EN
  • EN
  • Suche
  • Login

DESIGN PF - Fakultät für Gestaltung

Abschlußarbeiten

Ein besonderer Geburtstagsgast für Frieda – Wie gehen wir mit Plastik um?

Johanna Elfert, Bachelorthesis im Sommersemester 2016

Frieda lebt mit ihrer Familie am Meer. Ihr sechster Geburtstag wird ein ganz besonderer, denn sie trifft auf Mare, die Möwe. Doch als Frieda und ihr Freund sehen, dass Mare Bauchweh hat, beschließen sie, der Sache auf den Grund zu gehen. Mare Möwe hat ihre Nahrung mit weggeworfenem Plastikmüll vewechselt. Die beiden schmieden große Pläne, wie sie dem Plastikmüll entgegensetzen können und werden dabei zu wahren Plastiksammelkönigen.

Über die Möwe wird den Kindern auf neutraler und sensible Weise die Plastikproblematik nahegebracht. Das ganze Buch baut auf Mitgefühl auf, denn Inhalte, die wir mit Emotionen verknüpfen, lernen wir besser.

Durch eine beiliegende interaktive Karte werden die Kinder aktiv mit ins Geschehen einbezogen und haben die Möglichkeit, selbst Ideen zu entwickeln und kreativ zu werden.

Mit diesem Buch greife ich ein hochaktuelles Thema auf, den Plastikmüll, den wir Menschen tagtäglich konsumieren. Jährlich werden in Deutschland 11,5 Millionen Tonnen Plastik konsumiert, davon aber fünf Millionen Tonnen wieder weggeschmissen.

Mit diesem Kinderbuch möchte ich Ideen wachsen lassen, Kreativität wecken, einladen um darin zu verweilen, Mut machen, mit kleinen Aktionen die Welt ein wenig plastikfreier zu machen. Wir können alle kleine oder große Plastiksparer werden, um unsere Erde zu bewahren.

Fotos: Johanna Elfert

Wissensmedium für Kinder zum Thema Japan

Sibel Gümüs, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/16 

Fotos: Sibel Gümüs

Magazin über Nachhaltigkeit im Wintersport

Lisa Günther, Bachelorthesis im Sommersemester 2016

Fotos: Lisa Günther

Lesekultur. Kommunikationsstrategien für öffentliche Bibliotheken

Caroline Kleeberger, Bachelorthesis Sommersemester 2016

Fotos: Caroline Kleeberger

Phänomene der Quantenmechanik. Dauerausstellung für das Deutsche Technikmuseum in Berlin

Sergej Kohlmann, Bachelorthesis Sommersemester 2016

Fotos: Sergej Kohlmann

Videothek – Eine nostalgische Erinnerung

Thomas Martin, Bachelorthesis Sommersemester 2016

Die Zahl der Videotheken hat in den letzten Jahren drastisch abgenommen. Das Internet hält durch Streamingangebote wie Netflix den Kunden vollends vom Gang in die Videothek ab. Viele Videotheken müssen auf­grund ausbleibender Kundschaft schließen. Diese Publikation soll den Charme und die Faszi­nation dieses Ortes einfangen und die damit verbundenen Erinnerungen weiterleben lassen.

Fotos: Thomas Martin

Auseinandersetzung mit der Sauberkeit des öffentlichen Raumes in Bezug auf Hundehalter

Judith Nahoczky, Bachelorthesis Sommersemester 2016

Die 3-Phasen-Kampagne „Scheiss nicht drauf“ gegen Hundekot fordert von Hundehaltern den Kot ihrer Tiere zu entfernen und korrekt zu entsorgen. Mit Humor wird an das Pflichtbewusstsein der Hundebesitzer plädiert und an ihre Verantwortung erinnert. 

Das Konzept von „Scheiss nicht drauf“ beruht auf mehrfacher Anwendbarkeit, denn Kampagnen gegen Hundekot zeigen nur Wirkung bei regelmäßiger Wiederholung. Mit den auffälligen Werbeaktionen macht die Kampagne zudem direkt am Hundehaufen auf das Verschmutzungsproblem aufmerksam, und zeigt die Lösung durch den Kotbeutel auf.

Fotos: Judith Nahoczky

Eine Auseinandersetzung mit Skateboarding als olympische Disziplin

Patrick Nitsche, Bachelorthesis Sommersemester 2016

Das Organisationskomitee in Tokio veröffentlichte 2015 eine Vorschlagsliste mit fünf potenziell neuen Sportarten für die olympischen Spiele 2020 in Japan. Skateboarding ist Teil dieser Liste und könnte somit 2020 olympisch werden. Während die amtierenden Organisationen optimistisch gegenüber dieser Entscheidung stehen, macht sich eine interne Aufspaltung der Skateboardszene bemerkbar. Resultierend aus dieser Unstimmigkeit entstand eine Debatte die, die Kompatibilität der Skateboardkultur mit dem olympischen Programm in der Kritik sieht.

Fotos: Patrick Nitsche

Eine Aufklärung über den weiblichen Körper

Michélle-Yvette Pulver, Bachelorthesis Sommersemester 2016

Die konzipierte Zeitschrift Hysteria versucht,  durch Frauenzeitschriften mit zweifelhaften Inhalten, verunsicherten Frauen, ein neues Selbstbewusstsein zu geben, bzw. sie zu stärken und überholten Frauenbildern zu widersprechen. Dazu gehört das Interesse am eigenen Körper und das Ablehnen einer seit Jahrhunderten von der Kultur geprägten Vorstellung der weiblichen Sexualität.

Die Zeitschrift konzentriert sich auf Frauen, die gerne mehr über ihren Körper wissen möchten als „Ich blute ein Mal im Monat und wenn ich nicht verhüte, werde ich schwanger.“ Die moderne aufgeklärte Frau, die doch nicht so ganz aufgeklärt wurde, aufgrund von Scham, Überflutung an Missinformationen oder einfach nur Desinteresse.  Auch Männer die sich für den weiblichen Körper interessieren sind als Leser Herzlich willkommen!    

Fotos: Michélle-Yvette Pulver

FREMO ist ein fiktives, jedoch realistisch vorstellbare Festival für Contemporary Dance, geplant während der Bundesgartenschau 2019 in Heilbronn. Contemporary Dance ist ein relativ unbekannter und junger Tanzstil, weshalb sich viele nicht trauen diesen Tanz auszuprobieren oder schlicht und einfach nicht viel Geld für Workshops ausgeben möchten. Ziel ist es aufzuklären und motivieren den Tanz kennenzulernen. Zudem bietet das Festival umsonst kleine Workshops an und ein breites Rahmenprogramm, bestehend aus Open-Air Filmen und verschiedenen Shows von Tänzern. Meine Zielgruppe spezialisiert sich primär auf den Tanzlaien.

Aus Leidenschaft – Eine visuelle Auseinandersetzung mit Contemporary Dance

Miriam Szijarto, Bachelorthesis Sommersemester 2016

Fotos: Miriam Szijarto

Eine Kommunikationsstrategie für einen Wochenmarkt

Alisia Sina Wagner, Bachelorthesis Sommersemester 2016

Aufgrund, dass Wochenmärkte wenig in den Medien präsent sind und der Einkauf unter freiem Himmel nicht kommuniziert wird, erhält der Wochenmarkt keine Aufmerksamkeit und die Besucher bleiben aus.

Aus diesem Grund widmet sich meine Bachelorarbeit dieser Problematik und ich entwickelte eine Dachorganisation für Wochenmärkte. Diese sorgt dafür dass die Wochenmärkte, welche schon seit Jahrhunderten bestehen, wieder florieren und an Aufmerksamkeit gewinnen. 

Aus dieser Marktlücke und diesem Notstand heraus gestaltete ich ein Kommunikationskonzept, welches für jeden Wochenmarkt umsetzbar ist, sich anpasst und den Erhalt der Wochenmärkte sichert.

Fotos: Alisia Sina Wagner

Ein Erscheinungsbild für eine Konditorei im ländlichen Raum mit veganem und glutenfreiem Sortiment

Viktoria Bil, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/16

Stückle ist eine Marke, die mit Ästhetik und Genuss überzeugen will. Das Geschmackserlebnis steht im Vordergrund. Die Tortenspitze als Gestaltungselement wird zum Symbol für Konditorei, Tradition und das Pflanzliche. Der Unternehmensname stellt den regionalen Bezug her.

Fotos: Viktoria Bil

Die Zukunft und das digitale Bild

Robert Burtzik, Bachelorthesis im Wintersemster 2015/2016

Meine gestalterische Arbeit zur Zukunft des digitalen Bildes, entwickelte ich aus der ausgiebigen Recherche von philosophischen Postionen aus den letzen Jahren und Jahrzehnten. Dabei spielte für die Formfindung der Philosoph Vilém Flusser und dessen Werk »Ins Universum der technischen Bilder« eine entscheidende Rolle. Für mich stellte sich heraus, dass wenn ich eine Prognose für die Zukunft und die Zukunft des digitalen Bildes machen möchte, ich mich zuerst mit der Vergangenheit und der Gegenwart des Mediums Fotografie beschäftigen muss. 

Mit meiner Arbeit möchte ich auf die Schnittstelle zwischen analogem und digitalem hinweisen. Meine These ist, dass in Zukunft das Analoge und Digitale sich mehr und mehr ineinander mischen. Unser analoges Umfeld beginnt sich bereits immer mehr mit dem digitalen Kosmos zu verbinden und schafft aus diesem Zustand heraus eine neue Realitätsebene. 

Werden wir bei stetig steigender Informationsdichte noch zwischen analogen und digitalem Kosmos unterscheiden können?

Fotos: Robert Burtzik

Legasthenie – eine gestalterische Auseinandersetzung zu Informationsaufbereitung

Lisa Collmer, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/16 

Legasthene Menschen leiden unter einer Teil-Leistungsstörung verursacht durch eine genetische Disposition, welche es ihnen erschwert, Lesen und Schreiben zu Lernen. Diese vage Beschreibung enthält die allgemein definierten Ausgangspunkte einer Legasthenie, da Legasthenie nur der Überbegriff für eine individuelle Ursachen-Symptom-Konstellation ist. Ansonsten sind viele unterschiedlichen Theorien über Legasthenie teilweise widersprüchlich oder nicht allgemeingültig. Auch finden sich darunter viele veraltete Ansichten, die sich jedoch bis heute hartnäckig als Vorurteile im Bild über Legasthenie gehalten haben.

Die Arbeit setzt sich mit der Aufklärung über die Legasthenie auseinander. Um einen übergreifenden Nutzen für alle Legastheniker zu erzielen, sollen frühestmöglich Vorurteile und falsche Ansichten aus dem Weg geräumt werden. Dabei sind die primären Zielgruppen nicht – wie bei den meist schon vorhandenen aufklärerischen Werken – Eltern und Lehrer, sondern Mitschüler oder Hort-Gruppen eines legasthenen Grundschul-Kindes. So soll ihm eine bessere Eingliederung in sein soziales Umfeld ermöglicht und Folgesymptomen wie soziale Ausgrenzung, Depressionen oder Selbstzweifel entgegengewirkt werden. 

Aus diesen Rahmen-Kriterien entstand die Idee zu einem Legasthenie-Kit, das mithilfe verschiedener Bestandteile auf unterschiedliche Parameter der Aufklärung eingeht. Diese sind neben der Aufklärung: Empathie, Selbstreflexion, Gemeinschaft und Hilfestellungen. Das Legasthenie-Kit ermöglicht so eine umfassende Auseinandersetzung mit der Thematik Legasthenie. Das Kit kommt in einer 31cm x 22,5cm x 16 cm hohen Box, die Sach- und Rätselhefte für 30 Kinder enthält, einer illustrierten Kindergeschichte über die Legasthenie-Ziege mit integrierten Spiele-Anleitungen, 5 Spielen und einem Lehrer- und Eltern-Ratgeber.

Fotos: Lisa Collmer

Eine Auseinandersetzung mit Kampfsport

Tamara Engel, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/2016

Entwicklung eines Konzepts, sowie die visuelle Umsetzung für einen virtuellen Coach, in Form von einer App.

Ziel:
Die Trainingsapp soll, mittels spezifischen Trainingseinheiten, mentalen Übungen und individuellem Ernährungsplan zusätzlich zum bestehenden Training, den Kämpfer auf dem Weg in den Ring unterstützen.

Der Nutzer hat die Möglichkeit aus mehreren Kampfsportarten zu wählen. Je nach Sportart passt sich der spätere Trainingsplan individuell an. Im Kampfsport ist es wichtig die fünf Beanspruchungsformen zu beherrschen. Zu ihnen zählen: Flexibilität, Schnelligkeit, Kraft, Ausdauer und Koordination. Dank den neuesten Trackingsystemen kann die körperliche Fitness präzise im Test ermittelt werden. 

Im nächsten Schritt wird der individuelle Trainingsplan aufgestellt. Die App begleitet den Kämpfer nun bis zum Ziel, in folgenden Punkten:

- Techniktraining
- mentale Stärke
- Ernährung

Ideen entwickeln und erleben – Kreativität als Prozess

Céline Fresneau, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/2016

Das Denkwerkzeug UNENDLICHHOCHX unterstützt die kollektive Ideenfindung und schafft dabei Freiheit für neue Ideen. Das Denkwerkzeug beinhaltet sechs verschiedene Anwendungen die auf bereits bestehenden Kreativitätstechniken aufbauen und diese neu kombinieren. Die Techniken verhelfen den Nutzern zu einer Veränderung des Blickwinkels auf ihre individuelle Herausforderung. Eine produktive Form des Zusammenarbeitens wird ermöglicht und die Vielfalt der Ideen sowie die gemeinschaftliche Kreativität wird gesteigert.

Fotos: Céline Fresneau

Visuelle Kommunikation trifft Modedesign

Marvin Frohn, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/2016

Ich bin wütend. Das Projekt pissed ist Ausdruck meiner eigenen Wut, soll aber auch Anderen die Möglichkeit geben ihre Wut und Kritik auszudrücken. Gesellschaftskritische Motive werden über eine Website zum freien Download angeboten und können so zum Beispiel auf Kleidung gedruckt und in der Welt verbreitet werden.

Fotos: Marvin Frohn

Narben – Menschen und Spuren

Daniel Fuchs, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/2016

Fotos: Daniel Fuchs

Die Stetigkeit des täglichen Wandels einer Stadt, dargestellt anhand der Stadt Pforzheim

Nadine Geiger, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/2016

Fotos: Nadine Geiger

Temporäres Nutzungskonzept für leerstehende Räume

Viviane Harder, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/16

Das Handbuch für Zwischennutzungen in leerstehenden Räumen begleitet den Arbeitsprozess einer Zwischennutzung von Anfang bis Ende. Es dient als praktische Hilfe und als Inspirationspotenzial.

Ungenutzter Raum gleicht ungenutztem Potenzial. Leerstand ist kein neues Phänomen, jedoch nimmt er in der heutigen Wirtschaft stetig zu. Zwischennutzungen in leerstehenden Räumen sind ein Weg, Vandalismus vorzubeugen, die Bausubstanz zu erhalten, Stadtquartiere zu beleben und deren Image zu verbessern, außerdem tragen sie zum kulturellen Leben bei. Die Ursachen für Leerstand sind so vielfältig wie die Möglichkeiten, die sich durch eine Zwischennutzung eröffnen.

Dieses Handbuch ist ein praktischer Ratgeber für Zwischennutzer und solche, die es werden möchten. Es deckt die vier Standbeine einer Zwischennutzung ab. Diese sind Organisation, Grafik, Raum und praktische Hilfestellungen zur Instandhaltung des Raums. Einzelne Module gehen praxisnah auf spezifische Problematiken ein. Das Handbuch regt den Leser an, selbst tätig und zum Gestalter seiner Stadt zu werden.

Mit dieser Arbeit soll denen, die sich für den Betrieb einer Zwischennutzung entscheiden und ihre Ideen in die Stadt einbringen, eine Hilfestellung gegeben aber auch größtmögliche Freiheit in der Ausgestaltung gewährleistet werden. Der Nutzer kann so seine eigene Vision verwirklichen und seiner Individualität Ausdruck verleihen.

Fotos: Viviane Harder

Beyond Kubrick

Kale Hatfield, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/2016

Eine Auseinandersetzung mit dem Symbolischen und Okkulten in Stanley Kubricks Filmen. 

Über alchemistische Symbolik in „2001 – Odysee im Weltraum“ bis zu okkulter Symbolik in „Eyes Wide Shut“ werden die Zeichen beleuchtet, interpretiert und innerhalb einer Ausstellung, welche wie ein Labyrinth aufgebaut ist, inszeniert. 

Fotos: Kale Hatfield

Survival of the Fastest – eine visuelle und inhaltliche Auseinandersetzung

Stefanie Kramer: Bachelorthesis im Wintersemester 2015/2016

Fotos: Stefanie Kramer

Entwicklung eines Erscheinungsbildes und einer öffentlichen Kommunikationsmaßnahme für den Historischen Salzzug

Cara Mielzarek, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/2016

Das Salz wurde von Anfang des 13. bis Mitte des 19. Jahrhunderts auf der Oberen Salzstraße von Hall in Tirol an den Bodensee transportiert. Die Strecke und die damit verbundene Vorwärtsbewegung ist das Leitbild der Oberen Salzstraße und wird somit Grundidee der Gestaltung.

Fotos: Cara Mielzarek

mutatio mutationum – Eine visuelle Interpretation

Natalie Nold, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/2016

Fotos: Natalie Nold

Eine visuelle Auseinandersetzung mit Verpackungsdesign in der Lebensmittelbranche

Maria Pichlmaier, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/2016

Zur farbigen Nährwertkennzeichnung von Lebensmittelverpackungen

Fotos: Maria Pichlmaier

Der Antichrist

Maximilian Pulver, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/2016

Eine Neuauflage Nietzsches Abrechnung mit dem Christentum

Fotos: Maximilan Pulver

Figura Esperanto – Ein internationaler Piktofont

Alexander Schnaible, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/2016

Fotos: Alexander Schnaible

Zola – und die verschwundenen Okapis

Luisa Schulze, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/2016

Eine Neuinterpretation von Peter S. Beagles Bestseller Roman "The last Unicorn", in Form eines Kinderbuches mit der Thematik bedrohter Tiere. Die Geschichte spielt in Afrika und dreht sich um das junge Okapi Zola. Sie begibt sich auf die Suche nach ihren verschwundenen Artgenossen und erlebt fantastische Dinge auf ihrer Reise.

Fotos: Luisa Schulze

Die Macht der genutzten Daten

Stephan Ulrich, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/2016

Unsere digitale Identität wächst mit jeder Interaktion im Internet. Die Profile die dabei entstehen, gewinnen durch die Verknüpfung verschiedener Datenquellen an Genauigkeit und spielen nicht nur für staatliche Institutionen eine Rolle. Dienstleister aller Art interessieren sich zunehmend für unseren digitalen Doppelgänger,  der im Sinne des wirtschaftlichen Profits, Analysen und Bewertungen unterworfen wird. Diese Entwicklung birgt für unsere demokratische Gemeinschaft Gefahren und bedarf einer Reflektion seitens der Zivilgesellschaft. Anhand eines Gruppen-Selfies möchte ich zum einen zeigen, dass es mehr als nur eine Perspektive gibt, aus der sich unsere Daten betrachten lassen. Zum anderen gilt es zu vermitteln, dass die umfassenden, hochtechnologischen Big-Data-Analysen menschlichen Absichten zu Grunde liegen, die auf gesellschaftlicher Ebene diskutiert werden sollten.

Fotos: Stephan Ulrich

Visuelle Identität für das Internationale Gitarrenfestival Pforzheim

Yuchen Xie, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/2016

Fotos: Yuchen Xie

„Mein Deutschland”: Sprache ist Integration – Deutsch für analphabetische Flüchtlinge

Amelie Kim Weinert, Bachelorthesis im Sommersemester 2015

Den ersten Kontakt zwischen Flüchtlingen und Ehrenamtlichen zu vereinfachen und eine schnelle Hilfe zum Erlernen der deutschen Sprache anzubieten – diesen Wunsch hatte Amelie Kim Weinert. „Mein Deutschland” ist ein Ordner, der mit Bildern, Stickern und Grafiken eine schnelle Kommunikation zwischen Flüchtlingen und Helfern ermöglicht. Die Designerin aus Mühlacker arbeitet ehrenamtlich in der Flüchtlingsbetreuung und konzipierte auf Grund ihrer Erfahrungen diese Orientierungshilfe, die am Dienstag, 9. Februar 2016, im Langenscheidt-Verlag erschien.

„Menschen verständigen sich zuerst über visuelle Elemente und ohne lange Texte” ist Amelie Weinert überzeugt. Viele ehrenamtliche Helfer begegnen Menschen, mit denen sie keine gemeinsame Sprache verbindet und denen zum Teil auch das Lesen und Schreiben fremd ist. Der von Amelie Kim Weinert entwickelte Ordner „Mein Deutschland” hilft, einander besser zu verstehen. Anders als bei herkömmlichen Lehrmitteln ist der Zugang spielerisch und leicht, ohne Lehrer- und Schülerhierarchie.

Damit das Lernen auch Spaß macht, verzichtet die Grafikerin aufgrund ihrer persönlichen Erfahrungen bewusst auf umfangreiche Sätze, sondern setzt auf eine klare Bildsprache. Das Konzept ist für ein Tandem aus erwachsenem Flüchtling und ehrenamtlichem Helfer ohne didaktische Vorkenntnisse ausgerichtet. Mit Arbeitsblättern, Gestaltungsvorlagen, Fotos, Zeichnungen, Stickern und Piktogrammen unterstützt „Mein Deutschland” auch bei der Vorbereitung auf Alphabetisierungs- und Integrationskurse, bringt die deutsche Sprache und Kultur näher, erleichtert den Einstieg in die Welt der Schrift, Zeichen und Zahlen und schult die Feinmotorik und Schreibfertigkeit.

Knapp 60 Millionen Menschen befinden sich aktuell auf der Flucht – viele suchen in Deutschland Zuflucht. Die großen Zahlen stellen Land, Gemeinden und Helfer vor Herausforderungen. Diese Menschen suchen nicht nur nach einem neuen Ort zum Leben, sondern Integration, Anschluss und eine Zukunft. Die traumatisierten Flüchtlinge sprechen vielfach kein Englisch oder Deutsch, zum Teil ist ihnen auch das Schreiben oder Lesen fremd. Die Designerin arbeitet mit vielen Methoden, die aus einem anderen Umfeld bekannt sind. Sie sammelte diese Lern- und Arbeitsideen, arbeitete sie detailliert für Flüchtlinge um und entwickelte so ein passgenaues System. „Die Arbeitsweise entspricht der Lebenswelt und ist speziell für Erwachsene geeignet”, charakterisiert Amelie Weinert, die für „Mein Deutschland” lange recherchierte. „Der Ordner verkörpert genau das, was Visuelle Kommunikation ausmacht: Menschen verständigen sich über visuelle Elemente und ohne lange Texte. Ich habe bestehende, bekannte Gestaltungen hinterfragt und einen neuen Weg gesucht, der es meiner Zielgruppe ermöglicht, sehr einfach zu verstehen und agieren.” 

Weitere Informationen:

http://www.designpf.com/2015/08/kommunikationshilfe-fur-fluchtlinge/

https://www.facebook.com/AmelieKimWeinert/

https://www.langenscheidt.de/Mein-Deutschland-Ordner-mit-vielfaeltigen-Einlagen-und-extra-Beiheft/978-3-468-49090-3

Fotos: Amelie Kim Weinert

iussi – Konzeption einer Consumer-Marke für den Bereich Mode/Accessoire

Eva Dölker, Bachelorthesis im Wintersemester 2014/2015

iusii.– eine neue Marke, die für das Synonym klares Sehen steht, sowie für das Reinigen von Brillen oder Touchoberflächen. You see clear– einfach, klar und funktional, visualisiert die Marke ihren Kern und überzeugt durch ästhetische Produkte mit Funktionalität, Nutzen und Design. Die Attribute: simple, unique and comfortable, beschreiben den neuen Style und die neue Tragweise der iusii's. Der Gedanke, eine Verknüpfung zu schaffen zum Einen aus einem Hightech-Microfaser-Stoff, abgeleitet vom Brillenreinigungstuch und als zweite Komponente das traditionellen Pocket Square, führte zu dieser neuen innovativen Form und zu einem neuen modischen Accessoire mit Funktion.

Fotos: Eva Dölker

Diagnose Struwwelpeter –Der Verziehungsratgeber für Eltern und alle, die es werden wollen.

Raphaela Riegraf, Bachelorthesis im Sommersemester 2014

Ein Bilderbuch, in dem zehn Kinder Verbote überschreiten und anscheinend nur Unfug im Kopf haben. Doch die Moral folgt auf dem Fuße. Dabei können Kinder heut zu Tage doch fast gar nichts mehr falsch machen, wenn es nach ihren Eltern geht. Denn diese sind immer gleich zur Stelle, wenn es mal brennen sollte. Ein Buch über Erziehung und Verziehung, über Überbehütung und Verschonung. Der Klassiker der Kinderbücher als aussagekräftige Plattform für einen humorvollen und doch kritischen Denkanstoß. Mit zwinkerndem Auge und erhobenen Zeigefinger werden hier einmal die Eltern zur Zielgruppe dieses Bilderbuches.

Fotos: Raphaela Riegraf

„Form Follows Sound”– Ein Rechercheprojekt zur Übertragung musikalischer Parameter auf Gestaltungstechniken des Grafikdesigns

Simon Mager, Bachelorthesis im Wintersemester 2013/2014

Im Zuge der Abschlussarbeit beschäftigte sich Simon Mager mit dem Verhältnis zwischen Musik und Gestaltung. Hierbei untersuchte er verschiedene Möglichkeiten der Übertragung musikalischer Parameter und Kompositionsprinzipien auf die Gestaltungstechniken des Grafikdesigns. Ausgehend von der theoretischen Auseinandersetzung mit dem Thema entstanden eine Reihe unterschiedlicher Illustrationen und Fotoserien sowie typografische Experimente. Zudem zeichnete er eine Headline- und Fließtextschrift. Diese beruht auf verschiedenen Sonderzeichen aus der Notenschrift neuer klassischer Musik und kommt in der zusammenfassenden Publikation „ Follows Sound” zum Einsatz.

Fotos: Simon Mager

Konzept und Design für ein multimediales Navigationssystem auf dem iPhone

Martin Drozdowski, Bachelorthesis im Sommersemester 2013

Gestaltung und Konzept eines Frontends für ein multimediales Navigationssystem. Die App spricht zwei große Zielgruppen an. Menschen die Ihr Rad in erster Linie als Transportmittel nutzen profitieren vom intuitiven und speziell auf die Bedürfnisse von Radfahrern ausgerichtete Navigationsprinzip, sportlich orientierte Nutzer erhalten neben der Möglichkeit schnell Trainingsrouten zusammenzustellen auch Statistiken die den Trainingsverlauf und Fortschritt dokumentieren. Bestehende Systeme im Bereich der Fahrradnavigation basieren stark auf visuellem Feedback. In dieser Applikation soll ein multimedialer Ansatz erarbeitet werden der mit Hilfe stereophonischer Soundmanipulation ein auditiv wahrnehmbares räumliches Richtungsfeedback erzeugt und so zum intuitiven navigieren beiträgt.

Fotos: Martin Drodzdowski

Learning from Architecture

Tobias Keinath, Bachelorthesis im Wintersemester 2012/2013

In seiner Abschlussarbeit beschäftigte sich Tobias Keinath mit dem Dominikanerkloster St. Marie de La Tourette, welches in den 50er Jahren vom Architekten Le Corbusier in der Nähe von Lyon erbaut wurde. Durch eine intensive Analyse des Gebäudes entwickelte er 7 Mahnungen, die als eine Art Designphilosophie verstanden werden können und zu transdisziplinärem Arbeiten anregen sollen. Diese Mahnungen setzte er bei der Entwicklung einer Schriftfamilie, auf Basis der Didot, eines Buches, sowie mit Betonplatten gedruckten Postern um.

Icon Kontakt