Design PF

Studium Accessoire Design

‚Metamorphose‘ von Constanze Kawaletz, 2016, Foto: Aaron Schmetzer

Die Lehre im Studiengang Accessoire Design ist eine Synthese von Kunst, Design, Kreativität, Wissenschaft und Praxis. Schwerpunkte sind Themen wie soziale und kulturelle Einflüsse auf die Accessoires und Mode sowie Ästhetik, Kompositions- und Farbtheorie, die in Projektkonzepte und deren praktische Umsetzung einfließen.

Das Studium umfasst die Gestaltung von Accessoires vom Unikat bis zu seriellen Produkten. Dabei werden alle Bereiche  der Damen- und Herren-Accessories abgedeckt: Schuhe, Taschen und Gepäck, Gürtel und Kleinlederwaren, Brillen, Tücher, Schals, Hüte und dazugehörende Details wie Schließen, Knöpfe und andere schmückende Elemente. Hier wird auf verschiedenen Ebenen gearbeitet, vom Unikat über Designer- und Markenaccessoires bis hin zu Modellen mit funktioneller Ausprägung oder mit digitalen/interaktiven Eigenschaften.

Der Studiengang Accessoire Design arbeitet regelmäßig bei Projekten in Kooperation mit nationalen und internationalen Partnern zusammen.

„Wer immer wieder über sich hinauswachsen möchte und auf der Suche nach neuen Herausforderungen ist, wird hier definitiv fündig. Kaum ein anderer Studiengang bietet so eine grenzenlose Vielfalt. Jedes Accessoire eröffnet eine ganze eigene Welt, die es zu erforschen gilt. Mit der Kombination aus Theorie, bildender Kunst und Handwerk kann man hier seine Ideen verwirklichen und ein Statement setzen.“

Julia Suppanz, Studentin

‚CYBERDYNE AIC - the last invention‘ von Carla Schnell, 2019
‚MESOGLOEA‘ von Svenja Ochmann, 2017, Foto: Kai Mattler

Design PF - Studium

Die Fakultät für Gestaltung der HS Pforzheim ist renommiert für die Integration künstlerischer Ausbildungsfächer wie Malerei, Zeichnung, Skulptur sowie im stehenden und bewegten Bild. Die kulturwissenschaftlichen Fächer wie Designgeschichte, Kunstanalyse, Ästhetik, Semiotik und Kultursoziologie dienen der Intensivierung der Wahrnehmungsmöglichkeiten, das heißt, Zeichen zu lesen, historische Entwicklungen zu erkennen und kulturelles Wissen zu erlangen. Die langjährige Erfahrung zeigt, dass die Studierenden von diesem praktischen und theoretischen Fundus zehren und unverzichtbare Anregungen für den eigenen Werdegang gewinnen. Hinzu kommen interdisziplinäre Projekte, die die Gelegenheit zur Zusammenarbeit mit anderen Designfeldern wie zum Beispiel Schmuck, Mode oder  Industrie Design bieten.

‚Camp - It's good because it's awful‘ von Lisa Zabel, 2019/20, Foto: Anna Fabian

Ablauf des Studiums

In den ersten Semestern stehen das Experimentieren mit Formen, Farben, Materialien, Schnitten und Drapieren im Vordergrund. Themen aus den verschiedensten Bereichen der Accessoires werden analysiert und Konzepte für Kollektionen oder Einzelstücke entwickelt. Danach lernen die Studierenden in Projektarbeiten, in denen alle Stufen der Ausbildung integriert sind, einen eigenen vielseitigen und dennoch unverkennbaren Stil zu entwickeln. Darüber hinaus stärken die Projektarbeiten die Kommunikations- und Entscheidungsfähigkeit sowie das schöpferische Denken. Kenntnisse in Wirtschaft, Management und Marketing im Lehrgebiet Design und Business ergänzen das für alle Designbereiche notwendige Grundlagenwissen. Im 5. Semester ist ein Praxissemester, bevorzugt im Ausland, Pflicht. Exkursionen, Gastvorträge und Workshops werden realisiert sowie Auslandsaufenthalte für Studium und Praxis gefördert.

Die regelmäßige Teilnahme an internationalen Wettbewerben ist ein wichtiger Teil der Ausbildung. Darüber hinaus nehmen  die Studierenden an diversen Modenschauen und Ausstellungen teil und präsentieren ihre Abschlussarbeiten pro Semester in einer in allen Details eigenverantwortlich organisierten, öffentlichen Werkschau in Pforzheim.

‚Voodoo - vodun wa ta‘ von Franziska Maurer, 2016/17, Foto: Maximilian Heinsch