Schmuck: Sonderausstellung „translunacy“ auf der Inhorgenta & Inhorgenta Design Award für Georg Schiller

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„translunacy“ mit 36 Arbeiten von Studierenden

Große Anerkennung für unseren Studiengang Schmuck: Georg Schiller (6. Semester BA in Schmuck) wurde bei der Inhorgenta 2026 mit dem Inhorgenta Design Award als „Newcomer of the Year“ ausgezeichnet.

Der Preis umfasst eine von Schmuckmacher Patrick Muff gestaltete Bronze-Trophäe, einen Ausstellungsplatz auf der Inhorgenta 2027 sowie ein Coaching- und Förderpaket in Höhe von 5.000 Euro, unterstützt vom Sponsorpartner Parcel Broker.

Wir gratulieren Georg herzlich zu diesem Erfolg!
 

Sonderausstellung „translunacy“ auf der Inhorgenta
 

Parallel dazu war der Studiengang Schmuck auf Einladung der Inhorgenta mit der Sonderausstellung „translunacy“ vertreten. Gezeigt wurden 36 Arbeiten, die in den vergangenen zwei Wintersemestern von Studierenden des 3. bis 7. Semesters entstanden sind – darunter auch Positionen aus zwei Abschlussarbeiten.

Glas fasziniert: Es besitzt Körper und scheint sich zugleich optisch zu entmaterialisieren. Es ist funktional transparent und bleibt in der Wahrnehmung dennoch vielschichtig und ambivalent. Im Projekt „translunacy“ nähert der Studiengang Schmuck sich dem Material experimentell – auf einer fundierten technischen Basis und mit Offenheit für das, was im Prozess entsteht. Die ersten Wochen stehen im Zeichen des praktischen Lernens: Verarbeitung, Glasblasen, Fusing und Slumping. Im Dialog mit weiteren Materialien entwickeln sich Arbeiten, die individuelle Prozesse sichtbar machen und zugleich Ausgangspunkt für neue Fragestellungen sind.

Gearbeitet wird sowohl mit dem Glasbrenner als auch im Keramikofen. Die Ausstellung „translunacy“lotet die gesamte Bandbreite dieser Techniken aus. Ein besonderer Dank gilt der Schmuck- und Glaskünstlerin Xihan Zhai, die die Einführung ins Glasblasen sowie die technische Umsetzung engagiert begleitet hat.

Auch räumlich findet sich der Gedanke von „translunacy“ im Ausstellungskonzept wieder: Entlang des Gangs begegneten den Besucher*innen zunächst diffuse Schatten von Schmuck und Personen. Hinter dieser ersten Ebene wurden die Glasarbeiten auf opak-weißem, von unten beleuchtetem Plexiglas sichtbar – ein Spiel mit Transparenz, Wahrnehmung und Verschiebung.

Die Ausstellung ist bis einschließlich 23.2.26 zu besichtigen: Inhorgenta Münschen, Halle B2, Stand 511, 9.30-17.00 Uhr

Mitwirkende:

Florian Anderer, Sinja Böckh, Jacqueline Bordea (AD), Theresia Brandner, Christina Buchner (BA Thesis), Chiara Ceniccola, Kiki Czerner, Pia Ehlich, Zora Gensel, David Gleyzer, Carla Hailer, Sarah Hamouni, Maria Jensen (MADFM), Hanna Jeong, Kristina Jurk, Milla Koch, Isabelle Kossmann, Zoë Leonhard, Leona Lindemann, Greta Marzolf, Lissy Ossig, Melanie Pernkopf, Franziska Reich, Georg Schiller, Ella Schmeding, René Schwarz, Rayka Sobhani (MA Thesis), Ann-Katrin Stetter (AD), Olga Struck (MAJ), Leonie Steinhauer, Luca Zimmermann.