Design PF

Studium Mode

 

Was macht das Mode-Studium in Pforzheim einzigartig? Die Fakultät für Gestaltung mit Vorgängerinstitutionen existiert seit 1877, der Studiengang Mode seit 1949.  Wir bieten ein fachlich spezialisiertes Studium mit langer Tradition, wissenschaftlich fundiertes Arbeiten und die vielfältigen Möglichkeiten des interdisziplinären und künstlerischen Arbeitens eröffnen Studierenden den Zugang in das internationale Mode-Business. Das Studium in kleinen Klassen ermöglicht eine intensive professorale Betreuung in familiär entspannter Atmosphäre und kreativer Umgebung. Dies zeichnet das Pforzheimer Mode Studium aus und macht es so erfolgreich.

 

‚Des Kaisers neue Kleider‘ von Martha Hupfauer, 2020/21, Foto: Felix Konrad

„Unsere Stärke ist eine umfassende Ausbildung. Wir fördern unsere Studierenden darin, ihre ganz eigenen Talente zu entfalten. Kleine Kurse, individuelle Spezialisierungen gepaart mit einer breit angelegten Grundausbildung und einem engmaschigen Netzwerk zu internationalen Modeunternehmen, bereiten unsere Absolvent*innen optimal auf den erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben vor.“

Prof. Johann Stockhammer

Gemeinsame Projekte und Kooperationen mit Universitäten weltweit sind Teil der Ausbildung.
Bei Exkursionen lernen Studierende Design, Kunst, Kultur, Handwerkstechniken, industrielle Marktgegebenheiten und Konsumverhalten anderer Länder kennen und schärfen so das Bewusstsein für eine klare globale Designhaltung. Dies erleichtert und ermöglicht Absolventen den Einstieg in das internationale Berufsleben oder die Aufnahme in renommierte internationale Masterprogramme.

‚Das neue Blau‘ von Jonas Konrad, 2020, Foto: Felix Konrad

Unsere Welt ist vernetzt!
Wir fördern interdisziplinäres Arbeiten zwischen sechs BA Design Studiengängen und innerhalb der gesamten Hochschule; eine wichtige Erfahrung, um später als Gestalter mit einem eigenen Designprofil in Teams erfolgreich arbeiten zu können.

Mode zu entwerfen, bedeutet das Erkennen unterschiedlicher  Bedürfnisse und Ansprüche, aber auch von Träumen. Mode kennt keine nationalen Barrieren. Modedesigner*innen sind die Architekten der menschlichen Hülle. Ihr Name ist das Aushängeschild vieler Unternehmen. Auf diese kreativen und beruflichen Anforderungen stimmten wir die Lehre im Studiengang Mode ab. Sie ist eine Synthese von Kunst-Design-Kreativität, Wissenschaft und Praxis. Ziel der wissenschaftlichen Fächer wie Kunstanalyse, Ästhetik, Semiotik, Modegeschichte und Modeanalyse ist die Intensivierung der Wahrnehmungsmöglichkeiten, das heißt, Zeichen zu lesen, historische Entwicklungen zu erkennen und kulturelles Wissen zu vermitteln. Schwerpunkte der Semester sind Themen wie soziale und kulturelle Einflüsse auf die Mode bzw. Wechselwirkungen, Ästhetik, Kompositions- und Farbtheorie, die in Projektkonzepte und deren praktische Umsetzung mit einfließen. 

Ablauf des Studiums

Die Basis des Studiums bildet eine künstlerische, technische und theoretische Ausbildung, auf der individuelle Projekte visionär entwickelt und vertieft werden. Themen aus den verschiedensten Bereichen der Mode werden analysiert und Konzepte für Kollektionen, Bühnenkostüm und Accessoires entwickelt. Innerhalb des breit gefächerten Unterrichtsangebots steht in den ersten Semestern das Experimentieren mit Formen, Farben, Materialien und Schnitten im Vordergrund.

Regelmäßig werden kleine und große Exkursionen, Gastvorträge und Workshops organisiert, sowie Auslandsaufenthalte für Studium und Praxis gefördert. Unsere Studierenden nehmen an nationalen und internationalen Wettbewerben, Modenschauen und Ausstellungen erfolgreich teil und präsentieren ihre Abschlussarbeiten in einer in allen Details eigenverantwortlich organisierten, öffentlichen Modenschau, die am Ende des Semesters im Rahmen der Werkschau der Fakultät für Gestaltung stattfindet. Nach dem Studium profitieren die Absolvent*innen von zahlreichen Industrie-Kontakten, die in unserem Studiengang seit Jahren gepflegt werden. 

Kooperationspartner

 

Kooperationspartner der vergangenen Semester waren u.a.:

  • Landesmuseum Stuttgart
  • Kunstmuseum Stuttgart
  • Diözesan Museum Rottenburg
  • Kunsthalle Karlsruhe
  • Badische Philharmonie
  • Ethical Fashion Label "3FREUNDE"
  • Hohenstein Institute 
  • Lenzing AG (Österreich) 
  • Haus der Geschichte BW Stuttgart 
  • Galerie Stihl Waiblingen
  • ’zoeppritz since 1828’
  • Institut für Textil- und Verfahrenstechnik Denkendorf
‚PERCEPTION‘ von Sandra Knüpfing, 2017/18

FAQs

 

Wir wünschen uns neugierige Bewerber mit dem Bedürfnis nach Austausch und den Willen, sich weiter zu entwickeln. Offenheit für neue Wege, Ausdauer, Durchsetzungskraft und Freude an der Gestaltung sind uns wichtig. Uns überzeugen Mappen, die nicht nur die handwerklich zeichnerischen Fähigkeiten, sondern auch das Interesse an Mode und die Bereitschaft zu unkonventionellen Lösungen zeigen. 

 

Wir sind eine staatliche Hochschule in Baden-Württemberg; EU-Bürger zahlen keine Studiengebühren, nur eine geringe Verwaltungsgebühr und den Studentenwerksbeitrag. Für anfallende Materialkosten bei Projektarbeiten bekommen Sie Unterstützung: Materialen können über unsere Werkstätten günstig bezogen werden, wir organisieren Materialspenden von Unternehmen und Besuche bei Stofflieferanten.

Es gibt zahlreiche Angebote, um das eigene Studium zu finanzieren. Wir informieren regelmäßig in Vorträgen über mögliche Förderprogramme und Stipendien wie z.B. das Deutschlandstipendium.

Studentisches Leben in Pforzheim ist vergleichsweise günstig: Wohnkosten sind niedrig und das StudiTicket für den öffentlicher Nahverkehr ist kostenfrei.

Ja. Der Studiengang Mode bietet Bewerber*innen, die einen Zulassungsbescheid erhalten haben, an, vor dem Studienbeginn das Vorpraktium als kostenpflichtigen Kurs bei uns an der Hochschule zu absolvieren. Das heißt: Nach einer in Juni bestandenen Aufnahmeprüfung wird der Kurs im September stattfinden und und nach einer im Dezember bestandenen Aufnahmeprüfung wird der Kurs Ende Februar bis Anfang März stattfinden. Dieser dreiwöchige Kurs in unseren Werkstätten ersetzt das dreimonatige Vorpraktikum. Weitere Informationen zum Vorkurs bekommen unsere Bewerber während der Aufnahmeprüfung bzw. von den Wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen.