Abschlußarbeiten

Über Partisanendenkmäler in Ex-Jugoslavien

Carla Maruscha Fellenz, Bachelorthesis im Sommersemester 2019

Fotos: Carla Maruscha Fellenz

Für meine Bachelorarbeit begebe ich mich auf eine zweimonatige Reise, um Partisanendenkmäler in Exjugoslawien fotografisch festzuhalten. Unter Partisanen versteht man bewaffnete Kämpfer, die staatlich unabhängig verfahren. Während des zweiten Weltkriegs organisierten sich auf diese Art tausende Menschen autonom gegen die faschistischen Kräfte, so auch in den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens. Ihnen sind die Denkmäler gewidmet. Ich halte fotografisch die mir wichtigsten Aspekte der Denkmäler fest, gleichzeitig geht es mir darum, die in den Monumenten architektonisch festgehaltene Stärke und den zukunftsgerichteten Blick des Partisanenwiderstands mithilfe des Mediums der Fotografie darzustellen. Die Monumente sprechen als künstlerische Gebilde stark für sich selbst. Ich möchte meine eigene Annäherung an sie und ihre Umgebung kenntlich machen und Wirkungen und Ausdrücke festzuhalten, die vergänglich sind, nicht zuletzt durch den Verfall der Monumente, geschehe sie durch Witterung oder durch mutwillige Zerstörung. Meine Arbeit ist den Partisanenkämpfer*innen gewidmet, sie soll einen Teil dazu beitragen, das Gedenken an sie aufrechtzuheralten, in dem ich die für mich wichtigsten Aspekte der Denkmäler in Fotografien weitertransportiere. 

Außersichgeraten, auf der Suche nach Ekstase

Angelina Grodziecki, Bachelorarbeit im Sommersemester 2019

Fotos: Angelina Grodziecki

Ekstasen eröffnen laut Robert Musil die »Möglichkeit eines anderen Lebens.« Sie können sowohl Entspannung wie auch völliges Außersichgeraten ermöglichen und vielleicht sogar dafür sorgen, dass der Kreativprozess angetrieben wird. Die heutige Gesellschaft lässt immer noch ungern Kontrollverluste zu. Warum? Was kann man dagegen tun? Und funktioniert es überhaupt?

Ich stellte mich der Herausforderung, begebe mich auf die Suche nach Ekstase und wage den Selbstversuch. Das Ziel meiner Bachelorarbeit ist es eine neue Magazinreihe ins Leben zu rufen. Das „Unbenennbare“ in Form eines modernen und abstrakten Magazins kenntlich und spürbar zu machen und sich mit dem Begriff der Ekstase auseinanderzusetzen. Das erste Magazin nimmt die Form einer Retrospektive an und verfolgt die Aufgabe über all jene Ekstasemöglichkeiten zu informieren. Außerdem soll der Leser angeregt werden, dem Begriff der Ekstase mutig und ohne Scham gegenüber zu stehen und den Selbstversuch zu wagen. Es plädiert dazu, den Zustand der Ekstase auf natürliche Art und Weise zu konsumieren. Das zweite Magazin hat den Schwerpunkt der Religiösen Ekstasen und das dritte handelt vom Reiz des Drogenkonsums. Die Erfahrungen, die ich mit den Selbstversuchen gemacht habe, kann ich als durchaus positiv bewerten. Bei keinem der Selbstversuche habe ich Drogen oder andere Substanzen konsumiert. Die Schwierigkeit war den Moment der Ruhe zu finden und ihn zu akzeptieren. Gedanken und Hemmungen zu verlieren und sich nur auf den eigenen Körper zu konzentrieren. Ich habe in all den Momenten der Selbstversuche jegliche Art von Emotion spüren dürfen. Ob Entspannung, Wut, Traurigkeit oder Freude. Auch an den Punkt der Ekstase bin ich geraten, auch wenn er noch so kurz und wenig intensiv war. Durch die Selbstversuche und die Menschen, die ich dadurch kennenlernen durfte, hat sich mein Wissen zum Thema Ekstase unheimlich vergrößert. Ekstase hat mir gezeigt, dass sie im Stande ist Raum und Zeit zu verändern. Außerdem verschafft sie dem Menschen Auszeit und Ruhe und empfiehlt zu hohe Erwartungen und Druck zu vermeiden. Mit innerer Ruhe und Ausgeglichenheit lässt es sich nämlich viel schöner und einfacher Leben. Aber auch der Kreativität kommt es zu Gute. Deshalb meine Botschaft an die Menschen dort draußen. Konsumiert die legale Droge Ekstase, wenn nicht habt ihr was verpasst im Leben!

Müßiggang. Die Kunst des Nichtstuns

Tanja Weikum, Bachelorthesis im Sommersemester 2019

Fotos: Tanja Weikum

Der Müßiggang stellt heute eine Art Gegenentwurf zur modernen Arbeitsmoral dar, wodurch dieser eine negative Konnotation erhält. Der Müßiggang, der immer wieder mit Faulheit, Passivität und Nichtstun verbunden wird, hat in unserer heutigen Gesellschaft, in der versucht wird, jedem Augenblick einen Zweck zu widmen, auf den ersten Blick keinen Platz mehr. Viel mehr gilt es als schlecht, nichts Sinnvolles zu tun, die Zeit zu vergeuden. Das Sprichwort „Müßiggang ist aller Laster Anfang“ verdeutlicht diese Einstellung zum Nichtstun sehr gut und wird tendenziell für wahr gehalten, ohne hinterfragt zu werden. 

Doch ich möchte aufzeigen, dass gerade der Müßiggang das Potential birgt uns aus unserer exzessiven Leistungsgesellschaft zu befreien. Um diesen wieder gesellschaftsfähig zu machen und ein Bewusstsein dafür zu schaffen, gründete ich die Protestbewegung LazyMonday. Eine Protestbewegung, die statt zum Handeln zum Nichtstun auffordert und somit uns alle wieder dem Müßiggang und auch uns selbst wieder ein Stückchen näher bringt.

Die Schönheit - zwischen Norm und Einzigartigkeit

Saskia Lorenz, Bachelorthesis im Sommersemester 2019

Fotos: Saskia Lorenz

Die Bachelorthesis zu dem Thema „die Schönheit - zwischen Norm und Einzigartigkeit“ beschäftigt sich mit der äußeren Schönheit des Menschen. Während der Recherche ist aufgefallen, dass es gerade in den sozialen Medien, besonders auf Instagram, spezielle Normen der Schönheit gibt denen man entsprechen muss. Die Einzigartigkeit in Bezug auf die äußere Schönheit scheint dadurch verloren. 

Drei Faktoren sind für dieses Problem ausschlaggebend:

1. Fehlendes Wissen über Hintergründe und Geschichte

2. Gesellschaftliche Normen

3. Wenig Akzeptanz von Mitmenschen, besonders auf sozialen Medien. 

Um wieder zu mehr Sichtweisen der Schönheit zu gelangen, ist das SILK Magazin entstanden. Es ist ein Magazin das über Möglichkeiten der Schönheit berichtet, ohne dabei eine wertende Rolle einzunehmen. SILK macht also das Problem bewusst, zeigt Möglichkeiten auf und gibt dem Leser eine Chance Historie zu lernen. Die verschiedenen Schönheiten fungieren als Dschungel, in der die Kunst den Kompass bildet.

In erster Linie ist SILK auf Instagram aktiv, wo pro Woche eine Variante der Schönheit behandelt wird. Da Instagram sehr schnelllebig ist, gibt es zusätzlich ein Print-Magazin, welches über eine Webseite kostenfrei abonniert werden kann. Dort wird jedes Thema, dass auf Instagram gespielt wurde, ausführlich behandelt. Die Webseite bildet außerdem eine online Sammelstelle für alle bisher behandelten Themen. 

Das Ziel von SILK lässt sich mit den Worten des Philosophen Platon ausdrücken: „Das Schöne ist an nichts gebunden, sondern verbreitet seinen Glanz überall.“ 

die Schönheit der Melancholie

Sarah Tribula, Bachorthesis im Sommersemester 2019

Fotos: Sarah Tribula

In der heutigen Gesellschaft steigt der Leistungsdruck ein Glückliches-Vorzeige-Leben zu haben immer mehr an und wer das dann nicht mehr aushält, wird direkt als depressiv oder ähnliches abgestempelt. Schlechte Laune ist inakzeptabel. Normal ist, wer so lebt wie es gesellschaftlich vorgelebt wird. Und wenn man nicht so ist, braucht man einen triftigen Grund. Alles, was vom Normalitätsbegriff abweicht ist irgendwie krankhaft. Aber ist es nicht eher krankhaft, dass wir versuchen gegen unsere Gefühle zu arbeiten, und das nur, weil es uns von so vielen vorgelebt wird? 

Mit meiner Bachelorarbeit über die Schönheit der Melancholie, namens Melancholia II, möchte ich einen Grauton zu diesem Schwarz-Weiß-Denken unserer Gesellschaft hinzufügen, in der scheinbar Extreme das Maß der Dinge sind. Die Arbeit kommt in Form einer Initiative, bestehend aus einer Rauminstalation, einem Social Media Auftritt und einem persönlichen Journal, welche sich mit einem in der heutigen Zeit vergessenen und unterschätzten Gemütszustand, der Melancholie, beschäftigt. Sie schafft Aufmerksamkeit und zeigt die Relevanz dieser in der heutigen Spaßgesellschaft. Sie räumt mit Vorurteilen über Schwermut auf und trägt somit zur Rehabilitierung der bittersüßen Stimmung bei, indem sie den Menschen die Möglichkeit gibt sich individuell und persönlich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Der Tee als das personalisierte Ritual

Louis Trouillier, Bachelorthesis im Sommersemester 2019

Fotos: Louis Trouillier

Die Thesis „Der Tee als das personalisierte Ritual“ beschäftigt sich mit der Konzeptionierung der Marke „warytea“, die Achtsamkeit vermittelnde, individuelle Rituale in Form von für den Nutzer personalisierte Teezeremonien und Teemischungen vertreibt, und ihrer Kommunikation und Interaktion mit dem Nutzer durch die markeneigene App, welche die Personalisierung und die Ausführung der Teezeremonien ermöglicht.

Mit Tee, der neben vielfältiger Aromen auch Transporteur wirksamer Inhaltsstoffe ist, wurden die Teekulturen und die Teezeremonien aus Asien und in den westlichen Ländern begründet. Aus den vier großen Teezeremonien aus China, Japan, England und Ostfriesland entsteht die Basis der Personalisierung der Teezeremonien. Ihre wiederholte Anwendung als regelmäßiges Ritual erzeugt mehrere positive Effekte auf die menschliche Psyche und die Kreativität, wodurch dies sich als Verbesserung des Verhaltens und der Verfassung eines Menschen herausstellt. 

Die konzipierte App der Marke bietet dem Nutzer die Möglichkeit, auditiv und visuell angeleitet Teezeremonien auszuführen und erinnert den Nutzer an dafür günstige Zeitspannen im (Berufs-)Alltag. Somit wird das Ritual der Teezeremonie in den Alltag des Nutzers implementiert.

Urban Jungle — Entwicklung und Branding eines Pflanzenlabels

Anika Böhringer, Bachelorthesis im Wintersemester 2018/2019

Schaut man sich aufmerksam um, so findet man Sie in beinahe jedem Haushalt, vereinzelt in Regalen oder in vielfältigen Arrangements auf der Fensterbank: Zimmerpflanzen. Nicht nur in Privathaushalten, auch in Restaurants, Bars und Modegeschäften wird es seit einiger Zeit immer grüner. Dem Thema Urban Jungle begegnet man seit einiger Zeit immer häufiger: auf Blogs, in Zeitschriften oder bei Instagram. Im eigentlichen Sinne beschreibt Urban Jungle einen nun nicht mehr ganz so neuen Wohntrend. Doch was genau steckt hinter diesem Trend und viel wichtiger: ist es denn wirklich nur ein Trend oder folgen wir mit der Begrünung unserer Wohnräume einem tiefgehendes Bedürfnis, versuchen wir vielleicht sogar einen Mangel auszugleichen? Möglicherweise beschreibt der Gedanke welcher hinter dem Urban Jungle Trend steckt vielmehr den städtischen Wunsch sich zurück zur Natur zu besinnen.

Fotos: Anika Böhringer

Sammeln. Die Veränderung einer reinen Funktion zur individuellen Auslebung

Daniela Siebrecht, Bachelorthesis im Wintersemester 2018/2019

Die Sammlung begleitet die Menschen in ihrer Entwicklung schon von Beginn an und wird auch in der Zukunft immer eine wichtige Rolle spielen. Ob hierbei die Persönlichkeit einer einzelnen Person ausgelebt, für das Überleben einer Gruppe gesorgt oder eine Sammlung im Namen der Wissenschaft, für die Forschung oder die Nachwelt zusammengetragen wird, ist hierbei nicht relevant.

Durch das Lesen meiner Publikation werden Einblicke in das Thema der Sammlung gegeben, welches ein sehr großes und umfassendes Thema ist. War ans Sammeln denkt hat meist ein direktes Bild von entweder, dem alten Herrn der Briefmarken zusammenträgt, oder dem Jäger und Sammler, welcher Nahrung zusammensuche muss. Doch Sammeln ist so viel mehr, und in diesem Sachbuch kann man sich einen Überblick darüber verschaffen. Einblicke in einzelne Themenbereiche vermitteln das Thema Stückchenweise und ermöglichen es dem Leser seine eigene Leidenschaft oder die eines Partner besser verstehen zu lernen.

Die Persönlichkeit und Individualität des Sammlers wird zudem durch die verschiedenen Möglichkeiten der Sammlung innerhalb der Publikation unterstützt und gefördert.

Fotos: Daniela Siebrecht

Survival Games - Die neue Form des Gladiatorenkampfes

Georgios Kochliaridis, Bachelorthesis im Wintersemester 2018/2019

Durch den Vergleich zwei unterschiedlicher Themengebiete, dem Gaming (Geschichte, Pro’s und Contra’s, heutigen Stand, E-Sport, Streaming, Zuschauer, Survival Games, Battle-Royale Genre) und dem Gladiatorenkampf (Gladiatoren, Kampf, gesellschaftlichen Stand, Zuschauer) fehlt der Einfluss der Zuschauer.

In der Antike konnten Zuschauer über den Tod oder das Leben des Unterlegenen entscheiden. Im klassischen Sport und E-Sport haben die Zuschauer keinen direkten Einfluss mehr. So entstand das Konzept eines eigenen Survival Games namens „Overseer“, ein Battle-Royale Mobile Game im 2D Top-Down Look. Das Konzept gibt der Rolle des Zuschauers wieder mehr Einfluss. Dadurch sind Zuschauer bei E-Sportturnieren vor Ort oder im Stream keine Außenstehenden mehr. Sie haben die Möglichkeiten auf das Spielgeschehen direkt einzuwirken und somit ein interaktives Medium wie Streaming noch interaktiver zu gestalten.

Fotos: Georgios Kochliaridis

Der Prozess des Erwachsenseins. Konzipierung eines Point-and-Click-Adventures

Julia Senn, Bachelorthesis im Wintersemester 2018/2019

Zum Thema „der Prozess des Erwachsenseins“ findet man in der Literatur unter anderem Definitionen in der Rechtswissenschaft und Soziologie. Hierbei wird der Erwachsene Mensch über seine Entscheidungs- und Handlungsfreiheit und sein Lebensverlauf über Unique Marker definiert. Letztere beschreiben dabei prägende Lebensereignisse, wie beispielsweise der Auszug aus dem Elternhaus. Diese zwei theoretischen Aspekte flossen in die Erarbeitung eines Point-and-Click-Adventures ein. In der Anwendung namens „LUCA“ durchläuft man das Leben des gleichnamigen Hauptcharakters. Die Spieler ändern mit ihren Entscheidungen dabei den Verlauf und damit auch das Ende des Spiels. Dabei sind drei unterschiedliche Erwachsenenszenarien spielbar. Es wurde eine spielbare Demoversion in Twine, einem Tool für Textadventure, erstellt. Diese zeigt den Spielverlauf des Mittwochs im Erwachsenenalter des Hauptcharakters. Die Anwendung soll zum Überdenken des Erwachsenenbegriffs anregen und Toleranz gegenüber Alternativen Lebensentwürfen schaffen.

Fotos: Julia Senn

Traditionelle Spiele, Kommunikative Renaissance vergessener Spielformen

Julian Schreiber, Bachelorthesis im Wintersemester 2018/2019

Wir leben in einer Zeit, in der jährlich viele hundert Spiele allein in Deutschland auf den Markt kommen. Wenn diese Spiele gekauft werden, landen sie oft schon nach wenigen Stunden Nutzung in einer Ecke des Zimmers oder gar in einem hinteren Winkel auf dem Dachboden. Gleichzeitig ist festzustellen, dass immer mehr Parks mit Schachbrettern zum freien Spielen oder anderen solcher sozialen Spieleangebote leer stehen und dem Verfall ¸belassen werden. Dabei stellen sich unweigerlich Fragen, woran es liegen kann, dass immer mehr Spiele auf den Markt kommen, aber gleichzeitig alte, traditionelle Spiele in Vergessenheit geraten. Liegt es an unserer Kultur oder der heutigen Gesellschaft? Oder könnte es sein, dass generell einfach immer weniger gespielt wird? Wie entsteht Freude am Spielen, und wie kann man es schaffen, diese Freude für andere Spiele zu generieren? Denn Spiel muss frei und freiwillig sein, sonst ist es kein Spiel mehr.

Fotos: Julian Schreiber

Die Kraft der Kreativität — Ein Überblick über unsere gestalterisch technischen Möglichkeiten

Kyra Kaden, Bachelorthesis im Wintersemester 2018/2019

Jeder Grafikdesigner gelangt vermutlich früher oder später an den Punkt, an dem er sich fragt, was es bedeutet kreativ zu sein. Deshalb soll meine Arbeit einen Überblick über die Geschichte des Grafikdesigns und unsere technisch gestalterischen Möglichkeiten verschaffen. 

Meine Bachelorarbeit ist in zwei parallel existierende, sich inhaltlich ergänzende Medienkanäle aufgeteilt: Zum Einen in ein Printprodukt und zum Anderen in eine Website. Das Printprodukt umfasst in sich mehrere Teile: In einer Art Mappe aus Karton befinden sich ein Heft, ein Plakat und Stickerbögen, sowie Postkarten in einem Umschlag. Das Heft zeigt ausgewählte, bedeutende Grafikdesigner in zeitlicher Abfolge und eine Auswahl ihrer Arbeiten. Ihre Designphilosophie wird hier beschrieben und ihre Mittel, Werkzeuge und Techniken werden aufgezählt.

Das Plakat setzt ergänzend dazu ihre Hauptaussagen und ihre Designerpersönlichkeiten in Beziehung und verschafft einen Überblick über ihr Verhältnis zueinander. Auf den Stickerbögen befinden sich einzeln ablösbare Elemente aus den Arbeiten der Grafikdesigner. Das kreative Prinzip des in Beziehung Setzens soll somit erfahrbar gemacht werden.

Um noch mehr Möglichkeiten der Kombination selbst auszuprobieren und um weitere Designprinzipien kennen zu lernen, beinhaltet das Printprodukt einen Verweis auf die Website. Diese bietet ein Archiv aus grafischen Möglichkeiten, welche in Form einer Menüleiste angeordnet sind und ausgewählt werden können. Über eine zweite Menüleiste können Grafikdesigner einander gegenüber gestellt werden. Hier können die einzelnen Elemente in einer Art Minigrafikprogramm miteinander kombiniert werden. 

Fotos: Kyra Kaden

Mann im Wandel

Nadja Moßmann, Bachelorthesis im Wintersemester 2018/2019

Diese Arbeit ist ein Versuch, das neue Männerbild in unserer Gesellschaft zu analysieren und darzustellen. Wie hat sich der Mann seit dem letzen Jahrhundert entwickelt und wie wird er sich weiter entfalten? Was verstehen wir heute unter Männlichkeit? Welche Erwartungen haben wir an den modernen Mann und welchen Einfluss hat die Emanzipation der Frau auf die Veränderung des Männerbildes? Die Antworten auf diese Fragen werden im Rahmen dieser Bachelorarbeit erarbeitet. Sie bilden den Grundstein für die Ausgabe eines Magazins, welches sich mit dem Wandel des Männerbildes in verschiedenen Lebensbereichen wie Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Partnerschaft und Familie, Sexualität und Mode befasst 

Fotos: Nadja Moßmann

Die Stadt im Wandel Gentrifizierung als Ausdruck sozialer und räumlicher Strukturen

Naomi Edokpolo, Bachelorthesis im Wintersemester 2018/2019


Common Ground ist ein interaktives Raumkonzept, welches der steigenden Homogenisierung der Stadtviertel in Großstädten als Folge der Gentrifizierung entgegenwirken soll. Als Schnittstelle zwischen den Bewohnern untereinander, sowie zwischen den Bewohnern und der Stadt an sich, nimmt das Projekt die die Rolle des Vermittlers in den angespannten Stadtprozessen ein. Es handelt sich um einen Prototypen mit passendem Erscheinungsbild, das auf einem Steckkartensystem beruht. Dieser Prototyp kann als Modul durch Städte geordert werden und somit flexibel durch deutsche Großstädte wandern. Der Raum wird in drei Phasen durchgangen, die sich Informations-, Selbstfindungs- und Interaktionsphase aufgliedern. Ziel von Common Ground ist es eine Plattform zu bieten, die Personen unabhängig von Alter und Sozialstatus zusammenzubringt und in Diskurs treten lässt.

Fotos: Naomi Edokpolo

Das Gefühl, nicht zu fühlen. Ein Magazin für junge Frauen mit Depressionen

Emma Benz, Bachelorthesis im Sommersemester 2018

Fotos: Emma Benz

Entscheidungen. Eine visuelle Auseinandersetzung

Amalia Blum, Bachelorthesis im Sommersemester 2018

Fotos: Amalia Blum

Blick auf Israel – Eine gestalterische Auseinandersetzung mit dem Land

Katharina Bolz, Bachelorthesis im Sommersemester 2018

Fotos: Katharina Bolz

Imagine having no imagination — eine gestalterische Auseinandersetzung mit Aphantasie

Melissa Gutekunst, Bachelorthesis im Sommersemester 2018

Fotos: Melissa Gutekunst

Whatever happened to my Rock’n’Roll (Punk Song – Eine visuelle Interpretation

Vuk Kokot, Bachelorthesis im Sommersemester 2018

Fotos: Vuk Kokot

Leerstand – Wiederbelebung ungenutzter Stadträume am Beispiel von Stuttgart

Vivien Staff, Bachelorthesis im Sommersemester 2018

Fotos: Vivien Staff

Fermentation – Eine visuelle Auseinandersetzung mit Reifeprozessen

Hannes Wiest, Bachelorthesis im Sommersemester 2018

Fotos: Hannes Wiest

Sozialökologie; Wer sind wir und wo? Eine visuelle Auseinandersetzung

Anna Kusnier, Bachelorthesis im Wintersemester 2017/2018

Fotos: Anna Kusnier

Vom Schwinden einer Ausdrucksform – die Handschrift

Isabell Henninger, Bachelorthesis im Wintersemester 2017/2018

Fotos: Isabell Henninger

Multilinguale Typografie—Relevanz neuer Schriftsysteme durch steigende Interkulturalisierung

Jonathan Schreiber, Bachelorthesis im Wintersemester 2017/2018

Fotos: Jonathan Schreiber

Transgender – eine visuelle Auseinandersetzung zur frühzeitigen Aufklärung von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt

Karin Mahler, Bachelorthesis im Wintersemester 2017/2018

Fotos: Karin Mahler

Stummer Frühling – Ein Konzept zur Sensibilisierung für die sinkende Zahl an Vögeln in Deutschland

Laura Sauer, Bachelorthesis im Wintersemester 2017/2018

Fotos: Laura Sauer

Cyberpunk als visionäre Kraft

Michael Clasen, Bachelorthesis im Wintersemester 2017/2018

Fotos: Christian Metzler, Michael Clasen

Das automatische Orchester — eine Inszenierung im Raum

Michel Lörz, Bachelorthesis im Wintersemester 2017/2018

Fotos: Michel Lörz

Tarot - Eine visuelle Interpretation im Spiegel der Zeit

Patrick Letsch, Bachelorthesis im Wintersemester 2017/2018

Fotos: Patrick Letsch

Der geschmückte Körper – Tätowierungen und Körperbemalungen als Erweiterung des Körpers

Tatsiana Trybunalava, Bachelorthesis im Wintersemester 2017/2018

Fotos: Tatsiana Trybunalava

Werbung im künstlerischen Kontext. Eine visuelle Auseinandersetzung.

Nadine Jantke, Bachelorthesis im Sommersemester 2017

Eine Publikation, die Werbung durch die Brille der Kunst betrachten lässt, sie transparent macht und eine Hommage an wunderbare Werbung darstellt. Inhalt des Buches ist es, schlichtweg die Trennunschärfe von Werbung und Kunst auszuhalten und Denkanstöße für ein Medium zu geben, was allgegenwärtig ist, wie das CO2 was wir einatmen, und bis in unsere Privatsphäre vordringt.

Fotos: Nadine Jantke

Third places – Services für eine mobile Gesellschaft

Jasmin Höger, Bachelorthesis im Sommersemester 2017

„Life without community has produced, for many, a life style consisting mainly of a home-to-work-and-back-again shuttle. Social well-being and psychological health depend upon community.”
»dreiraum – dazwischen liegen welten« ist eine App, die Menschen an urbanen Third Places im Alltag zusammenbringt und mithilfe eines urbanen Ökosystems einige Stressfaktoren von kreativen Millennials lindern soll. Diese Arbeit soll dazu beitragen, dass das Springen von einem Zeitpunkt und Ort zum Nächsten nicht immer erstrebenswert ist. Das Dazwischen bietet so viele Möglichkeiten, die mobile Lebensweise zum Erlebnis werden zu lassen. Durch individuell zugeschnittene Vorschläge wird die komplexe Wahl der Third Place Erlebnisse vereinfacht und die Natur zurück in den Großstadtalltag integriert.

Fotos: Jasmin Höger

PROJECTOPIA

Jan Hubl, Bachelorthesis im Sommersemester 2017

Fotos: Jan Hubl

Patent auf Leben – eine visuelle Auseinandersetzung

Christoph Keck, Bachelorthesis im Sommersemester 2017

Die Patentierung von Saatgut führt zu einem nie dagewesenen Verlust an Nutzpflanzenvielfalt, landwirtschaftlicher Tradition und einem verstärkten Agrarmonopolismus. Über Jahrtausende ist weltweit eine unüberschaubare Vielfalt an Pflanzen entstanden welche durch die hochkonzentrierte Industrie in den letzten 150 Jahren wesentlich dezimiert wurde. Mein Magazin "Pferdefuss & Mistgabel" befasst sich mit den Auswirkungen dieser Praxis, informiert, persifliert und stellt notwendige Fragen. Es geht um etwas was uns alle betrifft, die Entscheidungen die auf den Ackern und in den Laboren getroffen werden, beinflussen das was auf unseren Tellern landet. 

Fotos: Christoph Keck

Provisorium

Johannes Mall, Bachelorthesis im Sommersemester 2017

Fotos: Johannes Mall

Nonverbale Kommunikation – eine visuelle Auseinandersetzung

Dilay Soydan, Bachelorthesis im Sommersemester 2017

Diese Buchkassette beinhaltet fünf nonverbale Bilderbücher, mit je fünf Postkarten und Sticker. Jedes Buch thematisiert eine Alltagssituation der Geschwister Maya und Nils, worin Gefühle wie Wut, Traurigkeit, Angst, Überraschung und Freunde behandelt werden. Mithilfe dieser Bücher soll zusätzlich die emotionale Kompetenz der Kinder im Alter von zwei bis fünf Jahren gefördert werden. In diesem Alter lernen die Kinder den ersten Umgang mit ihren Gefühlen. Das besondere an den Büchern ist, dass sie ohne Text sind und aus liebevoll gezeichneten Illustrationen bestehen. Hierdurch übernimmt das Kind die Rolle des Erzählers, da es die Geschichte selbst erzählt, was zusätzlich die sprachliche Kompetenz und Fantasy fördert.

Fotos: Dilay Soydan

Erscheinungsbild und Kommunikation für einen Berufsverband der Kreativwirtschaft in der Region Pforzheim

Timur Yelkenkayalar, Bachelorthesis im Sommersemester 2017

Fotos: Timur Yelkenkayalar

Eine visuelle Auseinandersetzung mit der Informationsflut der heutigen Zeit

Larissa Winkler, Bachelorthesis im Sommersemester 2017

Diese Arbeit ist eine Selbstreflexion und persönliche Auseinandersetzung eines Themas, welches gerade hoch aktuell und so gut wie jedem bekannt ist.
Wir leben in einer schnelllebigen, von Medien geprägten, vernetzten Welt. Der Zustand pausenloser Erreichbarkeit und die Möglichkeit nur einen Klick von Millionen anderer Leute, sowie endlosen Informationen entfernt zu sein, schlich sich im Laufe der letzten Jahre in unseren Alltag ein. Wir haben unendlich viel Input, der jederzeit zu Verfügung steht und uns ständig auf dem neuesten Stand hält. Immer wieder werden wir durch eintreffende Informationen aus unseren eigentlichen Tätigkeiten gerissen. Diese Beobachtung veranlasste mich dazu, mich mit der Thematik der permanenten Unterbrechung, geschuldet durch die immer weiter wachsende Informationsfülle, auseinander zu setzen.

Fotos: Larissa Winkler

Die Präsentation politischer Macht. Eine Auseinandersetzung mit der Inszenierung von Machtpositionen und Führerfiguren.

Michael Brenner, Bachelorthesis im Wintersemester 2016/2017

Fotos: Michael Brenner

Eine Publikation zur Veröffentlichung von Inhalten aus Bachelorarbeiten

Iris Ebert, Bachelorthesis im Wintersemester 2016/2017

Fotos: Iris Ebert

Alltäglicher Umgang mit Demenzerkrankten – eine visuelle Auseinandersetzung

Anna Eickhoff, Bachelorthesis im Wintersemester 2016/2017

Fotos: Anna Eickhoff

MYTHOLOGIE JAPANS

Lisa Ganz, Bachelorthesis im Wintersemester 2016/2017

Fotos: Lisa Ganz

Zufriedenheit ist Einstellungssache – eine visuelle Auseinandersetzung

Aylin Jüngling, Bachelorthesis Im Wintersemester 2016/2017

Fotos: Aylin Jüngling

Kinder mit starkem Schmerzempfinden – Eine visuelle Auseinandersetzung

Christina Kurz, Bachelorthesis im Wintersemester 2016/2017

Fotos: Christina Kurz

Visuelle Medien zum Thema Immunsystem stärken

Alexa Limpert, Bachelorthesis im Wintersemester 2016/2017

Fotos: Alexa Limpert

Konsumismus – eine religiöse Fiktion.

Ronja Lindinger, Bachelorthesis im Wintersemester 2016/2017

Fotos: Ronja Lindinger

Gutes Benehmen – eine visuelle Auseinandersetzung

Stephanie Lindner, Bachelorthesis im Wintersemester 2016/2017

Fotos: Stephanie Lindner

Essen – eine Visualisierung

Luana Florentine Maréchal, Bachelorthesis im Wintersemester 2016/2017

Fotos: Luana Florentine Maréchal

Pädophilie – Eine visuelle Auseinandersetzung

Sabrina Riter, Bachelorthesis im Wintersemester 2016/2017

Fotos: Sabrina Ritter

Ein besonderer Geburtstagsgast für Frieda – Wie gehen wir mit Plastik um?

Johanna Elfert, Bachelorthesis im Sommersemester 2016

Frieda lebt mit ihrer Familie am Meer. Ihr sechster Geburtstag wird ein ganz besonderer, denn sie trifft auf Mare, die Möwe. Doch als Frieda und ihr Freund sehen, dass Mare Bauchweh hat, beschließen sie, der Sache auf den Grund zu gehen. Mare Möwe hat ihre Nahrung mit weggeworfenem Plastikmüll vewechselt. Die beiden schmieden große Pläne, wie sie dem Plastikmüll entgegensetzen können und werden dabei zu wahren Plastiksammelkönigen.

Über die Möwe wird den Kindern auf neutraler und sensible Weise die Plastikproblematik nahegebracht. Das ganze Buch baut auf Mitgefühl auf, denn Inhalte, die wir mit Emotionen verknüpfen, lernen wir besser.

Durch eine beiliegende interaktive Karte werden die Kinder aktiv mit ins Geschehen einbezogen und haben die Möglichkeit, selbst Ideen zu entwickeln und kreativ zu werden.

Mit diesem Buch greife ich ein hochaktuelles Thema auf, den Plastikmüll, den wir Menschen tagtäglich konsumieren. Jährlich werden in Deutschland 11,5 Millionen Tonnen Plastik konsumiert, davon aber fünf Millionen Tonnen wieder weggeschmissen.

Mit diesem Kinderbuch möchte ich Ideen wachsen lassen, Kreativität wecken, einladen um darin zu verweilen, Mut machen, mit kleinen Aktionen die Welt ein wenig plastikfreier zu machen. Wir können alle kleine oder große Plastiksparer werden, um unsere Erde zu bewahren.

Fotos: Johanna Elfert

Wissensmedium für Kinder zum Thema Japan

Sibel Gümüs, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/16 

Fotos: Sibel Gümüs

Magazin über Nachhaltigkeit im Wintersport

Lisa Günther, Bachelorthesis im Sommersemester 2016

Fotos: Lisa Günther

Lesekultur. Kommunikationsstrategien für öffentliche Bibliotheken

Caroline Kleeberger, Bachelorthesis im Sommersemester 2016

Fotos: Caroline Kleeberger

Phänomene der Quantenmechanik. Dauerausstellung für das Deutsche Technikmuseum in Berlin

Sergej Kohlmann, Bachelorthesis im Sommersemester 2016

Fotos: Sergej Kohlmann

Videothek – Eine nostalgische Erinnerung

Thomas Martin, Bachelorthesis im Sommersemester 2016

Die Zahl der Videotheken hat in den letzten Jahren drastisch abgenommen. Das Internet hält durch Streamingangebote wie Netflix den Kunden vollends vom Gang in die Videothek ab. Viele Videotheken müssen auf­grund ausbleibender Kundschaft schließen. Diese Publikation soll den Charme und die Faszi­nation dieses Ortes einfangen und die damit verbundenen Erinnerungen weiterleben lassen.

Fotos: Thomas Martin

Auseinandersetzung mit der Sauberkeit des öffentlichen Raumes in Bezug auf Hundehalter

Judith Nahoczky, Bachelorthesis im Sommersemester 2016

Die 3-Phasen-Kampagne „Scheiss nicht drauf“ gegen Hundekot fordert von Hundehaltern den Kot ihrer Tiere zu entfernen und korrekt zu entsorgen. Mit Humor wird an das Pflichtbewusstsein der Hundebesitzer plädiert und an ihre Verantwortung erinnert. 

Das Konzept von „Scheiss nicht drauf“ beruht auf mehrfacher Anwendbarkeit, denn Kampagnen gegen Hundekot zeigen nur Wirkung bei regelmäßiger Wiederholung. Mit den auffälligen Werbeaktionen macht die Kampagne zudem direkt am Hundehaufen auf das Verschmutzungsproblem aufmerksam, und zeigt die Lösung durch den Kotbeutel auf.

Fotos: Judith Nahoczky

Eine Auseinandersetzung mit Skateboarding als olympische Disziplin

Patrick Nitsche, Bachelorthesis im Sommersemester 2016

Das Organisationskomitee in Tokio veröffentlichte 2015 eine Vorschlagsliste mit fünf potenziell neuen Sportarten für die olympischen Spiele 2020 in Japan. Skateboarding ist Teil dieser Liste und könnte somit 2020 olympisch werden. Während die amtierenden Organisationen optimistisch gegenüber dieser Entscheidung stehen, macht sich eine interne Aufspaltung der Skateboardszene bemerkbar. Resultierend aus dieser Unstimmigkeit entstand eine Debatte die, die Kompatibilität der Skateboardkultur mit dem olympischen Programm in der Kritik sieht.

Fotos: Patrick Nitsche

Eine Aufklärung über den weiblichen Körper

Michélle-Yvette Pulver, Bachelorthesis im Sommersemester 2016

Die konzipierte Zeitschrift Hysteria versucht,  durch Frauenzeitschriften mit zweifelhaften Inhalten, verunsicherten Frauen, ein neues Selbstbewusstsein zu geben, bzw. sie zu stärken und überholten Frauenbildern zu widersprechen. Dazu gehört das Interesse am eigenen Körper und das Ablehnen einer seit Jahrhunderten von der Kultur geprägten Vorstellung der weiblichen Sexualität.

Die Zeitschrift konzentriert sich auf Frauen, die gerne mehr über ihren Körper wissen möchten als „Ich blute ein Mal im Monat und wenn ich nicht verhüte, werde ich schwanger.“ Die moderne aufgeklärte Frau, die doch nicht so ganz aufgeklärt wurde, aufgrund von Scham, Überflutung an Missinformationen oder einfach nur Desinteresse.  Auch Männer die sich für den weiblichen Körper interessieren sind als Leser Herzlich willkommen!    

Fotos: Michélle-Yvette Pulver

Aus Leidenschaft – Eine visuelle Auseinandersetzung mit Contemporary Dance

Miriam Szijarto, Bachelorthesis im Sommersemester 2016

FREMO ist ein fiktives, jedoch realistisch vorstellbare Festival für Contemporary Dance, geplant während der Bundesgartenschau 2019 in Heilbronn. Contemporary Dance ist ein relativ unbekannter und junger Tanzstil, weshalb sich viele nicht trauen diesen Tanz auszuprobieren oder schlicht und einfach nicht viel Geld für Workshops ausgeben möchten. Ziel ist es aufzuklären und motivieren den Tanz kennenzulernen. Zudem bietet das Festival umsonst kleine Workshops an und ein breites Rahmenprogramm, bestehend aus Open-Air Filmen und verschiedenen Shows von Tänzern. Meine Zielgruppe spezialisiert sich primär auf den Tanzlaien.

Fotos: Miriam Szijarto

Eine Kommunikationsstrategie für einen Wochenmarkt

Alisia Sina Wagner, Bachelorthesis im Sommersemester 2016

Aufgrund, dass Wochenmärkte wenig in den Medien präsent sind und der Einkauf unter freiem Himmel nicht kommuniziert wird, erhält der Wochenmarkt keine Aufmerksamkeit und die Besucher bleiben aus.

Aus diesem Grund widmet sich meine Bachelorarbeit dieser Problematik und ich entwickelte eine Dachorganisation für Wochenmärkte. Diese sorgt dafür dass die Wochenmärkte, welche schon seit Jahrhunderten bestehen, wieder florieren und an Aufmerksamkeit gewinnen. 

Aus dieser Marktlücke und diesem Notstand heraus gestaltete ich ein Kommunikationskonzept, welches für jeden Wochenmarkt umsetzbar ist, sich anpasst und den Erhalt der Wochenmärkte sichert.

Fotos: Alisia Sina Wagner

Ein Erscheinungsbild für eine Konditorei im ländlichen Raum mit veganem und glutenfreiem Sortiment

Viktoria Bil, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/16

Stückle ist eine Marke, die mit Ästhetik und Genuss überzeugen will. Das Geschmackserlebnis steht im Vordergrund. Die Tortenspitze als Gestaltungselement wird zum Symbol für Konditorei, Tradition und das Pflanzliche. Der Unternehmensname stellt den regionalen Bezug her.

Fotos: Viktoria Bil

Die Zukunft und das digitale Bild

Robert Burtzik, Bachelorthesis im Wintersemster 2015/2016

Meine gestalterische Arbeit zur Zukunft des digitalen Bildes, entwickelte ich aus der ausgiebigen Recherche von philosophischen Postionen aus den letzen Jahren und Jahrzehnten. Dabei spielte für die Formfindung der Philosoph Vilém Flusser und dessen Werk »Ins Universum der technischen Bilder« eine entscheidende Rolle. Für mich stellte sich heraus, dass wenn ich eine Prognose für die Zukunft und die Zukunft des digitalen Bildes machen möchte, ich mich zuerst mit der Vergangenheit und der Gegenwart des Mediums Fotografie beschäftigen muss. 

Mit meiner Arbeit möchte ich auf die Schnittstelle zwischen analogem und digitalem hinweisen. Meine These ist, dass in Zukunft das Analoge und Digitale sich mehr und mehr ineinander mischen. Unser analoges Umfeld beginnt sich bereits immer mehr mit dem digitalen Kosmos zu verbinden und schafft aus diesem Zustand heraus eine neue Realitätsebene. 

Werden wir bei stetig steigender Informationsdichte noch zwischen analogen und digitalem Kosmos unterscheiden können?

Fotos: Robert Burtzik

Legasthenie – eine gestalterische Auseinandersetzung zu Informationsaufbereitung

Lisa Collmer, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/16 

Legasthene Menschen leiden unter einer Teil-Leistungsstörung verursacht durch eine genetische Disposition, welche es ihnen erschwert, Lesen und Schreiben zu Lernen. Diese vage Beschreibung enthält die allgemein definierten Ausgangspunkte einer Legasthenie, da Legasthenie nur der Überbegriff für eine individuelle Ursachen-Symptom-Konstellation ist. Ansonsten sind viele unterschiedlichen Theorien über Legasthenie teilweise widersprüchlich oder nicht allgemeingültig. Auch finden sich darunter viele veraltete Ansichten, die sich jedoch bis heute hartnäckig als Vorurteile im Bild über Legasthenie gehalten haben.

Die Arbeit setzt sich mit der Aufklärung über die Legasthenie auseinander. Um einen übergreifenden Nutzen für alle Legastheniker zu erzielen, sollen frühestmöglich Vorurteile und falsche Ansichten aus dem Weg geräumt werden. Dabei sind die primären Zielgruppen nicht – wie bei den meist schon vorhandenen aufklärerischen Werken – Eltern und Lehrer, sondern Mitschüler oder Hort-Gruppen eines legasthenen Grundschul-Kindes. So soll ihm eine bessere Eingliederung in sein soziales Umfeld ermöglicht und Folgesymptomen wie soziale Ausgrenzung, Depressionen oder Selbstzweifel entgegengewirkt werden. 

Aus diesen Rahmen-Kriterien entstand die Idee zu einem Legasthenie-Kit, das mithilfe verschiedener Bestandteile auf unterschiedliche Parameter der Aufklärung eingeht. Diese sind neben der Aufklärung: Empathie, Selbstreflexion, Gemeinschaft und Hilfestellungen. Das Legasthenie-Kit ermöglicht so eine umfassende Auseinandersetzung mit der Thematik Legasthenie. Das Kit kommt in einer 31cm x 22,5cm x 16 cm hohen Box, die Sach- und Rätselhefte für 30 Kinder enthält, einer illustrierten Kindergeschichte über die Legasthenie-Ziege mit integrierten Spiele-Anleitungen, 5 Spielen und einem Lehrer- und Eltern-Ratgeber.

Fotos: Lisa Collmer

Eine Auseinandersetzung mit Kampfsport

Tamara Engel, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/2016

Entwicklung eines Konzepts, sowie die visuelle Umsetzung für einen virtuellen Coach, in Form von einer App.

Ziel:
Die Trainingsapp soll, mittels spezifischen Trainingseinheiten, mentalen Übungen und individuellem Ernährungsplan zusätzlich zum bestehenden Training, den Kämpfer auf dem Weg in den Ring unterstützen.

Der Nutzer hat die Möglichkeit aus mehreren Kampfsportarten zu wählen. Je nach Sportart passt sich der spätere Trainingsplan individuell an. Im Kampfsport ist es wichtig die fünf Beanspruchungsformen zu beherrschen. Zu ihnen zählen: Flexibilität, Schnelligkeit, Kraft, Ausdauer und Koordination. Dank den neuesten Trackingsystemen kann die körperliche Fitness präzise im Test ermittelt werden. 

Im nächsten Schritt wird der individuelle Trainingsplan aufgestellt. Die App begleitet den Kämpfer nun bis zum Ziel, in folgenden Punkten:

- Techniktraining
- mentale Stärke
- Ernährung

Ideen entwickeln und erleben – Kreativität als Prozess

Céline Fresneau, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/2016

Das Denkwerkzeug UNENDLICHHOCHX unterstützt die kollektive Ideenfindung und schafft dabei Freiheit für neue Ideen. Das Denkwerkzeug beinhaltet sechs verschiedene Anwendungen die auf bereits bestehenden Kreativitätstechniken aufbauen und diese neu kombinieren. Die Techniken verhelfen den Nutzern zu einer Veränderung des Blickwinkels auf ihre individuelle Herausforderung. Eine produktive Form des Zusammenarbeitens wird ermöglicht und die Vielfalt der Ideen sowie die gemeinschaftliche Kreativität wird gesteigert.

Fotos: Céline Fresneau

Visuelle Kommunikation trifft Modedesign

Marvin Frohn, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/2016

Ich bin wütend. Das Projekt pissed ist Ausdruck meiner eigenen Wut, soll aber auch Anderen die Möglichkeit geben ihre Wut und Kritik auszudrücken. Gesellschaftskritische Motive werden über eine Website zum freien Download angeboten und können so zum Beispiel auf Kleidung gedruckt und in der Welt verbreitet werden.

Fotos: Marvin Frohn

Narben – Menschen und Spuren

Daniel Fuchs, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/2016

Fotos: Daniel Fuchs

Die Stetigkeit des täglichen Wandels einer Stadt, dargestellt anhand der Stadt Pforzheim

Nadine Geiger, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/2016

Fotos: Nadine Geiger

Temporäres Nutzungskonzept für leerstehende Räume

Viviane Harder, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/16

Das Handbuch für Zwischennutzungen in leerstehenden Räumen begleitet den Arbeitsprozess einer Zwischennutzung von Anfang bis Ende. Es dient als praktische Hilfe und als Inspirationspotenzial.

Ungenutzter Raum gleicht ungenutztem Potenzial. Leerstand ist kein neues Phänomen, jedoch nimmt er in der heutigen Wirtschaft stetig zu. Zwischennutzungen in leerstehenden Räumen sind ein Weg, Vandalismus vorzubeugen, die Bausubstanz zu erhalten, Stadtquartiere zu beleben und deren Image zu verbessern, außerdem tragen sie zum kulturellen Leben bei. Die Ursachen für Leerstand sind so vielfältig wie die Möglichkeiten, die sich durch eine Zwischennutzung eröffnen.

Dieses Handbuch ist ein praktischer Ratgeber für Zwischennutzer und solche, die es werden möchten. Es deckt die vier Standbeine einer Zwischennutzung ab. Diese sind Organisation, Grafik, Raum und praktische Hilfestellungen zur Instandhaltung des Raums. Einzelne Module gehen praxisnah auf spezifische Problematiken ein. Das Handbuch regt den Leser an, selbst tätig und zum Gestalter seiner Stadt zu werden.

Mit dieser Arbeit soll denen, die sich für den Betrieb einer Zwischennutzung entscheiden und ihre Ideen in die Stadt einbringen, eine Hilfestellung gegeben aber auch größtmögliche Freiheit in der Ausgestaltung gewährleistet werden. Der Nutzer kann so seine eigene Vision verwirklichen und seiner Individualität Ausdruck verleihen.

Fotos: Viviane Harder

Beyond Kubrick

Kale Hatfield, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/2016

Eine Auseinandersetzung mit dem Symbolischen und Okkulten in Stanley Kubricks Filmen. 

Über alchemistische Symbolik in „2001 – Odysee im Weltraum“ bis zu okkulter Symbolik in „Eyes Wide Shut“ werden die Zeichen beleuchtet, interpretiert und innerhalb einer Ausstellung, welche wie ein Labyrinth aufgebaut ist, inszeniert. 

Fotos: Kale Hatfield

Survival of the Fastest – eine visuelle und inhaltliche Auseinandersetzung

Stefanie Kramer: Bachelorthesis im Wintersemester 2015/2016

Fotos: Stefanie Kramer

Entwicklung eines Erscheinungsbildes und einer öffentlichen Kommunikationsmaßnahme für den Historischen Salzzug

Cara Mielzarek, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/2016

Das Salz wurde von Anfang des 13. bis Mitte des 19. Jahrhunderts auf der Oberen Salzstraße von Hall in Tirol an den Bodensee transportiert. Die Strecke und die damit verbundene Vorwärtsbewegung ist das Leitbild der Oberen Salzstraße und wird somit Grundidee der Gestaltung.

Fotos: Cara Mielzarek

mutatio mutationum – Eine visuelle Interpretation

Natalie Nold, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/2016

Fotos: Natalie Nold

Eine visuelle Auseinandersetzung mit Verpackungsdesign in der Lebensmittelbranche

Maria Pichlmaier, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/2016

Zur farbigen Nährwertkennzeichnung von Lebensmittelverpackungen

Fotos: Maria Pichlmaier

Der Antichrist

Maximilian Pulver, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/2016

Eine Neuauflage Nietzsches Abrechnung mit dem Christentum

Fotos: Maximilan Pulver

Figura Esperanto – Ein internationaler Piktofont

Alexander Schnaible, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/2016

Fotos: Alexander Schnaible

Zola – und die verschwundenen Okapis

Luisa Schulze, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/2016

Eine Neuinterpretation von Peter S. Beagles Bestseller Roman "The last Unicorn", in Form eines Kinderbuches mit der Thematik bedrohter Tiere. Die Geschichte spielt in Afrika und dreht sich um das junge Okapi Zola. Sie begibt sich auf die Suche nach ihren verschwundenen Artgenossen und erlebt fantastische Dinge auf ihrer Reise.

Fotos: Luisa Schulze

Die Macht der genutzten Daten

Stephan Ulrich, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/2016

Unsere digitale Identität wächst mit jeder Interaktion im Internet. Die Profile die dabei entstehen, gewinnen durch die Verknüpfung verschiedener Datenquellen an Genauigkeit und spielen nicht nur für staatliche Institutionen eine Rolle. Dienstleister aller Art interessieren sich zunehmend für unseren digitalen Doppelgänger,  der im Sinne des wirtschaftlichen Profits, Analysen und Bewertungen unterworfen wird. Diese Entwicklung birgt für unsere demokratische Gemeinschaft Gefahren und bedarf einer Reflektion seitens der Zivilgesellschaft. Anhand eines Gruppen-Selfies möchte ich zum einen zeigen, dass es mehr als nur eine Perspektive gibt, aus der sich unsere Daten betrachten lassen. Zum anderen gilt es zu vermitteln, dass die umfassenden, hochtechnologischen Big-Data-Analysen menschlichen Absichten zu Grunde liegen, die auf gesellschaftlicher Ebene diskutiert werden sollten.

Fotos: Stephan Ulrich

Visuelle Identität für das Internationale Gitarrenfestival Pforzheim

Yuchen Xie, Bachelorthesis im Wintersemester 2015/2016

Fotos: Yuchen Xie

Der Mythos des "richtigen Essens" – Orientierung in der gegenwärtigen Esskultur

Jakob Allner, Bachelorthesis im Sommersemester 2015

Fotos: Jakob Allner

Die Einführung der chinesischen Esskultur in Deutschland

Ziyu Chen, Bachelorthesis im Sommersemester 2015

Gestaltungskonzept einer möglichen zukünftigen Weltnation. Wie könnte die visuelle Sprache einer vereinten Weltnation aussehen?

Gabor Farkasch, Bachelorthesis im Sommersemester 2015

Fotos: Gabor Farkasch

Die Fähigkeit des Alleinseins – eine visuelle Auseinandersetzung

Jana Lupus, Bachelorthesis im Sommersemester 2015

Fotos: Jana Lupus

Traum und Wirklichkeit – Die Quellen der Inspiration für schöpferisches Werden

Mirjam Machowski, Bachelorthesis im Sommersemester 2015

Eine gestalterische Auseinandersetzung mit den „Trollen“ in sozialen Medien

Eduard Morlang, Bachelorthesis im Sommersemester 2015

Fotos: Eduard Morlang

VORBILD – Eine visuelle Auseinandersetzung

Maja Moser, Bachelorthesis im Sommersemester 2015

Fotos: Maja Moser

Konzeption eines fiktiven Helden für das 21. Jahrhundert – Eine kreative Auseinandersetzung

Samanda Prokopi, Bachelorthesis im Sommersemester 2015

Fotos: Samanda Prokopi

Konzeption und Gestaltung einer Applikation zum Thema Prokrastination

Alexander Schreiber, Bachelorthesis im Sommersemester 2015

Fotos: Alexander Schreiber

Pack it Up – Backpacking in Südafrika

Ayla Schwarz, Bachelorthesis im Sommersemester 2015

Fotos: Ayla Schwarz

Redesign des National Geographic Deutschland Magazins

Julia Weber, Bachelorthesis im Sommersemester 2015

Fotos: Julia Weber

„Mein Deutschland”: Sprache ist Integration – Deutsch für analphabetische Flüchtlinge

Amelie Kim Weinert, Bachelorthesis im Sommersemester 2015

Den ersten Kontakt zwischen Flüchtlingen und Ehrenamtlichen zu vereinfachen und eine schnelle Hilfe zum Erlernen der deutschen Sprache anzubieten – diesen Wunsch hatte Amelie Kim Weinert. „Mein Deutschland” ist ein Ordner, der mit Bildern, Stickern und Grafiken eine schnelle Kommunikation zwischen Flüchtlingen und Helfern ermöglicht. Die Designerin aus Mühlacker arbeitet ehrenamtlich in der Flüchtlingsbetreuung und konzipierte auf Grund ihrer Erfahrungen diese Orientierungshilfe, die am Dienstag, 9. Februar 2016, im Langenscheidt-Verlag erschien.

„Menschen verständigen sich zuerst über visuelle Elemente und ohne lange Texte” ist Amelie Weinert überzeugt. Viele ehrenamtliche Helfer begegnen Menschen, mit denen sie keine gemeinsame Sprache verbindet und denen zum Teil auch das Lesen und Schreiben fremd ist. Der von Amelie Kim Weinert entwickelte Ordner „Mein Deutschland” hilft, einander besser zu verstehen. Anders als bei herkömmlichen Lehrmitteln ist der Zugang spielerisch und leicht, ohne Lehrer- und Schülerhierarchie.

Damit das Lernen auch Spaß macht, verzichtet die Grafikerin aufgrund ihrer persönlichen Erfahrungen bewusst auf umfangreiche Sätze, sondern setzt auf eine klare Bildsprache. Das Konzept ist für ein Tandem aus erwachsenem Flüchtling und ehrenamtlichem Helfer ohne didaktische Vorkenntnisse ausgerichtet. Mit Arbeitsblättern, Gestaltungsvorlagen, Fotos, Zeichnungen, Stickern und Piktogrammen unterstützt „Mein Deutschland” auch bei der Vorbereitung auf Alphabetisierungs- und Integrationskurse, bringt die deutsche Sprache und Kultur näher, erleichtert den Einstieg in die Welt der Schrift, Zeichen und Zahlen und schult die Feinmotorik und Schreibfertigkeit.

Knapp 60 Millionen Menschen befinden sich aktuell auf der Flucht – viele suchen in Deutschland Zuflucht. Die großen Zahlen stellen Land, Gemeinden und Helfer vor Herausforderungen. Diese Menschen suchen nicht nur nach einem neuen Ort zum Leben, sondern Integration, Anschluss und eine Zukunft. Die traumatisierten Flüchtlinge sprechen vielfach kein Englisch oder Deutsch, zum Teil ist ihnen auch das Schreiben oder Lesen fremd. Die Designerin arbeitet mit vielen Methoden, die aus einem anderen Umfeld bekannt sind. Sie sammelte diese Lern- und Arbeitsideen, arbeitete sie detailliert für Flüchtlinge um und entwickelte so ein passgenaues System. „Die Arbeitsweise entspricht der Lebenswelt und ist speziell für Erwachsene geeignet”, charakterisiert Amelie Weinert, die für „Mein Deutschland” lange recherchierte. „Der Ordner verkörpert genau das, was Visuelle Kommunikation ausmacht: Menschen verständigen sich über visuelle Elemente und ohne lange Texte. Ich habe bestehende, bekannte Gestaltungen hinterfragt und einen neuen Weg gesucht, der es meiner Zielgruppe ermöglicht, sehr einfach zu verstehen und agieren.” 

Weitere Informationen:

http://www.designpf.com/2015/08/kommunikationshilfe-fur-fluchtlinge/

https://www.facebook.com/AmelieKimWeinert/

https://www.langenscheidt.de/Mein-Deutschland-Ordner-mit-vielfaeltigen-Einlagen-und-extra-Beiheft/978-3-468-49090-3

Fotos: Amelie Kim Weinert