Design PF

     

‚Fox Fur‘, von Stephanie Hensele

PF Revisited Berlin Stipendium

Im Rahmen des Projekts Manufakturelle Schmuckgestaltung der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin laden die Hochschule Pforzheim und die Firma C. HAFNER seit 2010 zum Stipendiatenprogramm  „PF Revisited Berlin“ ein. Während eines 6-monatigen „Residence-Aufenthalts“ in der Ausstellungseinheit „Manufakturelle Schmuckproduktion im DTMB, können Schmuckgestalter*innen unter professioneller Aufsicht mit manufakturellen Verfahrenstechniken experimentieren und Vorzüge und Reize dieser Produktionstechniken für eine kreative Serienherstellung kennenlernen. Diese Spezialist*innen geben ihr oft geheim gehaltenes handwerkliches, technisches und künstlerisches Können und Wissen als Dozent*innen in Berlin und Pforzheim an die nächste Generation der Schmuckgestalter*innen, sowie der Gold- und Silberschmiede weiter und tragen durch die individuelle und lebendige Vermittlung zur Enträtselung, Bewahrung und Tradierung alter Verfahrenstechniken bei.

Bild: Stepahnie Hensele, „FOX FUR“, 2012
Foto: Janusch Tschech

Instagram: @artis_factum

Blog: stipendiumimmuseum.wordpress.com

PF Revisited Berlin Ausschreibung 2024

Einsendeschluss 20. März 2024

Das Stipendium

Im Rahmen des Projekts Manufakturelle Schmuckgestaltung der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin laden die Hochschule Pforzheim, die Firma C. HAFNER und die Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin seit 2010 zum Stipendiatenprogramm „PF Revisited Berlin“ ein. 

Die Auseinandersetzung mit den traditionellen manufakturellen Techniken hat unendliches Potential, neue Ansätze für seriellen Schmuck und Einzelstücke zu schaffen – es ist erstaunlich, und befriedigend – wie es immer wieder überraschende Gestaltungssprachen ergibt. Jede*r Stipendiat*in geht das anders an – das Stipendium begrüsst diese Vielfalt. 

Wir bieten zudem die Chance der Kombinationsmöglichkeit mit dem 3D Druck in Edelmetall. Was passiert wenn man sich mit traditionellen manufakturellen Techniken und den digitalen Herangehensweisen des 3d Drucks in Edelmetall gleichzeitig auseinandersetzt? Welche neuen Einsichten zur Verarbeitung, Formen- und Oberflächensprache entstehen durch das kollaborative Erproben verschiedener Techniken? Wie ändert sich dadurch unseren Bezug und Interaktion mit Schmuck, Körper und Gesellschaft?  Diese Neugierde und Freude am Experimentieren in zwei unterschiedlichen Kontexten bringt neue Perspektiven auf das Alte sowie das Neue. Wir sind auch interessiert, dieses Potential auszuloten und unterstützen Interessierte mit einem Auffrischungs- und Vorbereitungsworkshop in CAD und 3D Druck mit der Hochschule und C. Hafner, sowie die entsprechende Begleitung während dem Stipendium. 

Die Bewerbungsphase für den Aufenthalt 2024 ist nun eröffnet.

In der Auseinandersetzung mit den klassischen manufakturellen Schmucktechniken oder in Kombination mit den Möglichkeiten des digitalen 3D Drucks in Edelmetall werden Projekte gesucht, welche das gestalterische und technische Potential dieser Techniken ausloten. 

Hast du Freude an den manufakturellen Schmuckverfahrenstechniken (z.B. Hohlprägen, Stanzen, Guillochieren, Sandguss, Emaillieren oder Zinnschleuderguss)?
Interessiert es dich, das Gestaltungspotential des 3D Drucks im Zusammenspiel mit den manufakturellen Schmucktechniken auszureizen und gegenseitig befruchtende Gestaltungsmöglichkeiten zu entdecken?
Brennt dir eine Projektidee unter den Nägeln, mit welcher du diese Techniken und möglichen Zwischenräume ausloten möchtest?

Bist du Absolvent*in des Studiengangs Schmuck (ehemalig Schmuck & Objekte der Alltagskultur) der Hochschule Pforzheim oder hattest eine Design Residence für Schmuck im Emma Pforzheim?

Dann ist dieses Stipendium für dich!

Dich erwartet 4 Monate zwischen Juni und November 2024 unbeschwertes und einzigartiges Arbeiten in der Abteilung Schmuckproduktion im Deutschen Technikmuseum (DTM) in Berlin.

Dir steht zu:

• der Zugang zu allen Maschinen und Techniken mit entsprechender technischer Unterstützung in der Ausstellung Schmuckproduktion
• Zuschuss des Museums für die Unterkunft in Berlin
• 750€/Monat finanzielle Unterstützung plus ein einmaliger Gutschein für Edelmetalle im Wert von 500€, Dank der Scheideanstalt C. HAFNER.
• CAD Update | Einführung in den 3D Druck mit dem Studiengang Schmuck und der Firma C. Hafner vor Stipendienbeginn in Pforzheim, wenn Interesse besteht
• eine online Unterstützung im Arbeiten mit den 3D Druck Technologien von der Schmuckgestalterin und Dozentin Silvia Weidenbach, gesponsert von C. HAFNER
• ein Netzwerk an Partnerschaften zur begleitender Unterstützung des Arbeitens mit dem 3D Druck

Eine Bewerbung ist auch möglich, wenn man das PF Revisited Hochschule Projekt während des Studiums nicht besucht hat.

Die Jury

Die Auswahl der Stipendiat*innen trifft eine hochkarätig besetzte Jury. Als Jurymitglieder konnten dieses Jahr gewonnen werden: 

  • Stefanie Hensle (Schmuckgestalterin und ehemalige Stipendiatin, Karlsruhe) 
  • Gabriele Ganter (Head of Design & Development, Chopard Scheufele, PF)
  • Cornelie Holzach (Leiterin Schmuckmuseum PF)
  • Antonia Frey-Vorhammer (Sian Design, algorithmisches Schmuckdesign, München) 
  • Andrea Grimm (Deutsches Technikmuseum, Berlin)

Deine Bewerbung

Damit du im Bewerbungsprozess berücksichtigt werden kannst, schick bitte eine Mail an Andrea Grimm, Leiterin des Projektes Manufakturelle Schmuckgestaltung an der SDTB (grimm(at)technikmuseum(dot)berlin) mit deinem digitalen Portfolio und einem Motivationsschreiben, inkl. deiner Projektideen. Achte bei den Anhängen bitte darauf, dass sie nicht verschlüsselt und nicht größer als 2,5 MB sind. 

Ansprechpartnerin des Museums in Berlin ist Andrea Grimm: grimm(at)technikmuseum(dot)berlin 
Ansprechpartner in Pforzheim ist Birgitta Hafner, C. Hafner: Birgitta.Hafner(at)c-hafner(dot)de 

Das Stipendium findet vorbehaltlich, dass es keinen Lockdown oder ähnliche staatliche Einschränkungen gibt, statt. Sollte es hier zu Einschränkungen kommen, kann sich die Stipendienzeit verschieben oder verkürzen. Im Museum gelten die aktuell gültigen Länderbestimmungen zum Infektionsschutz von Berlin. 

Save the Date: 21. Februar 2024

Mira Kim, Stipendiatin 2023, erzählt über ihre Arbeit

Mira Kim hat sich während ihrem Stipendium mit Mokumegane, Guillochieren und den 3D Druck in Edelmetall auseinandergesetzt. Sie wird über ihre Arbeiten erzählen und Fragen in Bezug auf ihre Erfahrungen und das Stipendium beantworten. Der Abend verspricht spannend zu sein und ist für alle, welche sich für das Stipendium interessieren, empfehlenswert.

Mittwoch, 21. Februar 2024, 18 Uhr

Link: http://tinyurl.com/h3v3c4yb

Meeting-ID: 251 242 5721
Kenncode: 8xRDKx

         

 

 

Impressionen der PF Revisited Ausstellung in der noon Galerie, Berlin, 2021

Fotos: Prof. Christine Lüdeke