Willkommen!
Die Fakultät für Gestaltung Design PF existiert mit ihren Vorgängerinstitutionen bereits seit 1877 in Pforzheim. Sie ist eine der ältesten, traditionsreichsten und renommiertesten Hochschulen mit der Disziplin Gestaltung im bundesdeutschen Sprachraum. Hier studieren derzeit rund 700 angehende Designerinnen und Designer aus Deutschland und aller Welt.
Die Fakultät für Gestaltung bietet die Bachelorstudiengänge Mode, Industrial Design, Schmuck, Transportation Design, Accessoire Design und Visuelle Kommunikation mit Digital Design. Darüber hinaus gibt es die Masterstudiengänge Transportation Design, Creative Direction, Jewellery und Design & Future Making. Im historischen Gebäude in der Holzgartenstraße 36 stehen erstklassige Werkstätten und Medien-Labore zur Verfügung. Die fakultätseigene Bibliothek zählt rund 47.000 Medien aus dem Bereich Kunst und Design.
Von unseren Studierenden erwarten wir ein hohes Maß an Engagement, Innovationskraft und Leistungsbereitschaft. Im Gegenzug bietet die Fakultät für Gestaltung die besten Voraussetzungen, um künstlerische Begabungen zu entfalten, ein eigenes Designprofil zu entwickeln und dadurch langfristig im Beruf erfolgreich zu sein.
Die hohe Qualität der Ausbildung an der Fakultät wird durch unabhängige Rankings immer wieder bestätigt. Das amerikanische Magazin „Business Week“ zählt DESIGN PF in der Ersterhebung zu den 60 international besten Ausbildungsstätten für Design – neben Universitäten wie Harvard, Stanford und dem MIT. Im Focus-Ranking rangiert die Fakultät in Deutschland auf Platz 2.
Unser Dekanat: Dekan Prof. Johann Stockhammer, Prodekan Prof. Dr. Steffen Reichert, Prodekanin Prof. Sibylle Klose, Prodekan Prof. Sebastian Hackelsperger, Studiendekan Prof. Thomas Gerlach. Foto: Harald Koch
1 Zitat, das mich inspiriert:
„Wir dürfen nie vergessen, dass wir durch unsere Taten, Worte und Gedanken eine Wahl haben.“
– Sogyal Rinpoche
2 Fragen, die mich beschäftigen:
Wie kommen wir aus dem Überfluss der Dinge und der Reizüberflutung zurück zu einem angemessenen, gesunden Maß?
Wie können wir kulturelle Nachhaltigkeit fördern, Kultur- und Naturerbe entwickeln und erhalten und dabei globale, ethische Werte vermitteln?
3 Assoziationen, die ich spontan mit Gestaltung verbinde:
Raum – Zeit – Empathie
Was ich als Designer ins Dekanat mitbringe:
Internationale, langjährige Erfahrung im Bereich Mode und Accessoire, Kenntnis der unterschiedlichen globalen Wünsche, Spontanität, Menschenkenntnis, Pragmatismus und ganz viel Freude an der Arbeit mit Menschen.
Johann Stockhammer ist seit 2008 als Professor für Mode an der Hochschule Pforzheim und seit 2019 Dekan der Fakultät für Gestaltung. Hier gründete er 2011 den Studiengang Accessoire Design, der bis heute im deutschsprachigen Raum einzigartig ist.
Zuvor arbeitete Stockhammer international als Modedesigner: Nach Stationen in der Modeindustrie in Deutschland, England, Italien, Hongkong und Japan gründete er 1993 sein eigenes Label in München. 2000 zog er nach Florenz. Als Creative Director bei Etienne Aigner prägte er dort acht Jahre lang die internationalen Kollektionen und gestaltete die Neupositionierung der Marke. Von 1994–1995 hatte er außerdem die künstlerische Leitung an der Meisterschule für Mode in München inne.
1 Zitat, das mich inspiriert:
„Form follows emotion.“
– aus meiner Zeit bei frogdesign
2 Fragen, die mich beschäftigen:
Wie kommt die Welt aus diesem Dauerchaos und was kann ich tun?
An die Studierenden: Was können wir dafür tun, was könnte unsere Rolle als Kreative sein?
3 Assoziationen, die ich spontan mit Gestaltung verbinde:
Zukunftsmutig, lustvollneuverantwortlich, traumundnutzenjongleur
Was ich als Designer ins Dekanat mitbringe:
Leidenschaftliches vorwärts gestalten
Seine berufliche Laufbahn begann Thomas Gerlach 1983 bei frog design. Zehn Jahre blieb er dort, ab 1989 als Geschäftsführer. In dieser Zeit entstanden wegweisende Projekte für Apple, Sony, Louis Vuitton und Villeroy & Boch, die das Renommee des Studios stärkten. 1993 gründete Gerlach das internationale Multi-Channel-Unternehmen via4 Design und arbeitete langjährig für Unternehmen wie Deutsche Bank, Fissler, GFT, Rosenthal, Samsung, Swarovski, Villeroy & Boch und viele andere.
Der Wechsel in die Lehre folgte 2004 mit einer Professur an der Hochschule Pforzheim, später die Funktion des Studiendekans. Er initiierte zudem den Studiengang Master of Arts in Creative Direction, der Gestalter:innen auf leitende Positionen vorbereitet. Seine Arbeit als Designer wurde vielfach ausgezeichnet.
1 Zitat, das mich inspiriert:
„Neuheit beinhaltet Andersartigkeit.“
2 Fragen, die mich beschäftigen:
Was wird in Zeiten der Transformation benötigt und sollte gestaltet werden?
Welche Gestaltungsräume öffnen sich, wenn das Digitale mit dem Analogen und das Virtuelle mit dem Physischen gezielt kombiniert wird?
3 Assoziationen, die ich spontan mit Gestaltung verbinde:
Sinnhaft. Notwendig. Stimmig.
Was ich als Designer ins Dekanat mitbringe:
Ich möchte dazu beitragen, die Hochschule zukunftsfähig auszurichten. Gemeinsam können wir erkunden, welche Chancen digitale Entwicklungen eröffnen – und wie wir verantwortungsvoll mit ihren Herausforderungen umgehen.
Steffen Reichert promovierte 2019 an der Universität Stuttgart im Bereich digitaler Entwurfs- und Fertigungsprozesse. Zuvor war er dort am Institut für Computational Design and Construction in Forschung und Lehre tätig. Im Anschluss arbeitete er bei Mercedes-Benz, wo er von 2016 bis 2021 als Principal Designer und Creative Technologist im Bereich Advanced Experience Design neue Schnittstellen zwischen Technologie und Gestaltung entwickelte.
Seit 2021 ist Reichert Professor und Studiengangsleiter des Masterprogramms Design and Future Making an der Hochschule Pforzheim. Das Amt des Prodekans für Digitalisierung hat er seit 2024 inne. Lehrtätigkeiten führten ihn zuvor auch an das Massachusetts Institute of Technology und die Harvard University.
1 Zitat, das mich inspiriert:
„Die Fähigkeit, über sich selbst zu lachen, ist der kürzeste Weg zur Freiheit.“
2 Fragen, die mich beschäftigen:
Wie können wir Studierende befähigen, nicht nur Antworten zu finden, sondern bessere Fragen zu entwickeln?
Was passiert, wenn wir Gestaltung nicht als Lösung, sondern als Einladung zum Dialog verstehen?
3 Assoziationen, die ich spontan mit Gestaltung verbinde:
Offenheit – Reibung – Klarheit
Was ich als Designer ins Dekanat mitbringe:
Ich verstehe Gestaltung als Moderation zwischen Perspektiven – genau das versuche ich auch ins Dekanat einzubringen.
Sebastian Hackelsperger ist seit 2011 Professor für Visuelle Kommunikation an der Hochschule Pforzheim. Von 2017 bis 2019 leitete er den Studiengang. Er ist seit 2018 Mitglied im Fakultätsrat und seit 2024 Prodekan für Öffentlichkeitsarbeit.
2010 gründete er das Design-Büro Perger & Berger in München, das unter anderem Konzeption, Corporate Design, Art- und Creative Direction verbindet. Seine Laufbahn begann Hackelsperger als Grafik-Designer bei TBWA (2002) und setzte sie bei der Heye Group (DDB Network), unter anderem als Senior Art-Director, fort. Lehrtätigkeiten an der Hochschule Augsburg, wo er 2008 die Fachklasse Werbung leitete, ergänzten die Praxis. Für seine Arbeiten wurde Hackelsperger vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem German Brand Award in Gold (2023).
1 Frage, die mich beschäftigt:
Wie können wir jungen Talenten bestenfalls assistieren, damit sie mit Mut, Kreativität und Vertrauen zukunftsfreudig gute wie nachhaltige Designlösungen entwickeln können?
2 Zitate, die mich inspirieren:
„Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.“
– Francis Picabia
„Chance favors a prepared mind.“
– Louis Pasteur
Nach ihrem Designstudium in Pforzheim und London zog es Sibylle Klose 1995 nach Paris, wo sie als Head of Design für Thierry Mugler und Kenzo tätig war. Seit 1998 arbeitet sie freiberuflich als Designerin und Consultant für internationale Modehäuser wie Chloé, Givenchy und Christian Lacroix sowie im Bereich Textil- und Interior-Design.
2006 folgte sie dem Ruf an die Hochschule Pforzheim, wo sie den Studiengang Mode neu strukturierte und seit 2009 im Dekanat ist: Zunächst als Studiendekanin, seit 2014 dann als Prodekanin für Internationales. Ihre Lehr- und Jurytätigkeit umfasst Stationen an renommierten Hochschulen in Paris, Shanghai und New York. Zudem ist Klose als Gutachterin für Akkreditierungen und Qualitätssicherung sowie für den DAAD tätig.