oben: Projekt von Andreas Hartl, BA Thesis

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